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änen über „ während nicht ein⸗ von denen Sinne los ngen Gaſt, Allerlei zu eſtreut lie⸗ mmen, alt rne ſahen, Namen ge⸗ und dem tläufigeren begriffen, tbiere, als
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würde ein Weheruf erſchallen, wenn ein ſchweres Ver⸗ brechen ſich im Bann der Inſel ereignete. Trotz dieſem friedlichen Stande ſind doch zweckmäßige Einrich⸗ tungen zur Pflege des Rechtes und Aufrechterhaltung der Ordnung getroffen. Die ganze Inſel ſammt den Faröern iſt ein eigenes däniſches Stift, an deſſen Spitze durch Seiner Majeſtät Gnade—(und Norſen lüftete den Hut)— der Stiftsamtmann von Vidöe ſteht; unter ihm ſtehen vier Amtleute, unter dieſen wieder einundzwanzig Syſſelmänner für die einzelnen Syſſels oder Kirchſpiele. Dieſe Syſſelmänner ſind Bauern des Landes, von ächtem Schrot und Korn, aus echt isländiſchem Vollblut, die des Landes Wohl wollen aus Herzensgrund, aber auch des Landes Ge⸗ rechtſame zu ſchützen wiſſen würden mit Leben und Blut, wenn ein gewaltſamer Eingriff dieſelben ge⸗ fährden ſollte, was übrigens unter Seiner Majeſtät des Königs Regierung nicht zu fürchten iſt!“
Und Norſen ſchwang den Hut: Erich glaubte anfänglich, es wäre wieder ſolch ein Ausfluß gut däniſchen Unterthanengefühls, als ein raſcher Aufblick ihn belehrte, daß es zugleich ein Zeichen der Begrü⸗ ßung ſei.
„Hurrah, da liegt Iſefjord,“ rief Norſen,„und wenn Ihr einen Syſſelmann ſehen wollt von der Art, wie ich ſie Euch eben beſchrieben, da unten ſteht Einer — der Knut Hioreif, der Syſſelmann vom Iſefjord.
Das iſt gut isländiſch Blut und ein Mann von
Stahl und Eiſen!“ (Fortſetzung folgt.)
Sonntagmargen.)
Du Sonne ſo golden, Du Himmel ſo blau, Du Erde ſo roſig
Im glänzenden Thau!
Wie hebt ihr mit Wonne Die athmende Bruſt, Wie regt ihr im Herzen So ſelige Luſt!
O, daß ich ein kleines, Klein Bienelein wär', Um Honig zu ſaugen Aus Blüthen umher!
*) Aus: Frühlings⸗Blüthen von H. Tebaſile. Baſel,
in Commiſſion bei Balmer und Riehm. 1867.
Vierte Folge.
O, daß ich beſchwinget— Ein Vögelein wär', Um froh mich zu baden
Im luftigen Meer! 3
Mein Schifflein.
Mein Schifflein fahret leiſe, In ſeinem ſteten Gleiſe, Auf Well' und Wogen hin;
Bei Ebb' und Fluth⸗Gebrauſe, Bei Wind und Sturm⸗Geſauſe, Bleib' ruhig ich darin.
Io.
Ich ſeh' gar viele Schiffe Und mächt'ge Felſenriffe, Doch Furcht weht mich nicht an;
Der Herr ſteht mir zur Seite, Daß er mein Schifklein leite, Und ſei mein Steuermann.
Die Wolke. Die Wolke dort im Blauen Iſt meiner Zukunft Bild,—
Mag noch ſo lang' hinſchauen, Weiß nicht, was ſie verhüllt;
Ob Sonnenſchein, ob Regen Aus ihrer Mitte dringt?
Nur Eins weiß ich, daß Segen Sie jedenfalls mir bringt.
Literariſche Briefe von Otto Banck.
Neueſtes Geſpräch mit dem Grobian. Leipzig, bei Brockhaus. 1867. (Schluß.)
Ein Blick unwillkürlichen Beifalls von Seiten des Hörers war für mich ermuthigend. Ich fuhr fort:„Es geht nicht! Wer Oeſterreich regieren will, braucht einen andern Sinn und einen andern Eifer, andere Ideen und andere Mittel, als die leitende Macht in Deutſchland ſie beſitzen muß. Wenn es auch nicht andere Mittel ſind im Weſen, ſo ſind es doch andere dem Grade nach! Oeſterreich kann noch


