Jahrgang 
27-52 (1867)
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Vierte Aeſopiſche Fabeln.

von

Albert Galſter.

Hungernd kam die Schlange'mal In die Schmiedeſtatt im Thal Und ergriff ein Ende Stahl. Doch die Feile: Bin gewiß Unerweichbar deinem Biß,

Weil ich Eiſen ſchon zerriß.

Gefunden! rief der Hahn im Sand, O Perle, Meeres⸗Diamant!

Welch Wunder, hier an dieſem Platz, Du ſelten königlicher Schatz!

Doch wäre meinem Hungermund

Ein Weizenkorn ein beſſ'rer Fund.

Literariſche Briefe von Otto Banck.

Californien, nach dem Engliſchen von Heinrich Wimmel. Caſſel, bei Trömner und Dietrich. 1867. Von den Ländern, die ſich ſelbſt unter den ameri⸗

uiſchen Gebieten durch eine große Perſpective in

die Zukunft auszeichnen, ſteht Californien in erſter Reihe. Es iſt mannigfach in den Kreis der ethno⸗ graphiſchen Betrachtung gezogen und Sie finden in Verſtehendem ein Werk, welches darüber viel Neues

bringt und ältere Facta, ſie auf ein richtiges Maß

zurückführend, ſolid regiſtrirt. In der Natur der Sache liegt es, daß der Verfaſſer dabei mehr Gewicht auf induſtrielle, mercantile und agronomiſche Verhält⸗ niſſe gelegt hat, als auf die allgemeinen poetiſchen naturgeſchichtlichen Erſcheinungen dieſes ſchönen ro⸗ mantiſchen Landes. Indeß iſt in demſelben die Fülle

er romantiſchen Erſcheinungen ſo groß und reichhaltig,

daß man nicht wohl über dieſes Terrain reden kann, ohne ein allgemein intereſſantes Feld zu berühren. Dies iſt denn auch geſchehen und der Bearbeiter, der zugleich auch Weltreiſender iſt, ließ gar Manches auch für Laien Intereſſante einfließen. Dahin gehören außer den geſellſchaftlichen Zuſtänden mit ihrem Leben in den Minen einige Nachrichten über die Fauna und über die Flora Californiens.

Die Pracht der letzteren iſt ſo berühmt, daß man nicht ungern über einige der hervorſtechenden Baum⸗ gattungen eine Schilderung und Charakteriſtik hören wird:

Folge. 777

Daſſelbe oder wenigſtens Aehnliches gilt von den Bäumen. Es giebt hier Eichen, Tannen, Pechtannen, Fichten, Sycamoren, Kaſtanien⸗ und andere Bäume, bei denen ein aufmerkſamer Beobachter auf den erſten Blick viele wichtige Einzelheiten wahrnehmen wird, durch welche ſie ſich von den Bäumen unterſcheiden, die unter demſelben Namen anderswo vorkommen. Californien mit einem nicht großen Theil der an⸗ grenzenden Gebiete bildet eine beſtimmt abgegrenzte botaniſche Welt. Seine Vegetation gehört ſo recht eigentlich dem dortigen Grund und Boden an und iſt nicht nach dem gewöhnlichen Lauf der Natur erſt dorthin verpflanzt worden.

Ein großer Theil des Landes iſt mit prächtigen Wäldern bedeckt und an dem Fuße der Sierra Nevada, ſowie in den Küſtenthälern giebt es wunderſchöne offene Gruppen von Eichbäumen, während das Sa⸗ cramento⸗ und San⸗Joaquin⸗Thal faſt baumlos ſind.

Der Baumwuchs Californiens zeichnet ſich nament⸗ lich durch die dort vorherrſchenden Nadelhölzer aus, deren es eine Anzahl der größten und ſchönſten Species beſitzt, die bis zu einer Höhe von 300 Fuß und einer Stammesſtärke von 10 Fuß und darüber hinaus wachſen. Hierher gehören: der Mammuthbaum, der Sandel⸗ holz⸗(oder Braſilienholz⸗) Baum, die Zuckerfichte, die Rothtanne, die gelbe Tanne und der Lebensbaum (Thuja-gigantea). Noch andere Nadelholzarten tragen zur Pracht der dortigen Wälder viel bei. Auch der Lorbeerbaum, der Madrona, die immergrüne Eiche, die Nußtanne(Pinus sabiniana), ſowie immergrüne Bäume vom Wuchſe ſolcher, welche im Herbſte ihre Blätter verlieren. Letztere Art iſt hier vergleichsweiſe ſelten, und die es davon giebt, liefern eben kein be⸗ ſonderes Werkholz.

Der Mammuthbaum iſt den Leſern bereits ge⸗ nugſam bekannt. Der Sandelholzbaum(Sequoia- sempervirens, engl. redwood) iſt von allen Bäumen in Californien der zweite hinſichtlich ſeiner Größe und der erſte nach ſeiner Bedeutung für den Handel, obwohl kaum wichtiger als die Zuckerfichte. Er wächſt nur bis zu 30 Meilen vom Ocean und zwar auf der Strecke von Montery bis nach Crescent⸗City, ſonſt nirgendwo im Staate. Derſelbe hat eine auffallende Aehnlichkeit ſowohl in der Farbe, in Faſer und Rinde, wie auch in der Geſtaltung und Gruppirung der Blätter mit dem Mammuthbaume, dem er in Größe nicht allzu ſehr nachſteht. Im Santa⸗Cruz⸗ County ſteht ein Sandelholzbaum, Fremonts-tree ge⸗ nannt, welcher 270 Fuß Höhe und 19 Fuß im Durch⸗ meſſer mißt. Eine Höhe von 250 Fuß iſt nichts Seltenes. Das Holz iſt ſehr gerad, faſerig, ungemein dauerhaft, weich und leicht. Kein Holz läßt ſich ſo

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