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— biederen Deutſchen eigene Walzer.
. Vierte
und Abends wird getanzt! und ſinken ſich entzückt einander in die Arme!...
Was der erſte Ball zu ſagen hat, weiß jeder Mann, ſobald er Oberquintaner, und jedes Mädchen, ſobald es vierzehn Jahre voll geweſen iſt...
Wohin denn ſo eilig, mein Freund?— Ent⸗
ſchuldige, ich habe keinen Augenblick Zeit!— Gott,
ich freue mich nun ſo, Dich nach fünf Jahren endlich einmal wiederzuſehen und nun haſt Du es ſo eilig! — Ja, lieber Freund, ich freue mich auch, aber—— Nun, was iſt Dir denn? Iſt Deine liebe Frau krank? — Nein!— Deine netten Kinder?— Nein!— Brennt es bei Dir?— Nein!— Biſt Du ban⸗ kerott?— Nein!— Aber, um Alles in der Welt, Freund, was iſt Dir denn?— Ja, Freund, Pepita tanzt!. Die Componiſten unſerer Tage dürfen als Erſt⸗ lingsproben ihres Talents keine Opern oder Sym⸗ phonien bringen, denn unter dieſen Umſtänden werden ſie ſich nie einen Namen erwerben; wenn ſie aber erſt einige Dutzend Tänzchen fabricirt, darunter einen Ma⸗ riamangalopp, ein Liſinka⸗redowa und einen Johan⸗ nenwalzer, und dem tanzluſtigen Publicum preisge⸗ geben haben, dann können ſie getroſt Opern und Sym— phonien ſchreiben, denn die Welt urtheilt heutzutage, ohne die Oper gehört zu haben:„Iſt das nicht der, der die Emmypolka geſchrieben hat?— Wie iſt ſie doch gleich?— Ach, und es tanzt ſich danach! Die Oper iſt gewiß allerliebſt, denn wer ſo ſchöne Tänze macht, wird doch auch eine lumpige Oper ſchreiben können!“... Und Ihr, die Ihr heute Opern ſchreibt, vegeſſet nie auf Eurem Zettel: Im zweiten Act 1) Elfentanz, ge⸗ tanzt von Fraͤulein Spitzengrundini und dem Corps de Ballet, 2) Schwertertanz, getanzt von u. ſ. w. u. ſ. w., denn ſonſt bekommt Ihr Euer Lebtag kein volles Haus und keinen Ruf!...
So ſteht es heutzutage mit dem Tanz: das Volk iſt eine Antwort auf die Frage, wie ſein Vaterland beſchaffen iſt, und als Beleg dafür kann man Men⸗ ſchenſchlag, Schädelbildung, Farbe, Sprache, Kleidung, Sitte und Gewohnheit— gewiß aber auch den Tanz anführen, denn er iſt am Ende weiter Nichts, als ein
Erguß von des Volkes tiefinnerſter Eigenthümlichkeit,
da er ja das Gepräge des Landes und des Volkes trägt. Im Süden klappert die Caſtagnette im Schat⸗ ten blühender Granaten und Mandelbäume und in
wollüſtiger Ueppigkeit ſchlingt ſich Bolero und Fan⸗
dango. An der Seine miſcht ſich unter rauſchender Muſik zwiſchen glänzende Quadrillen der Cancan, und in Deutſchlands Gauen dreht ſich um die bebänderte Pfingſtbirke der ſchleifende Ländler und der nur dem An der Newa klirrt hell der ſtlberne Sporn, an den Steppenufern
389 des Don bückt ſich der Koſak und kriecht ſeinen Tanz, da er ſich überall ja nur Knecht fühlt. An der Themſe gröhlt der Matroſe die Tanzweiſe, indem Hand und Fuß den Tact dazu ſchlagen, und am Bosporus ſchlingen zu Füßen des Padiſchah auserleſene Schön⸗ heit und üppiger Sinnentaumel den Reigen.— Der Tanz kommt mit dem Menſchen in das Leben, geht mit ihm durch's Leben und geht mit ihm dann auch ſterben; iſt nach ärztlicher und wiſſenſchaftlicher For⸗ ſchung das Gehen doch immer nur ein Balanciren, um den Fall zu vermeiden, ein Seiltanz auf ebener Erde, und kann ſomit in die Kategorie des Tanzes gezogen werden. Alles tanzt im Leben: die Welle tanzt im Quell, das Blatt am Baum, der Span in der Luft, die Feder auf dem Hut, die Mücke im Son⸗ nenſtrahl, das Lämmlein auf der Weide, der Kunſt⸗ reiter auf dem Pferd, der Jongleur auf dem Seile, der ungezogene Sohn auf der Naſe ſeines Vaters, die Mäuſe auf Tiſchen und Bänken, wenn die Katze nicht zu Hauſe iſt, und der Rechthaberiſche will, daß Alles nach ſeiner Pfeife tanzen ſoll; das Kind tanzt auf ſeiner Mutter Arm, der Knabe zum Spiel, die Jungfrau in den Arm des Geliebten— kurzum, allen Seelenaffec⸗ ten dient der Tanz als Leiter und Bote. Nicht blos Luſt deutet ſein leichter Schritt; am Miſſouri tanzt der Delaware um die Leiche ſeines Vaters, auf den Ebenen von Carroo tanzt der Kaffer den höhniſchen Tanz um den gefangenen Weißen und die Fackel ſprüht in der Hand des Wilden beim raſſelnden Waf⸗ feutanz. Und wollen wir religiöſer Bilder gedenken, ſo tanzten die Iſraeliten um das goldene Kalb, als Moſe vom Sinai herniederſtieg, und im Haine von Olympia ſchlang ſich ein blühender Reigen um die Bilder der Götter. Die Griechen hatten eine Göttin des Tanzes, naunten den Flug der Zeit den Tanz der Horen und noch heutzutage tanzt der Heide um ſein Götzenbild, indeß in dem geheimnißvollen Hei⸗ ligthum der indiſchen Tempel die reizende Bajadere im Tanze ſich neigt vor dem ſcheußlichen Götterbilde.
Was iſt nicht Alles ſchon für Unheil durch den Tanz geſchehen? David tanzte vor der Bundeslade und Michal verlachte ihn darum; Jephta's Tochter tanzte ihrem Vater entgegen mit Pauken und Reigen und fiel darum als Opfer; Iſrael tanzte um das goldene Kalb und Moſe gerieth darüber in ſolchen Zorn, daß er die Geſetztafeln zerwarf und ſomit die erſte Ausgabe dieſes Werkes mit Stumpf und Stiel vernichtete; die Kinder von Hameln tanzten nach der Pfeife des Rattenfängers und mußten darum Alle in den ſchwarzen Berg wandern; Johannes der Täufer verlor ſein Haupt um eines Tanzes willen, und wenn wir der hübſchen Uhlandſchen Sage folgen:„Graf
Folge.


