eledrten
de S De Haus
ſe ſeine te, legte tuft der
zalt der auf den Veteran, 5 gege⸗ ꝛme ſol
Seinen.
Bergen
atürlich, dt nicht
Daß
ſch hin⸗ ner der er Tän⸗ hüttelte er über n, das
Seit
¹ nicht
Wälder — unbe⸗ en der
n Hal⸗ oſt und
Fr war bte er ſt, ſich Manne
Vierte
größten Theile zerſtört worden iſt, nur ihrer zehn beherbergt. Es liegt ihnen insbeſondere die Verehrung der Virjen ob, und ſie erfüllen dieſe Pflicht, indem ſie ihnen täglich ſechsmal im Chore lobſingen.
Eine eigene Legende bezieht ſich auf die Gründung des Kloſters.
Zu den Zeiten Graf Wilfred's des Bärtigen von Bar⸗ celona lebte im Rufe äußerſter Frömmigkeit der Einſiedler Johann Garin in einer der Höhlen des Montſerrat. Seine Frömmigkeit ärgerte den Teufel dermaßen, daß er ſich ver⸗ ſchwor, für all ſeinen Aerger ſich durch einen Triumph zu entſchädigen, welcher kein geringerer ſein ſollte, als der über Bruder Garin's Tugenden ſelber. Der Böſe freute ſich ſchon im Voraus, wie er die arme Seele im Fegefeuer her⸗ umzerren würde und ſteckte ſich, um zu dieſem Zwecke zu ge⸗ langen, in eine Mönchskutte. So verkleidet ließ er ſich in eine Höhle, welche noch heute gezeigt wird, nieder, gerade gegenüber von Bruder Garin, vor deſſen Augen er tagelang auf den Knieen lag und betete. Dieſe ſcheinbare Heiligkeit des neuen Zuzüglers machte den Bruder Garin geneigt, ſeine Bekanntſchaft zu ſuchen. Das war es, was der Teufel vor⸗ erſt wollte, und er nahm nun durch ſeine ſchlaue Beredtſam⸗ keit und ſeine anfänglich guten Rathſchläge den nichts ahnen⸗ den Garin für ſich ein. Garin war noch ein junger Mann und der Teufel hatte bald erkannt, wo er ihn trotz ſeiner Hei⸗ ligkeit am eheſten packen könnte.— Er ließ um die Zeit, die ihm geeignet ſchien, einen anderen Teufel in den Leib der ſchönen Richilde, der Tochter Graf Wilfred's des Bärtigen, fahren, worüber großes Leid zu Barcelona entſtand. Nach vielen vergeblichen Verſuchen des Grafen, ſeine Tochter zu heilen, ſprach der Teufel aus ihr heraus, nur das Gebet des heiligen Mannes Garin könne ihr Geneſung verſchaffen. Graf Wifred hatte nichts Eiligeres zu thun, als mit Richil⸗ den zum Einſiedler hinzuziehn. Er übergab ſie ihm mit der Bitt, ſo lange mit ihr zu beten, bis der Teufel aus ihr aus⸗ getrieben ſein würde. Der fromme Mann nahm ſich dies ſehr zu Herzen, allein, ſtatt daß es ihm gelungen wäre, den böſen Geiſt zu bannen, ſchien ſich derſelbe auch ſeiner auf einmal zu bemächtigen. Kurzum, der Teufel in ſeiner Mönchs⸗ kutte kam mit ſeinen ſchönen Redensarten ſo lange zu den
zu reien in die Höhle und hinderte das Entweichen der böſen iſter, daß er ſchließlich mit Mephiſtopheles ſagen konnte: o' ich doch meine Freude d'ran! Und als Graf Wilfred ſicheder nahte, um ſeine Tochter zu beſuchen, welche Garin licht hatte heilen können, gab der Teufel dieſem den böſen ſteEntſchluß ein, die ſchöne Dona zu tödten. Der arme Mönch rwar ſo von ſeinem falſchen Freunde beſtrickt, daß er ſich hinreißen ließ und den Mord beging. Graf Wilfred fand ſeine Tobh⸗ ter daher nicht mehr; er mußte ſich in ſeinem großen Herze⸗ leid hierüber mit dem Gedanken tröſten, daß die Frömmig⸗ keit Garin's der Verſtorbenen ſicherlich den Himmel geöff⸗ net habe. Der Teufel aber lachte in's Fäuſtchen, denn der fromme Einſiedler, der ihn bisher ſo geärgert, war ihm ver⸗ fallen.
Garin verfehlte nicht, dies einzuſehen und ſchwere Reue zu empfinden. Er ſchlug den Weg nach Rom ein, küßte dort dem heiligen Papſt die Füße und bekannte ihm ſeine Verbre⸗ chen. Der Papſt verzieh ſie ihm unter der Bedingung, daß er den Himmel, den er beleidigt habe, nie mehr anſchaue, und daß er fortan auf Händen und Füßen ginge und Gras freſſe wie ein Thier, weil er ſich wie ein Thier aufgeführt habe. So ſolle er heimkehren und bleiben, bis der Himmel ihm ein Zeichen ſeiner Verſöhnung gebe.
Folge. 299 Garin kroch heimwärts, ſeine Kleidungsſtücke zerfetzten ſich allmälig und ſein entblößter Körper wurde dermaßen fellartig, daß er einem Thiere ähnlicher ſah als einem Men⸗ ſchen. So geſchah es denn auch, daß er, als Graf Wilfred einige Jahre ſpäter am Montſerrat eine Jagd abhielt, als ein merkwürdiges wildes Thier von den Jägern eingefangen und nach Barcelona gebracht wurde, wo man ihn in einem Käfig im Schloſſe ſehen ließ. Graf Wilfred wohnte damals in der Riera de S. Juan. Bei einem feſtlichen Gelage, welches er abhielt, entſtand der Wunſch, das Wunderthier in den Saal gebracht zu ſehen. Garin wurde herbeigeführt. Allein kaum war er in dem Saal erſchienen, als das darin von einer Amme herumgetragene fünf Monate alte Knäblein des Grafen Wil⸗ fred zu ſprechen begann:„Garin ſtehe auf, der Himmel hat dir verziehen!“ Und zum allgemeinen Erſtaunen ſprang Ga⸗ rin auf, um ſich zu des Grafen Füßen zu ſtürzen, dem er Alles erzählte und dem er nach dem Beiſpiele des Himmels verzieh. Aber Garin ſollte ihn nun zum Begräbnißplatz Richildens führen. Als man nach dem Leichnam grub, ſiehe da! ſo ſteht Richilde lebendig wieder auf, geſund und friſch wie ſonſt, nur ein rothes Fleckchen bezeichnet die Stichwunde am Halſe von Garin's Meſſer. Graf Wilfred erbaute am Orte, wo Richilde acht lange Jahre in der Erde geſchlafen und wo ſie ihm nun wiedergegeben war, das Kloſter, deſſen erſte Aebtiſſin die Neuerſtandene wurde. Die Nonnen Richil⸗ dens traten es ſpäter an die Mönche nach der Regel Bene⸗ dicti ab..
Ein Sommer aus Gellert's Leben.
Es war der erſte friedliche Sommer nach ſieben blutigen Kriegsjahren, die Gegner hatten endlich den Hubertusburger Friedensvertrag unterzeichnet, welcher der Welt die langer⸗ ſehnte Ruhe gab. In den böhmiſchen Bädern, beſonders in Carlsbad, verſammelten ſich wiederum heilungsbedürftige Gäſte aus allen Gegenden Deutſchlands und darunter gar Manche, deren Namen in dem eben beendigten Kriege ruhm⸗ voll genannt wurden, wie der berühmte preußiſche Reiter⸗ general„Vater Ziethen“, ein ehrlicher, frommer alter Herr, mit ehrenvollen Wunden bedeckt, und ſein bisheriger Gegner, der gefeierte Laudon, der Sieger von Landshut und Kuners⸗ dorf, der Stolz des öſterreichiſchen Volkes. Der Leipziger Profeſſor Chriſtian Fürchtegott Gellert, welcher, von an⸗ haltender Krankheit gefoltert, auf den Rath ſeiner Aerzte ebenfalls nach Carlsbad gekommen war, wurde dort bald der Mittelpunct einer auserleſenen Geſellſchaft von Verehrern ſeiner Werke. Bei Tafel unterhielt er ſich gern mit Ziethen und ſeiner Tochter, allein ſein liebſter Umgang war der mit dem General Laudon, wie er dies in ſeinen Briefen an Caroline Lucius erzählt. Früh um 5 Uhr fanden ſich die Beiden an der Quelle, machten zuſammen ihre Promenaden und belebten die Eintönigkeit derſelben durch intereſſante Geſpräche; dann beſtieg Gellert ſeinen Gaul und Laudon ſein Streitroß, und ſo machten ſie ihren Spazierritt— Beide ſo verſchieden, und doch in mancher Hinſicht ähnlich. Gellert, nicht groß von Geſtalt, zierlich gebaut, aber nicht hager, mit fanften, faſt traurigen Augen, einer ſehr ſchönen Stirn, ziemlich ſcharf⸗ gebogener Naſe, einem feinen Mund und ſehr anſprechenden Zügen, und Laudon, der in der Schlacht ſo kühne, Alles mit ſich fortreißende Feldherr, jetzt ernſthaft, beſcheiden, halb traurig, faſt ſo wie der durch ſeine Krankheit ſchwermüthig gewordene Gellert, nicht groß, aber wohlgewachſen, mit nachdenklichen, tiefliegenden blauen Augen.


