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„Sie gehört Osborne!“ ſagte Hewet und ſein Geſicht glühte vor Wonne..
„Es lebe Osborne, Hewet's Eidam!“ dröhnte es durch das ganze Haus, und faſt ohnmächtig vor Wonne ſank das beglückte Paar einander in die Arme.
Miß Kate Hewet ging wirklich in der„grauen, ſchlechten Webe“ zum Altar von St. Paul, der alte Graf von Shrews⸗ bury war der Brautführer und Lord Talbot führte lächelnd Osborne, den Bräutigam.————
Das Glück der Liebenden war ein nicht nur vollendetes, ſondern auch wohlverdientes. Sah Osborne auf ſeinen Lebenspfad zurück und wie aus dem armen Buben der erſte Handelsherr Londons geworden, ſo konnte er ſich wohl dem berühmten Sir Richard Wittington mit der Katze vergleichen. Sein Ehrgeiz war aber an der Seite ſeines ſchönen Weibes nicht befriedigt, eine höhere als blos bürgerliche Thatkraft, ein ritterlicher Sinn erwachte in ihm und ſpornte ihn, ſich auch ſeines Glückes auf anderen Gebieten würdig zu zeigen, und das Schickſal ſollte ihn begünſtigen. Der kurze, er⸗ zwungene Glanz des Hauſes Dudley, dem die ſchuldloſe Johanna Grey zum Opfer ſiel, führte ihn zuerſt auf die politiſche Bühne. Als ein Mann ſtrengen Rechts, ſtimmte er für Prinzeß Maria's Thronfolge, obwohl ſie katholiſch war. Er trat gegen Northumberland auf und vertheidigte endlich an der Spitze der Bürger die Londonbrücke gegen Wyat's rebelliſchen Ueberfall. Königin Maria's Dank für dieſe Treue war indeß nur negativ, ſie beſtand in Verſchonung; die Familie Hewet⸗Osborne war die einzige, in welcher die Königin die„Ketzerei“ überſah, während ſie Latimer und Ridley verbannte und ihre Regierung blutige Glaubensver⸗ folgung über England brachte. Durch dieſe Verfolgungs⸗ ſucht erſtarkte der Widerſtand, und der Volkshaß gegen Maria ſtieg, nachdem dieſe ihre eigene Stiefſchweſter, Prinzeſſin Eliſabeth, in den Tower geſperrt hatte. Nirgends ward dieſer Haß aber tiefer, glühender, verborgener genährt, als unter den zahlreichen holländiſchen, flanderiſchen und deutſchen Arbeitern der Hewet⸗Osborniſchen und der Crowſe'ſchen Manufacturen. Edmund Osborne begann ſeine Leute wie ſeine Fahrzeuge zu bewaffnen und vertröſtete ſie auf den Tag der Gerechtigkeit, welcher nicht ausbleiben könne. Das Geheimniß ward, trotz ſo vieler Mitwiſſer, treu bewahrt und ſelbſt der nahe Commandant des Towers, Lord Arundel, ein Gönner des Hewet'ſchen Hauſes, ahnte nichts.
Der 17. November 1558 kam, der Tag der Befreiung. Ein Bote Sir Talbot's aus Hampton⸗Court meldete Os⸗ borne heimlich am Morgen, daß die bereits ſeit einiger Zeit kränkliche Königin Maria hoffnungslos darniederliege, aber größte Verheimlichung befohlen habe, bis erſt die Thronfolge des katholiſchen Hauſes der ſchottiſchen Stuarts geordnet ſei. Die Miniſter, Heerführer und Admirale weilten eben an ihrem Bette.
Sofort ließ Osborne ſeine Arbeiter und Matroſen ſich bewaffnen, befahl die größte Stille und lud den argloſen Arundel feierlich, wie ſchon oft, zu ſich zum Mahle. Der Commandant des Towers erſchien mit einigen Officieren. Er ward ſofort entwaffnet, gefangen genommen und mußte die Schlüſſel zum Verrätherthor abgeben. Zugleich hatten die Arbeiter Hewet's und Crowſe's Nadlergeſellen die Lon⸗ donbrücke beſetzt und ihre Thore geſchloſſen. Londons Ver⸗ kehr zu Lande wie zu Waſſer war gehemmt.
„Vorwärts, Leute, zu Schiffe! Zum Tower! Es gilt unſerer rechtmäßigen Königin Eliſabeth, der Tochter Heinrich's!“
Vierte olge.
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„Eliſabeth, Eliſabeth!“ ſo ſtrömten die kampfluſtigen Weber zu den Schiffen, als eben Talbot Shrewsbury auf ſchweißbedecktem Pferde von Hampton⸗Court den Strand ent⸗ lang heranritt mit dem Rufe: ‚Sie iſt todt!“
Die kleine Flotte, Osborne gepanzert und mit gezücktem Schwert in ſeiner Barke voran, ruderte blitzſchnell zum Tower. Das Verrätherthor ward geöffet und die erſchrockene Beſatzung mit dem Wort eingeſchüchtert:„Maria iſt todt, es lebe Eliſabeth!“
Die Riegel fielen, die Zelle öffnete ſich. Auf ſeinen Knieen leiſtete Osborne, der Tuchmacher, Eliſabeth die Hul⸗ digung, ihr erſter Unterthan. Dann führte er ſie hinaus über den Towerhill im Triumph zur Guildhall, nach der Shrewsbury und Hewet den Lord⸗Mayor, Sheriffs und Aldermen berufen hatten. Ganz London ſtand ſchon in Waffen.„Eliſabeth, Eliſabeth!“ ſo ging's jauchzend nach Weſtminſter, wohin der vornehmſte Theil des Adels geſtömt war. Als die Miniſter Maria's von Hampton⸗Court an⸗ langten, war Eliſabeth bereits vom Volke ausgerufen, ihnen blieb nichts übrig, als ſich zu unterwerfen.
Die Krönung war vorüber. Eliſabeth erſchien in der Guildhall zum großen Bankett der Bürgerſchaft, empfangen von Sir William Hewet, dem neuen Lord⸗Mayor.
„Ehe Wir uns an Euren Tiſch ſetzen, Lord⸗Mayor, Sheriffs und Aldermen,“ antwortete ſie auf die Begrüßung, „ſind Wir erſt geſonnen, vor Euren Augen ein königlich Urtheil zu vollziehen. Seid Zeuge, Bürger von London, und Ihr, Vetter Talbot von Shrewobury, leiht uns Euer Schwert!— Edmund Osborne trete her!“
Osborne ſank in's Knie.—
„In Gottes und ſeiner Lehre Namen erheben Wir, Eliſabeth, Königin von England und Irland, dies unſer richtendes Schwert und ſchlagen Dich, Edmund Osborne, vormals ein Bettelſchüler von St. Paul, zum Ritter! Sir William Osborne, ſo ſei genannt um Deiner Beſcheidenheit willen!— Mit dieſem zweiten Schlage machen Wir Dich zu Unſerem Lord und Kronvaſalen! Lord William, Graf von Osborne ſei genannt um Deiner Treue willen!— Mit dieſem letzten Schlage ſetzen ſetzen Wir Dich ein als Säule Unſeres Thrones und der Lehre Gottes, Dich, Lord William, Graf Osborne, Herzog von Leeds!“———
Das Geſchlecht des Weberlehrlings, das mächtige Haus der Herzöge von Osborne und Leeds aber blüht noch heute!
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Dr. Livingſtane.
Es unterliegt jetzt faſt keinem Zweifel mehr, daß dieſer ausgezeichnete Mann, der eine längere Reihe von Jahren als Sendbote des Chriſtenthums in Afrika ſegensreich wirkte und ſich dann als kühner Reiſender in die unbekannteſten Gegen⸗ den jenes großen Erdtheils um die Erdkunde ſo große Verdienſte erworben hat, nicht mehr zu den Lebenden gehört. Am ſchmerzlichſten dabei iſt es, daß dieſer Mann, auf den die Wiſſenſchaft noch ſo große Hoffnungen baute, in ſeinem kräftigſten Mannesalter— er war erſt funfzig Jahre alt— nicht, wie ſo viele ſeiner Vorgänger, dem mörderiſchen Klima jener Gegenden erlag, ſondern auf einer neuen Entdeckungsreiſe von den wilden Einwohnern erſchlagen wurde. In ihm hat die Wiſſenſchaft einen ſehr großen Verluſt erlitten und er verdient es ſicher, daß wir hier Näheres über ſein Leben und Wirken mittheilen.
David Livingſtone wurde um das Jahr 1817 in Blan⸗


