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„Iſt im Dorf etwas paſſirt?“ fragte Walther ängſtlich.
„Nein. Ich war Anfangs ſtutzig, daß drüben die Herrenzimmer hell ſind, aber jetzt fällt mir ein, im großen Saal iſt ein Maler beſchäftigt, die alten Porträts der Herrſchaft zu reſtauriren, darum hat die gnädige Frau zu der Hochzeit Eures Johann die Zimmer des Barons erlaubt, wie mir ſcheint, denn man ſieht die Mägde herumſpringen. Sie ſcheuern und hängen Kränze an; Johann ſoll morgen beſonders
feſtlich empfangen werden.“ 3(Fortſetzung folgt.)
Der treue Schatz.
Aus dem Böhmiſchen des Guſtav Pfleger überſetzt von Alfred Waldau.
Im Stübchen flimmert Kerzenſchein,
Die Mutter ſitzet am Camin,
Blickt traurig zu der Tochter hin.
„Mein Kind, laß nur das Schluchzen ſein!“ Sie aus beſorgtem Herzen ſpricht;
„Zur heil'gen Jungfrau bete Du
Und dann begieb Dich wohl zur Ruh', Sieh, ſchon erliſcht das Kerzenlicht.“
„„Du ſprichſt vergebens Troſt mir ein. Wie ſoll ich, Mutter, fröhlich ſein,
Da mir der Tod den Liebſten nahm
Und mir das Herz erfüllt' mit Gram!““ „O zürn' der Fügung Gottes nicht!“
Die Mutter ernſt zur Tochter ſpricht; „Wenn auch im Grab der Liebſte ruht, Giebt Muttertroſt nicht Kraft und Muth?“
Die Tochter in Gedanken ſteht
Und ſpricht ein leiſes Nachtgebet; Doch ach, das Herz kennt keine Raſt, Es klopft und klopft in banger Haſt. Kaum ſchläft die arme Mutter ein, Erliſcht der falbe Kerzenſchein,
Und nur die Tochter traumlos wacht, Bis düſter naht die Mitternacht.
Und da die Mutter ſchlummert feſt, Die Tochter leis das Haus verläßt, Und trauernd wandelt ſie allein Den Hügel an zum Gottesfeld; Wie ſind die ſtummen Gräͤberreih'n
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Folge. 327
So wunderſam vom Mond erhellt!
Und als vom Dorf ſo dumpf und bang Die Mitternacht herüberklang,
Die Jungfrau fand ein friſches Grab, Dort ruht' ein hübſcher, feiner Knab'.
Die Jungfrau brach in Thränen aus, Da ſie dort kniete kummervoll.
„Wer weint hier an des Todten Haus?“ Es plötzlich aus der Tiefe ſcholl. „Wer weinet da, wer ſchluchzt ſo laut?“ Rief's wieder aus dem Grabesgrund. „„Mein Liebſter, Deine ärmſte Braut, Sie kommt zu Dir zur Geiſterſtund'.
Ihr wird nur wohl an Deinem Grab!““ „Und ſteigſt Du nicht zu mir herab?“
„„Ich komm', o nimm mich auf, mein Schatz, Dein Grab hat für uns Beide Platz!““ „Komm, treue Maid, zu mir herein,
Komm in mein ſtilles, kühles Haus;
Hier wollen wir gar glücklich ſein,
Die Lieb' blüht über's Grab hinaus!“
Der ſchwere Gruftſtein hob ſich dann, Im Sarge ſaß der todte Mann
Und ſtreckte von dem öden Haus
Die Hände nach der Liebſten aus.
Da ſchlug es Eins am Kirchendach,
Des Jünglings Grab ſich donnernd ſchloß; Die Jungfrau ſchlief am Friedhofsmoos Und weh', ſie ward nicht wieder wach! Sterbglöcklein klang am andern Tag,
Am dritten ſie im Grabe lag.
Literariſche Briefe von Otto Banck.
Shakeſpeare's Gedichte. Deutſch von Carl Simrock. Stuttgart, bei Cotta. 1867.
Den großen Enthuſiasmus für alle Shakeſpeare⸗ Literatur und für die Erzeugniſſe dieſes Genius fin⸗ den Sie ſeit der dreihundertjährigen Feier immer noch im Schwunge, abgeſehen von der warmen Nei⸗ gung und tiefen Erkenntniß, welche immer bei uns in Deutſchland für jenen Dichter beſtanden und der vaterländiſchen Intelligenz Ehre machten.
Es häufen ſich daher noch fortwährend Bücher über Shakeſpeare oder Ueberſetzungen ſeiner Werke,
im Einzelnen oder ſogar im Ganzen, Editionen, an deren einer Dingelſtedt mit einigen Genoſſen und an


