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Pierte Folge. 807 wird, ſteht ſie dem vierzigſten nicht mehr fern. Er zu wollen und ſcheinbar ſeine Liebe zu Cornelia nicht kann ſie dann nicht mehr reizend finden und auch zu bemerken, falls nicht Eduard ſelbſt ein anderes Cornelia's Charakter iſt zu ſelbſtſtändig, verſchloſſen Benehmen der Eltern herausfordere. Sie wußten, und, wie ich meinen Sohn kenne, nicht ſo, wie er daß er ungeachtet ſeiner Leidenſchaft dennoch keinen ihn an ſeiner Gattin lieben wird.“ Augenblick aufgehört hatte, ein liebevoller, dankbarer „Das iſt auch meine Anſicht,“ pflichtete Frau Sohn zu ſein.(Schluß folgt.) Sternberg bei,„Cornelia mag Bitteres erlebt haben, ich gebe auch zu, daß Niemand gern von trüben Er⸗ lebniſſen ſpricht, aber zu treuen Freunden redet doch
Stanzen
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wohl Jeder, zumal wenn die Gegenwart angenehm
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„Alſo auch Sie ſind jetzt begieriger als früher, mehr von Cornelia's Vergangenheit zu hören, liebe
Freunhin?“ ſagte Selten. Ich war anfangs ſehr für
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dieſe Gouvernante eingenommen; ich erwartete nicht gleich Mittheilungsluſt, auch laſſe ich ihren Kennt⸗ niſſen, ihrem Geiſte völlige Gerechtigkeit widerfahren; aber, ohne Cornelien eine gewiſſe Gutmüthigkeit ab⸗
von
Nikolaus Kieſel.
6 Im Waldeseinſamkeit umfing der Schlummer
Die Sinne mir mit linder Allgewalt,
(Es ſchwand die Sorge und es ſchwand der Kummer, Der Hoffnung lieh der Träume Spiel Geſtalt.
Es fiel und hob ſich meiner Jahre Nummer,
ſprechen zu wollen— ich fürchte, es giebt in ihrer Bald war ich alt, bald jung und wieder alt;
Vergangenheit einige Fleckchen, wohl auch einen dunklen Fleck. Aber weil ich nichts gegen ſie beweiſen kann, ſchwieg ich und rieth Ihnen nur, das Fräulein ſelbſt zu beobachten. Endlich gehöre ich zu den Menſchen, welche es für ungerecht und grauſam halten, ihre eh nmenſchen für Fehler, welche ſie in der Jugend begangen und vielleicht längſt abgelegt haben, für vas⸗ganze Leben zu verdammen. Ihre möglichen Jugendfehler würden mich nicht kümmern, wenn nur nicht einer davon ein ſolcher iſt, der ſeinen Schatten verdunkelnd auf Eduard's Leben Laſſen Sie, liebe Freundin, Eduard volle Freiheit, forſchen Sie indeſſen auf ſicheren Wegen genau und vorurtheilsvoll nach Cornelia's Vergangenheit und ſtellen Sie das Andere der Macht anheim, die aller Menſchen Schickſal lenkt.“
Dieſe Rede des bewährten Freundes ſtellte einiger⸗ maßen die Ruhe der beſorgten Eltern wieder her. Man kam überein, Eduard nicht mehr entgegen ſein
Ich ſah mit klarem Blick mein ganzes Leben In bunten Bildern, Bild auf Bild, entſchweben.
Und was mich ſchmerzte, was mein Herz bedrückte, Vo ich geirrt und was ich recht gethan,
Was mir gelungen war, und was mißglückte,
So mancher Unverſtand und eitler Wahn
Zog meinem Geiſt vorüber, als erblickte
Ich eines fremden Herzens Lebensbahn;
Vom Jüngling ſah ich Mann und Greis mich werden, Sah mich dem Tode nahen, ſah mich ſterben.
werfen könnte.
Da wacht' ich auf. Es wölbte ſich die Eiche Mit breiten Aeſten ſchirmend über mir,
Der Abendſonne Schein brach durch die Zweige
Und lieh dem Ganzen bunter Farben Zier.
Nur ſchwer entriß ich mich des Traumes Reiche
Und ſah mich ſinnend um im Waldrevier. Und war ich denn erwacht?— Ich glaube kaum, Der Tod erweckt, das Leben iſt ein Traum.
Jeuilleton.
Ein maderner Geiſt in alter Zeit.
Dieſe Benennung ließe ſich manchen Perſönlichkeiten beilegen, die bei den Griechen und Römern zwei Jahrtauſende hinter uns liegen und ſich durch einen Witz und Umgangston auszeichnen, der Heine viel näher liegt, als dem 17. 2 hundert. Unter ihnen ſticht der Charakter eines reiſenden griechiſchen Virtuoſen hervor, von deſſen Satyre und Lebens⸗ lauf hier Einiges erzählt ſei.
Stratonikos war ein jüngerer Zeitgenoſſe des Philo⸗ chen Ariſtoteles und wird, da er in ſeinen beſten Jahren ſhen 322 und 310 geſtorben iſt, wahrſcheinlich nur
Jahr⸗
wenige Jahre älter, als der große Alexander geweſen ſein. Nach einer von Athenäos angeführten Notiz des Philoſophen Phanias ſtammte er aus dem kunſtſinnigen Athen; wir wiſſen aber weder Etwas von ſeinen Eltern, noch ob es ihm verſtattet war, das ihm angeborene Talent ſogleich in der Jugend durch guten Unterricht zu fördern und ohne Hinder⸗ niſſe die muſikaliſche Laufbahn einzuſchlagen. Uebrigens mag ſeine Stimme nicht von beſter Qualität geweſen ſein, denn er wurde nicht Kitharöde oder Kitharaſänger, ſondern nur Kithariſt oder Kitharaſpieler. Dieſe Richtung der Kunſt,
die ſich bereits in der Mitte des 6. Jahrhunderts bei den


