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ce Folge. No.
20. V. Jahrgang.
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Cline MWochenchronik für Niteratur, Aunst, ſchöne Miſſenſchaſten und Geſellſchuſt.
Erſcheint regelmäßig jeden Freitag.
Leipzig, am
Abonnementspreis jährl. 5 ½ Thlr.
17. Mai 1867.
Eine märkiſche Dorfgeſch ichte.
Von V. v. Müller.
(Fortſetzung.)
Glühend preßte der Vetter Margarethens Hände an ſeine Lippen, aber er ließ ſie ſogleich los, denn das junge Mädchen rief ſchluchzend:„Ihr ſeid, mir Vater und Mutter geweſen, wie könnte ich ohne Euch leben!“
„Du biſt eben noch ein Kind, Margarethe,“ be⸗ merkte er kalt,„und heute ein recht wunderliches, denn es iſt kein Grund zur Sorge, daß Dir Dein Vormund plötzlich entrückt wird. Es fehlt noch eine geraume Zeit bis zu Deiner Mündigkeit. Auch Mama iſt ja leidlich wohl, wie ſonſt.“
Damit nahm der Vormund ſeine Miütze, nickte flüchtig und verließ den Saal.
„Vaterwürde!“ ſeufzte er.„Natürlich kann der
zwölf Jahre ältere Mann von einem Kinderherzen kein anderes Gefühl erwarten. Fahr' wohl, mein letzter Jugendtraum!“
Margarethe ſchüttelte den Kopf, da er heftig die Thüre geſchloſſen hatte. Sie ſah, daß ſie ihn gereizt, wie ſo oft, und fand doch wieder keinen Grund.
Als die Generalin in den Saal trat, ſtand Tauſendſchön mit ſorgenvollen Mienen am Piano und blätterte in den Noten. Sie klagte der Greiſin, daß ſie nie des Vetters Sonderbarkeit verſtehen lerne, ihm ſtets Anlaß zur Gereiztheit gebe und doch ſelbſt dar⸗ unter am meiſten leide, denn ſie ſei ganz außer Stande, ſeine Güte zu lohnen.
Die Großmutter lächelte.
„Er thut es ſich allein zur Liebe, mein Herz, wenn er für Dich ſorgt. Aergere ihn tüchtig und gewöhne ihm das Sirnrunzeln ab. Schilt ihn und laß ihn ſtehen, wenn er brummt,“ ſcherzte ſie..
„Ich?“ rief die Enkelin ganz erſtaunt,„ich ſoll mit ihm zanken? Großmama, denke Dir die Situa⸗ tion! Da ſteht er groß und dunkel, wie eine Wetter⸗


