Jahrgang 
1867
Seite
475
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ihrer Lieblinge ſehr beſorgt war. Sie ſelbſt ſoll Ihnen ihren Dank ſagen!

Leopold folgte dem Dieſer erzählte dem Förſter, Kühe laſſen wolle.

Leopold ſah inz

Verwalter in das Förſterhaus. daß der Lieutenant ihm ſeine

wiſchen im Hintergrunde des Zimmers

ein ſchönes, aber vor Schreck über das Erſcheinen des Soldaten erbleichtes Mädchen. Jeni, rief der Verwalter dieſem lachend zu.Ich

habe dem Herrn Lieutenant verſprochen, Sie ſelbſt würden ihm Ihren Dank ſagen!

. Bei dieſen Worten eilte das ön Auge auf Leopold zu, ſprach ihm mit heißen Dank aus und wollte ihm die Hand küſſen.

Um Gottes willen, beruhigen Sie ſich, rief Leopold lachend und das ſchöne Mädchen auf die Stirn küſſend.Um Sie zu tröſten will ich Ihnen ja gern noch ſechs Kühe dazu bringen!

Leopold ſah jetz gebadeten Augen des ſch Boot, das, von ihm unbemerkt, getrieben war, eine heftige ſchwankende Bewegung machte.

Erſchreckend wollte er auffahren, da war's ein Traum? da ſah er ein überirdiſch ſchönes Mädchengeſicht mit großen und blitzenden, ſchwarzen Augen, von üppigem, dunklem Haar umrahmt, das feucht auf zwei blendend weiße Schultern herabfiel.

Er ſah dieſes reizende Geſicht, wie es ſich über den Rand des Bootes hob, ſah zwei kleine weiße Hände an den ſelben gellammert. Dann aber hörte er plötzlich einen unter⸗ drückten Schrei der Ueberraſchung, hörte eine plumpende Bewegung im Waſſer, und verſchwunden war die Erſcheinung.

Wie aus einem Traum erwachend hatte ſich Leopold im Boote aufgerichtet. Er rieb ſich die Augen; er blickte umher, verwirrt, bezaubert durch dieſe Viſion.

Aber ſie war verſchwunden. Da lagen die kleinen Inſeln, da ſtanden die dichten Bäume, welche den Rand des Uſers beſchatteten, da blickte zwiſchen ihrem Laub ein kleiner zierlicher Garten Pavillon hervor, aber die Viſion war und blieb verſchwunden.

Ein Traum! Gedanke.

Und dennoch konnte es kein Traum ſein. Noch war das Waſſer um den Kahn bewegt, noch trieb es ſeine Ringe, die ſich weiter und weiter verloren, noch bewegte ſich das Schilf der nächſten kleinen Inſel. Nein, das konnte kein Traumbild geweſen ſein!

Außer ſich vor Verwirrung ſank er auf die Bank des Kahns. Vergeblich ſpähte ſein Auge über das Schilf, in den Garten, in den See hinaus es blieb Alles ſtill.

Vergeblich ruderte er ſtundenlang hin und her, umſonſt verſteckte er ſich am Ufer mit ſeinem Kahn, um zu lauſchen, es war und blieb ruhig und lautlos. Kein Grashalm bewegte ſich.

Ein ſo bezauberndes Mädchengeſicht hatte er niemals ge⸗

dieſes raben⸗

Mädchen mit Freudenthränen Worten ihren

t im Geiſte noch die in Freudenthränen önen Förſterkindes, als plötzlich ſein zwiſchen die kleinen Inſeln

Ein wunderbarer Traum! war ſein erſter

ſehen. Dieſe Augen, dieſe weißen Schultern, ſchwarze Haar Leopold war in einem grenzenloſen Ent⸗ zücken, aber er verſank in eben ſo grenzenloſe Verzweiflung,

als der Morgen ſeine Nebel

als Stunde um Stunde verſtrich, zurück⸗

über den See breitete und er troſtlos in ſein Zimmer kehren mußte

o fabelhafte Weſen

Gab es denn Waſſerniren? Konnte es ſ geben? Unmöglich! Und doch, wer war dieſes Weib, das vor ſeinen Augen aus dem Waſſer geſtiegen, vor ſeinen Augen in demſelben verſchwunden?

hatte die Waſſerfee den Kahn für leer Spiel mit demſelben treiben wollen. Sie ſeinem Anblick zurückgefahren und in ihr ckgetaucht. elcher ſie das Waſſer znrückgelaſſen, kein Phantaſiebild geſehen. Aber ſen, woher kam dieſes Engelsgeſicht,

Ohne Zweifel gehalten und ihr war erſchrocken vor feuchtes Reich zurü Die Bewegung, in w bezeugte Leopold, daß er wenn es kein ſolches gewe

ſonne fanden

wohin verſchwand es in der blauen durchſichtigen Tiefe des Sees?

Wir ſahen, in welchem Zuſtande ſich Levpold am andern Morgen befand.

Die Nacht, welche dem aben verſtrich ſowohl Herrn Lahrſtein a Unruhe.

Aufgeregt ſchritt der Erſtere ſtundenlang in ſeinem Zimmer umher und warf ſich endlich, nachdem er zu einem Entſchluß gekoͤmmen, auf das Lager. Daß er es war, unterliegt keinem Zweifel, aber wie er hieher gekommen, wie er es wagt, ſich öffentlich zu zeigen, wie es möglich war, daß wir uns hier in dieſem verſteckten Winkel der Welt wieder begegnen mußten, das iſt eins jener Räthſel, über welche der Menſch vergeblich nachdenkt!

Lahrſtein ſchlief endlich ein⸗ Sein Schlummer war unruhig und wenig erquickend. Schon die erſten Strahlen der Morgen ihn wieder auf den Beinen.

Leopold ſeinerſeits ſchloß dieſe ganze Nacht hindurch kein Auge. Sein Antlitz war bleich, ſein Auge ruhelos, ſeine Gedanken hatten ſich zu einem unentwirrbaren Knäuel ver⸗

ſchlungen. Dieſes Geſicht, dieſ

dlichen Spaziergange folgte, ls ſeinem Sohne in höchſter

es Engelsantlitz! rief er, mit beiden Händen die Schläfen bedeckend, als wolle er gewaltſam ſich Klarheit verſchaffen.Es konnte nicht Täuſchung ſein! Sie iſt es, ſie muß es ſein; ſchon um meiner Ruhe willen muß ſie es ſein! Dies große, ſchöne Auge mit ſeinem be⸗ zaubernden Blick kann nur ſie beſitzen, ſie, die.. Ja, ja, die mich noch um den Verſtand bringen wird, die mich toll machen wird, wenn ſich nicht morgen dieſes Geheimniß lichtet!

Leopold hatte in demſelben ſchönen Weibe, das ihm an dieſem Abend begegnet, daſſelbe Antlitz wieder erkannt, das ihm in der Nacht auf dem See erſchienen, das ſich in ſo unnatürlicher, märchenhafter Weiſe ihm offenbart, aus der klaren Flut des Waſſers herausgeſtiegen und wieder in der ſelben verſchwunden war.

Hatte Leopold noch ſich fragte, ob nicht etwa geweſen, ſo hatte ihm das Bege wenigſtens dieſe Zweifel zerſtreut. Sie lebte, ſie exiſtirte, ſie war kein Traumbild! Aber welch ein ſeltſames Räthſel umgab dieſes ſchöne Weib; wer endlich war dieſer merkwürdige, ſo fremdartige Mann, den er an ihrer Seite geſehen? War er ihr Gatte?...

Als der Morgen kam,

Augenblicke gehabt, in welchen er dennoch Alles ein Phantaſiebild gnen in der Dorfſtraße

erhob ſich Leopold von ſeinem Lager, das ihm keine Ruhe gegeben. In ſeinem Auge leuchtete es fieberhaft, und als er gezwungen beim Frühſtück erſchien, ſah die Mutter mit Entſetzen auf ſeinem Antlitz dieſelben Symptome geiſtiger Ueberſpannung, die ſie ſchon einmal ſo beunruhigt.

Lahrſtein fehlte zum erſten Male beim Frühſtück. Zeitig ſchon hatte er das Haus verlaſſen und ſich zu dem Vorſteher der Dorfgemeinde begeben, um von dieſem zu erfahren, wer der Mann ſei, der ihm geſtern Abend begnet.

Der Dorſſchulze war gern bereit, dieſe Auskunft zu geben. Mr. Stockfield aus Neu Orleans, ſo hatte der Fremde ſeine Adreſſe abgegeben.

Lahrſtein verließ d

Mr. Stockfield! Stockfield! Ohne Zweifel ein f er Urſache genug, einen fremden Namen unter demſelben hier ſicher ſein wird?

Der Schulze wußte über die Abſ dieſem Dorfe nichts weiter zu ſagen, vierzehn Tagen die eine Villa durch der Stadt für einige Wochen habe miethen laſſen, daß er vor acht Tagen eingetroffen, ein höchſt ſeltſamer, menſchenſcheuer Mann ſei, des Tages nur einmal das Haus verlaſſe, um mit ſeiner Begleiterin ſpazieren zu gehen, die doch wohl ſein Weib oder ſeine Tochter ſein Anderen ſorgfältig vermei

en Schulzen nicht ganz befriedigt. murmelte er kopfſchüttelnd.Mr.

alſcher Name! Freilich hätte

zu führen; aber ob er

ichten des Fremden in als daß er vor etwa einen Beauftragten in

de und, obgleich man Urſache habe, 60*

ſſe, jede Berührung mit