kommen tgegnete: mich wie hlagen.“ „ſchreibt apel eine alen des iſt ſehr Pindar wo die Selbſt⸗ er Weiſe gewahrt unſt mit pollte, gelegt: Anderes ſirenden ufgeht, ſeiner Stadt e Hand Vorten: gloſtet halten! aus ihr Athleten „wenn een war then für rd dies deu ihn zu be⸗ war ein
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Vierte Holge. 809
bemerkte, daß das Haus für Keinen verſchloſſen war, der dort einkehren wollte, ſagte er zu ſeinem Diener:„Gehen wir fort von hier; denn es ſcheint, wir haben ein Wirthshaus ſtatt eines Gaſtfreundes Wohnung gefunden!“ Als ein in an, Ihr Tempel!“
Land⸗ und Seereiſen erfahrener Mann wurde er einſt von Wir nähern uns nun dem Orte, wo Stratonikos ſeiner einem Haſenfuß gefragt, welcherlei Art von Schiffen er für Spottſucht zum Opfer fallen ſollte, der Inſel Cypern. Die⸗
die ſicherſten hielte, die ſcharf gebauten oder die bauchigen. ſelbe hatte Alexander der Große unter dem Regiment ein⸗ „Die auf der Werfte liegenden,“ war die Antwort.
r heimiſcher Vaſallenfürſten gelaſſen, unter denen Nikokreon Nach Athenäos erzählte Klearchos, ein Schüler des oder Nikokles die hervorragendſte Rolle geſpielt und ſich auch Ariſtoteles, in ſeinem Buche über die Freundſchaft: Strato— durch ſein Verfahren gegen den Schüler Demokrit's, Anaxar⸗ nikos habe ſich nie zur Ruhe begeben, ohne ſeinem Sclaven chos aus Abdera, den Ruf eines unverſöhnlichen, grauſamen aufzutragen, ihm zu trinken zu holen,„nicht weil er Durſt Menſchen erworben hat. Dieſer Philoſoph, welcher das habe, ſondern damit er keinen bekomme.“ In Pella kam er höchſte Gut in Seelenruhe und Leidenſchaftsloſigkeit ſetzte, an einen Brunnen und fragte, ob das Waſſer trinkbar wäre. war ein beſtändiger Begleiter Alexanders und zeichnete ſich Als nun die das Brunnenſeil Ziehenden antworteten: Wir durch ſeine Freimüthigkeit aus. wenigſtens trinken es, ſagte er:„Dann iſt es nicht trinkbar.“ Bei einem Gaſtmahle, wahrſcheinlich während des Die Leute hatten nämlich eine blaſſe Farbe. Pella zunächſt glänzenden Siegesfeſtes in Phönicien, wo die cypriſchen treffen wir ihn weiter nach Nordoſten in Abdera an der thra⸗ Fürſten Nikokreon und Paſikrates die Ausrichter der Wett⸗ ciſchen Küſte. Stratonikos war eines Feſtes wegen zugereiſt, i aber er ließ es ſich nicht nehmen, die von den Alten zu ihren Schildbürgern geſtempelten Einwohner der Stadt zu verſpot⸗
aber, wenigſtens damals, die Bewohnerzahl nicht im Ver⸗ hältniß zur Größe der Gebäude ſtand, ſo trat der Spötter Stratonikos mitten auf den Markt und rief:„Höret mich
bekannten Gelehrten mit der Frage, was er über die Gerichte der Tafel urtheile.„Es iſt Alles prächtig,“ antwortete dieſer, „nur hätte noch der Kopf eines Satrapen aufgetiſcht werden ſollen.“ Von dieſem Moment an warf Nikokreon, der das Wort auf ſich bezog, einen bitteren Haß auf Anaxarch. Das Unglück wollte, daß der Philoſoph auf einer Seereiſe durch den Sturm an die Küſten von Cypern verſchlagen wurde. Nikokreon ließ ihn in einem Mörſer mit eiſernen Keulen zer⸗ ſtampfen, wobei Anaxarchos ausgerufen haben ſoll:„Stam⸗ pfe nur die Hülſe des Anaxarch! Ihn ſelbſt triffſt Du nicht!“ Es läßt ſich nicht berechnen, ob dies vor oder nach der An⸗ weſenheit des Stratonikos auf Cypern geſchehen ſei. Niko⸗ kreon ſcheint die Muſik überhaupt ſehr geliebt zu haben. Während Dorion bei Nikokreon auf Cypern ſpeiſte, lobte er einen Pokal. Und Nikokreon ſprach:„Wenn Du willſt, wird Dir derſelbe Künſtler einen zweiten fertigen.“* Dorion aber erwiderte:„Dir wohl; mir aber gieb doch dieſen da!“ Zwiſchen 322 und 310 muß Stratonikos zu Nikokreon ge⸗ kommen ſein, da er vorher noch mit Ptolemäos Lagi zuſammen war und der Tyrann von Cypern 310 ſelbſt um's Leben kam. Als die Abendtafel vorüber war und das Sympoſtion (das eigentliche Gaſtmahl und Trinkgelag) begann, trat die Gemahlin des Fürſten, Biothea, in Begleitung ihrer Kammerzofe ins Zimmer, um dem Spiele des Stratonikos zu lauſchen. Leider begegnete ihr Etwas, das erſt viel ſpäter der Kaiſer Claudius durch ein beſonderes Edict für ſolche Gelegenheiten zu erlauben ſich vorgenommen haben ſoll, und als ſie kurz darauf auf eine Knackmandel trat, war der Muſikus ſo ungalant und impertinent, zu ſagen:„Dies war jetzt ein anderer Ton!“„Und in der Nacht,“ heißt es weiter,„bezahlte er dieſes Wortes wegen im tiefen Meere ſeine Freimüthigkeit.“ Dieſen Notizen fügt Göll noch hinzu, daß der Nikokreon auch bald ein tragiſches Ende erreicht habe. 6.
Feſtverſammlung gebracht werden mußte. In Abdera aber hatte faſt jeder Bürger ſich einen Ausrufer angeſchafft und ließ allerhand Bagatellen verkündigen. Der Schalk Strato⸗ nikos ging alſo auf den Fußſpitzen langſam durch die Stadt, die Augen feſt auf den Boden geheftet. Natürlich dauerte es nicht lange, ſo fragte ihn ein Fremder theilnehmend, was ihm 1 denn zugeſtoßen wäre, daß er ſich mit den Füßen ſo ſehr in Acht nähme? Darauf antwortete er:„Sie ſind ganz geſund, Fremdling, und ich laufe noch mit den Schmarotzern um die Wette zu Tiſche, aber ich bin in Angſt und Sorge, daß ich nicht einmal auf einen Herold trete!“ Noch öſtlicher, am Ausfluſſe des Hebros(Maritza), be⸗ rührte er die alte Handelsſtadt Aenos wie ſchon in aroneia, das thraci meinte, es wäre dort acht Mona nate Winter. Endlich treffen wir ihn auch in Kardia an der Weſtſeite des Halſes vom thraciſchen Cherſones. Dort hatte
er wieder am Warmbade zu tadeln, dieſer den Griechen und
Römern zur Körperpflege ſo unentbehrlich gewordenen Ein⸗ richtung; der betrügeriſche Bader hatte ihm ſchle und ſalziges Waſſer verabreicht. Der Zitherſ ſpäter, er ſei dort zu Lande und zu Waſſer b Möglich, daß auch eine andere das Bad betreff
äos erzählt nämlich:„Als er einſt
lem! ade herauskam und daneben eine prächtig geſchmückte Heroencapelle ſah, rief
wundere mich nicht, hier ſo viele Dankinſchriften denn Jeder, der dort b i
Rettung.“ Er weilte in Ilion, Aſſos, Pergam und Milet. In dem zu letzterem gehörigen, wegen ſeiner
b ehr emiſchte Bevölkerung hatte, ſah er auf der Begräbnißſtätt, lauter
nichthelleniſche Gräber.„Komm,“ ſagte er zu ſeinem Diener, „hier wollen wir ja fortgehen, denn da ſcheinen nur die Fremden zu ſterben und Niemand von den Städtern.“
che Land hinein,
Wenige Meilen von Milet, tiefer ins kariſ berges, der den
Einwohnern treffliche Gelegenheit geboten hatte, die Stadt it herrlichen Tempeln und Säulenhallen zu ſchmücken. Da
Aſſam, die eigentliche Heimath des Thee's.
Die Provinz Aſſam iſt wahrſcheinlich eine der ſchönſten und jedenfalls eine der unbekannteſten Regionen in der Welt. Es giebt keine Straße, auf welcher man ſie von der Haupt⸗ ſtadt von Hindoſtan aus zu Land erreichen könnte, ſo daß man nur auf dem Brahmaputra dahin gelangen kann. Der Einſchiffungshafen iſt aber hundert Meilen von Calcutta entfernt.
Die Reiſe, welche Major Lees in Begleitung von fünf⸗


