den Major reiheit zum
Sen der 1), welcher hien ſich in ktzu haben. lche Lauf⸗ Upſala vor⸗ begab ſich ein’s Land er gefangen Ein ſolcher urde wieder franzöſſher bvier tapfer verrrichtete wordentliche Jahrt 1826 Türken, und rolen war, tte glückich. Stück einer Bein wieder genommen eſesundeten n, der Ge⸗ „ſagt von den Philhel⸗ Frankreich, der Inſur⸗ vamm unter ie Wächſel. Brigade in er nahm an n des Kriegt enehmen von Schl lacht bei de erſchoſſen n Musketen⸗ Hefechtes die ngen Leuten, vlaſſen h hatte, ſelben ftagte ntwortete er, von T Todten urde von den
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betrugen,
Vierte
beſtimmen hatte, ſchreibt dem in London erſcheinenden „Athenäum“:„Sie machen einige nothwendige Bemerkun⸗ gen über das Luſtſpiel der Vertheilung der Medaillen, und Sie fragen, ob wohl Jemand ſo gefällig ſein wolle, Ihnen zu erzählen, was hinter der Scene vorgegangen ſei. Die Sache iſt unter den Mitgliedern der Jury hier kein großes Geheimniß. In der That, die Art wie Frankreich es zu Stande gebracht hat, den Löwenthei aller Preiſe für ſich ſelbſt zu erlangen 1 ranzöſiſchen Künſtler, welche zur Jury gehires 8 machen verſtanden, daß ſie für ſich vier de nacht Ehrenmedaillen und vier von den acht O erſter Claſſe erhielten—, iſt einer der Scherze welche die große Nation täglich an hundert Tafeln Tiſche lacht und ſchmunzelt. Zuerſt müſſen Sie wiſſe 6 die über den Kunſtwerth zu entſcheidende Jury au olf Franzoſen, einem Engländer, einem Italiener, 1 Spanier, einem Ruſſen, einem Deutſchen, einem
een, einem Amerikaner und ſo fort aus vierzehn Nationen,
Ganzen aus 26 Mitgliedern beſtand. Es war ganz mlurlich, daß jedes Mitglied der Jury zunächſt an ſein aignes Land dachte; aber da eine Medaille nur vin der Majorität— das heißt von 14 unter den 26 N Dern
zu kannt werden konnte, ſo ſte 8. ſich Je iſolir⸗ englands, Itali nothwendig
i makonen einzulaſſen.
aunter Rivalen ſehr kitzliche
ud⸗ r zu behandeln. Man muß geben und
nehmen und zwar eben ſo viel geben als man nimmt; und das in jedem beſondern Falle. Hier ſtellte ſich die Macht der zwölf franzöſiſchen Mitglieder der Jury heraus, welche nach den am erſten Tage mißlungenen Verſuchen, eine Majorität zuſammen zu brugen, unter ſich übereinkamen, wie ein Mann zu ſtimmen. Sobald es ihnen gelang, zwei Ausländer auf ihre Seite zu ziehen, dann war die Majorität der ganzen Jury vorhanden und da die einzelnen Vertreter Spaniens, Italiens, Belgins u. ſ. w. ohne deren Hülfe nichts thun konnten, ſo ſahen ſie ſich in die Nothwendigkeit verſetzt, die franzöſiſchen Nitglieder der Jury in jedem Puncte ihres Programms zu interſtützen, um einen möglichen Dienſt derſelben Art von ihnen zu erlangen. Das iſt die Frankreich erwieſene außewrdentliche Gunſt. Ich muß Ihnen ſagen, daß dieſe Mämer, die ſich am Ende ſo ſchlecht ihre Sitzungen dem Anſcheine nach in dem beſten Geiſte begonnen. Ein auswärtiges Mitglied der Jury beantragte, daß ſie, da ſe berufen ſeien, ebenſowohl alle Kunſtſchulen wie alle perßnlichen und beſondern Verdienſte zu beurtheilen, gleich im Anfange es als Regel aufſtellen möchten, daß keiner der Hexen, welcher zu der Jury gehöre, als Candidat für einen Jreis auftreten ſolle. In dieſer Art würden ſie ſich über en Verdacht erheben und ihren Preisvertheilungen Würde verleihen. Dieſer ſehr zweck⸗
mäßige Antrag wurde einſtinmig angenommen, aber ſicher
nicht von Allen in eiyem auſtichtigen Geiſte. Gewiß iſt es, daß unmittelbar nach der Ainahme dieſes Vorſchlags einige Stunden darauf verwendet wurden, den Namen eines Künſtlers zu beſtimmyn, den eine Ehrenmedaille verliehen werden ſollte. Faed e am ſehr oft aus der Urne, eben
ſo der von Sir Ed win Landſeer; aber die franzöſiſchen Stimmen zerſplitterte n ſich ſcheinbar und es ließ ſich für
keinen Namen eine 9 hajorii gewinnen, und nach vielen nutzloſen Verſuchen, e Votum zu erlangen, trennte ſich die Verſammlung in ein Art von moraliſcher Verzweiflung. Am nächſten Tage u
rde der ſelbſtverleugnende Beſchluß
Folge. 415 nochmals in Erwägung gezogen und aufgehoben! Von dieſem Augenblick an ging Alles ſehr raſch. Von den acht anweſenden franzöſiſchen Malern erhielten vier— Gérôme, Meiſſonnier, Rouſſeau und Cabanel— durch ihre eigenen Vota die Ehren⸗ medaille und die vier übrigen die Medallle erſter Claſſe. Nachdem dieſer wundervolle Verſuch der internationalen Höflichkeit vollzogen war— man kann ſich dabei an die Worte des Kaiſers erinnern:„Wenn Frankreich befriedigt iſt, iſt Europa in Frieden“— wurden die übrigen vier Ehrenmedaillen unter die auswärtigen Barbaren vertheilt. Faed und Landſeer(die beiden berühmteſten engliſchen Maler) erhielten viele Stimmen, aber nie die Majorität. Vielleicht verſtand das engliſche Mitglied der Jury— ein junger Gentleman ohne Namen, Rang und Erfahrung— die Kunſt der Combination nicht. Kurz, England kam aus der Urne heraus, ohne daß ihm eine einzige Madaille zu Theil geworden wäre. Belgien erhielt eine ſolche für Leys, Baiern für Kaulbach, Preußen für Knauß, Italien für Uſſi. Von den Medaillen erſter Claſſe notirten die Franzoſen ſich acht, während ſie eine England, eine Spanien und eine Oeſterreich
gaben. Wer iſt jetzt nun der erſte Maler Englands? Iſt es Faed, Frith, Ward, Landſeer, Millais, Leighton? Keiner
von ihnen; es iſt Calderon. Ich küſſe Ihnen die Hand und lache— wie Jedermann es thut— über dieſes Luſtſpiel auf dieſem wundervollen Champ de Mars.“ C.
Misrellen.
Eine ſehr ſchöne Frau war mit ihrer ziemlich häß⸗ lichen Tochter in Geſellſchaft. Einer der Herren, welche der Dame vorgeſtellt wurden, ſagte mit kaum verkennbarem Staunen:„Dieſe junge Dame iſt Ihr Fräulein Tochter?“
„Ja,“ eutgegniete die Mutter lächelnd,„wenn ich meine Tochter betrachte, bin ich oft faſt ſo überraſcht wie eine Henne, die ein Entenei ausgebrütet hat.“ r.
Ein berühmter Schriftſteller ſagte:„Der Seidenwurm iſt der directe Urenkel der Schlange, welche im Paradieſe unſere Mutter Eva in Verſuchung führte und das Menſchen⸗ geſchlecht des Paradieſes beraubte; wie die Schlange führt auch die Seidenraupe die Töchter Eva's in Verſuchung und bereitet mancher Seele den Untergang. Aber die heutigen Frauen fliehen dieſen Verſucher nicht mehr, denn ſie fühlen ſich ſo vorgeſchritten und ſtark, daß ſie jetzt kaum mehr den Apfel eſſen würden— eher die Schlange ſelbſt.“
— r.
Eines Morgens erfuhr Cherubini, der bekannte Com⸗ poniſt, die Nachricht von dem Tode eines nahen Anver⸗ wandten.
„Ach,“ rief der durch ſein ironiſches Weſen bekannte Greis,„das iſt jedenfalls ſehr betrübend, der gute T. iſt alſo
todt! Aber meine Choccolate iſt dieſen Morgen mißrathen,
das iſt noch ein größeres Unglück!“— r. Ein ſehr eleganter Stutzer, welcher mehr in der Nacht als am Tage lebte, ſagte:„Den Tag über vernachläſſige ich mich und ſehe aus wie ein Lump, ſo daß mich ſelbſt mein Friſeur nicht grüßen würde; vom Abend an iſt es etwas ganz Anderes und alle Welt hält mich für eine Hoheit aus dem Gothaiſchen Almanach.“— r.


