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Vierte Solge.
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ingſtone habe aus einer Doppelflinte zwei Schüſſe gegen Biſſen entziehen, welcher der Eigenliebe erreichbar iſt, denn die Neger abgefeuert und auch ſeine Begleiter hätten ihn mit keine Schmeichelei kommt dem gleich.
ihren Schießgewehren zu vertheidigen geſucht, aber Dr. Livingſtone ſei mit einer Streitaxt in den Nacken gehauen wor⸗ den und wahrſcheinlich auf der Stelle todt geweſen. Seine Begleiter, die in ſeiner Nähe ſich befanden, hätten daſſelbe Schickſal getheilt. Mooſa erzählt, er habe ſich hinter einem Baume verborgen und ſo ſei es ihm gelungen, ſein Leben zu retten.
Nach der Times of India vom 14. März hatte der engliſche politiſche Agent in Zanzibar, Dr. Feward, doch noch einige Hoffnung, daß Mooſa's Erzählung unbegründet und Dr. Livingſtone noch am Leben ſein möge. Derſelbe hatte ſich bei Handelsleuten aus Quiloa, die eben von dem Nyaſſa gekommen waren, nach Livingſtone erkundigt, doch dieſe hatten nichts von ſeinem Tode vernommen. In Eng⸗ land hat man dieſe Hoffnung ziemlich aufgegeben und die Königliche Geographiſche Geſellſchaft beſchäftigt ſich bereits mit dem Plane, Reiſende nach der Gegend, wo Livingſtone das Leben verloren haben ſoll, abzuſenden, um wo möglich den wiſſenſchaftlichen Nachlaß ausfindig zu machen und zu retten. Es haben ſich bereits mehrere dazu geeignete Perſonen angeboten. Die engliſche Regierung wird das Unternehmen ſicher in jeder Art zu befördern ſuchen und es iſt ihm der beſte Erfolg zu wünſchen, wenn auch die Ausſichten dazu keines⸗ wegs beſonders günſtig ſind.
Dr. Livingſtone's Name wird unter den kühnen Reiſenden, deren Namen uns die Geſchichte aufbewahrt hat, ſtets eine hervorragende Stelle einnehmen und für immer in Ehren gehalten werden. C.
Die Freuden der ſchlechten Laune.
Ich gebe zu, daß die üble Laune ein wahres Unglück iſt für die Freunde des mit ihr Behafteten und Alle, die mit ihm zu thun haben; allein daß der Zuſtand dieſes Menſchen ſelbſt ſo ſehr zu bedauern ſei, muß ich durchaus leugnen und behaupte vielmehr das Gegentheil. Ich kann wohl ein Wort darüber mitreden, denn— im Vertrauen geſagt, lieben Leſer — ich habe erſt neulich einen langen und hartnäckigen An⸗ fall von übler Laune durchgemacht. Jetzt bin ich daran ge⸗ weſen, wie ihr ſagen würdet; allein iſt dieſe Geneſung ein Glück? Die Beweiſe waren zu überzeugend, als daß ich noch an einen Schatten jener eingebildeten Beleidigung hätte glauben können, welcher die Urſache meiner ſchlechten Laune geweſen war. Aber dieſe üble Laune ſelbſt machte mir, ſo lange ſie dauerte, viel zu viel Vergnügen(ich weiß wohl, wie ſehr ich mich durch dieſes Bekenntniß bloßſtelle), als daß ich ſie ſo raſch häfte aufgeben können, wie ihre Veranlaſſung.
Ich brüte noch immer über Unbilden, die ich als einge⸗ bildete erkannt habe, und an die Stelle meines alten Ca⸗ meraden N., der ſich als ein treuerer Freund bewieſen, als wofür ich ihn gehalten hatte, ſetze ich irgend eine phantaſtiſche Geſtalt, um meinen noch unbefriedigten Aerger daran auszu⸗ laſſen. Es iſt zu verdrießlich, plötzlich herabzufallen von der erhabenen Höhe des Sichvernachläſſigtfühlens, auf den Ge⸗ danken verzichten zu müſſen, daß man von einem alten Freunde, dem man ſo und ſo viel Opfer gebracht, ſchlecht und unwürdig behandelt worden ſei.
Das beſte Mittel, einen Menſchen in ſeinen eigenen Augen zu erheben, iſt jedenfalls, ihn dahin zu bringen, daß er ſich für vernachläſſigt halte. In dieſem Glauben mag er feſten Fuß faſſen; ihn zu enttäuſchen, hieße ihm den köſtlichſten
Der Mann, welcher ſeinen Freund einer Ungerechtigkeit gegen ſich verdächtigt, iſt glücklich— aber ſelig, überſchwenglich ſelig iſt nur der Menſch, welcher denkt, daß alle ſeine Freunde ſich verſchworen haben, ihn zu verachten und zu unterdrücken. Es liegt in den Abgründen des Mißmuths eine tiefe dauernde Befriedigung, eine Wonne, größer als Alles, was in der Welt für Freude gilt. Die oberflächlichen profanen Menſchen ſuchen ſie dort freilich nicht, allein zu dieſen ſpreche ich auch gar nicht. Wollte ich nur die Hälfte der Myſterien enthüllen, in welche mich meine neuliche üble Laune eingeweiht hat— alle Welt würde wünſchen, vernachläſſigt zu werden, man würde die Geringſchätzung wie einen Schmuck tragen, Zu⸗ rückſetzung und Verunglimpfung wären die einzigen Ziele alles Ehrgeizes. Im Gegenſatz zu dem geheimnißvollen Buch der Apokalypſe iſt das Studium dieſer Myſterien nur im Anfang unſchmackhaft. Der erſte Stich eines Verdachts iſt ſchmerzlich, aber wartet nur: aus dieſer Wunde, welche der Creatur von Fleiſch und Blut ſo bitter war, werdet ihr bald Milch und Honig ſaugen.
Euer Freund iſt an dem und dem Tage an euch vor⸗ übergegangen, und zwar in Geſellſchaft eines Menſchen, deſſen Geſinnung gegen euch mehr als zweideutig zu ſein ſcheint; er iſt ſo auf offener Straße an euch vorübergegangen, ohne von euch Notiz zu nehmen. Freilich iſt er etwas kurzſichtig und ihr hättet eben ſo gut ihn anreden können, als er euch. Aber Thatſachen und richtige Schlüſſe ſind Kleinigkeiten, mit denen ſich ein rechter Adept der üblen Laune nicht abgiebt. Euer Freund mußte euch ſehen, und S., der mit ihm war, muß die Urſache ſeiner Nichtachtung, ſeiner Geringſchätzung geweſen ſein. Ihr ärgert euch und mit Recht.
Aber nur Geduld! Geht nach Hauſe, brütet eine Zeit⸗ lang darüber und ihr ſeid von Stund an ein gemachter Mann. Schließt euch ein und überdenkt die Sache, indem ihr jede Vermuthung eines Mißverſtändniſſes wie einen Feind eures Glückes von euch weiſt; überdenkt ernſtlich alle die kleinen Vorfälle, welche, wie ihr eben entdeckt, die Erkältung eures Freundes gegen euch klärlich beweiſen. Jeder einzeln ge⸗ nommien wäre unbedeutend, aber ihr vereinigtes Gewicht iſt entſcheidend und die neueſte Beleidigung beſtätigt ſie alle.
Bis hierher iſt der Vorgang nichts weniger als ange⸗ nehm, doch jetzt kommt euch die Fähigkeit zu Hülfe, Verglei⸗ chungen anzuſtellen. Ihr ruft alle die ſchönen, edlen Gefühle in euch auf, die ihr für euren Freund gehegt habt, was ihr ihm geweſen ſeid und was ihr ihm geworden wäret, wenn er es geſtattet hätte; wie ihr ihn da und dort vertheidigt habt; wie ſein guter Name, ſein literariſcher oder geſchäftlicher Ruf euch ſtets theurer geweſen iſt, als euer eigner! Euer Herz ſchmachtet nach ihm, ſich ſelbſt zum Trotze; ihr würdet blutige Thränen weinen, wenn euch euer Stolz nicht zurückhielte. Nun, was ſagt ihr? Beginnt ihr nicht einige Erleichterung zu fühlen? einigen Zuſatz von Süßigkeit in den Fluthen eurer Bitterkeit? Aber bleibt nur noch noch nicht dabei ſtehen— das hieße, ſich elendiglich um die beſten Früchte der Situation bringen. Ihr habt alle Vortheile auf eurer Seite, alſo erweitert den Kreis eurer Betrachtungen, zieht den Reſt eurer Freunde mit in denſelben hinein— iſt wohl ein Einziger unter ihnen, der nicht falſch und treulos gegen euch geweſen wäre, unzuver⸗ läſſig wie Wüſtenſand? Fangt an, zu überlegen, daß die Beſtändigkeit bei den Sterblichen nicht zu ſuchen ſei, daß ſogar die Idee der Freundſchaft ſammt ihren Beſtandtheilen, wie Ehre, Treue, Aufopferung, Ausdauer, nur allein in eurer


