le damals zbildete. er ſich im reier und er fand. erſtellung rung der 14, alſo rnennung n Tode rchitekt
Arbeiten
Théätre, s dem alich den , für die teein in egräbniß⸗ VIII, di „für di ffentlichte
coratlons
turze Zei um Archj⸗ ernannt, er ſeine eine ge⸗ ihn Jahte
nen, den anoramas urſale er nents auf
gpaſſen, faltigkei menaden, liſte da
, Al
uneiſe
Vierte
ſondern auch der Vefaſſer wichtiger artiſtiſcher Werke. Nach der Rückkehr von einer wiſſenſchaftlichen Reiſe nach Italien und Sieilien erſchienen in den Jahren 1826 bis 1830 von ihm ſeine Architecture antique de la Sicilie in 3 Bänden und die Architecture moderne de la Sicilie und im Jahre 1831 die Architecture polychrome chez les Grecs, welches letztere Werk von der Anwendung der Farben in den Monu⸗ menten der Alten handelt zund den lebhaften Wunſch des Verfaſſers zeigt, daß man ſich entſchließen möge, zu jenem Ge⸗ brauch wieder zurückzukehren. Im Jahre 1832 veröffent⸗ lichte er dann noch die Ueberſetzung eines engliſchen Werkes unter dem Titel: Antiquités in édites de l'Attique. Seine Verdienſte wurden aber auch anerkannt. Bereits im Jahre 1825 wurde ihm das Kreuz der Ehrenlegion verliehen und 1855 erfolgte ſeine Ernennung zum Officier des Ordens. Im Jahre 1827 wurde ihm eine Medaille 2. Claſſe und 1831 eine ſolche 1. Claſſe zuerkannt. Zum Mitglied des In⸗ ſtituts wurde er 1853 ernannt, wo die Akademie der ſchönen Künſte ihn zum Nachfolger des verſtorbenen Huvé wählte. Hittorff war aber nicht blos ein ausgezeichneter Architekt und Schriftſteller, ſondern gleichzeitig ein vortrefflicher Menſch wie der Vice⸗Präſident der Akademie der ſchönen Künſte, der in Kiel geborne, aber gleichfalls in Frankreich naturaliſirte Maler Henri Lehmann, ein Schüler von Ingres, in ſeiner am Grabe des Verſtorbenen gehaltenen Rede ſehr ſchön hervorhob. In Fräulein Lepère, der einzigen Tochter reicher Eltern, fand er eine ſeiner würdige Gattin, mit der er in der glücklichſten Ehe lebte. An ſeiner gaſtfreien Tafel verlebten nicht blos die Akademiker, ſondern auch die Ver⸗ treter des literariſchen, gelehrten und künſtleriſchen Europa ſehr heitere Stunden. Seit vierzehn Jahren war er die Zierde und die Stütze der Akademie der ſchönen Wiſſen⸗ ſchaften. Er entfaltete in derſelben, wie überall, die Hülfs⸗ mittel ſeiner Einſicht, die Schätze ſeines Wiſſens und ſeiner Kunſt. Die Güte ſeiner Seele, die Unabhängigkeit ſeines
„Charakters und die Treue ſeines Herzens wurden von allen
Seiten anerkannt und geehrt. Eine kurze Krankheit, welche
den tödtlichen Ausgang, den ſie nehmen ſollte, nicht voraus⸗
ſehen ließ, entriß ihn ſeiner troſtloſen Familie. Friede ſeiner C
Aſche!.
Capitün Kidd.
In Nordamerika taucht alle paar Jahre und zuweilen in einem noch kürzern Zeitraume der Plan auf, die verborge⸗ nen Schätze des Capitäns Kidd zu entdecken, die bald in Neu⸗ ſchottland, bald in Maſſachuſetts, Connecticut oder einem an⸗ dern Puncte verborgen ſein ſollen. Nun iſt aber das Leben dieſes Capitäns ſelbſt ſehr wenigen Perſonen bekannt, weshalb die New York Gazette den folgenden authentiſchen Bericht darüber mittheilt, welcher faſt einem Roman gleicht:
Der Sclavenhandel war geſetzlich erlaubt und wurde lange Zeit als ein regelmäßiger Zweig des auswärtigen Han⸗ dels betrachtet. Vor und nach dem Jahr 1690 war derſelbe auch ſehr gewinnreich, aber doch etwas gewagt, weil Aben⸗ teurer als Seeräuber den Sclavenhändlern in ihre entfernten Handelsplätze folgten und ihnen oft ihre Vorräthe und das Geld raubten, das ſie bei ſich führten, um dafür Sclaven ein⸗ zukaufen. Dieſe Seeräuberei wurde den Seclavenhändlern ſo verderblich, daß einflußreiche Kaufleute in Newyork den Plan entwarfen, das engliſche Miniſterium zu beſtimmen, ihnen beizuſtehen, ein gut armirtes Kreuzerſchiff auszurüſten, um jene Seeräuber zu verfolgen.
Folge. 285
Der Obriſt Robert Livingſtone in Newyork, ein thätiger und einflußreicher Bürger, brachte dieſe Angelegenheit vor die engliſche Regierung und empfahl den Capitän William Kidd aus Newyork, der als ein tüchtiger und thätiger Schiffs⸗ capitän bekaunt war, als einen für dieſe Aufgabe beſonders geeigneten Mann. Er gehörte einer angeſehenen Familie an und hatte einige Jahre lang in Newyork gelebt. Es wurde vor⸗ geſchlagen, daß Kidd das Unternehmen unter dem Schein eines Privatgeſchäfts ausführen ſollte, obſchon es um einiger Zwecke willen wünſchenswerth war, daß der Plan die officielle Zu⸗ ſtimmung der Regierung erhielte. Der König, Lord Somers, der Earl of Romney, der Herzog von Shrewsbury, der Earl of Oxford und Lord Bellmont ſchoſſen das erforderliche Geld zuſammen, um ein für dieſen Zweck paſſendes Schiff auszu⸗ rüſten und Obriſt Livingſtone trug auch einen Theil dazu bei.
Der Gewinn ſollte unter die Eigenthümer des Schiffes vertheilt werden, aber ein bedeutender Antheil davon ſollte Kidd gehören. Unter dem 11. Dec. 1695 wurde ihm unter dem großen Siegel Englands ein Patent ausgeſtellt, das an den ehrenwerthen und ſehr belobten William Kidd, Befehls⸗ haber der Galeere„Adventure“ adreſſirt war. Er ſegelte im April 1696 aus Plymouth ab und kam an der amerikaniſchen Küſte an, wo er ſich eine Zeitlang aufhielt, gelegentlich auch in den Hafen von Newyork einlief und dort ſeine Familie be⸗ ſuchte. Man glaubte, er mache ſich durch die Beſchützung des Handels von Newyork ſehr nützlich, wofür ihm viel Beifall zu Theil wurde, und die Verſammlung der Provinz notirte ihm für ſeine Verdienſte eine Belohnung von 250 Pf. St.
Kurz nachher verließ er die amerikaniſchen Gewäſſer, um thätige Operationen an der Küſte von Afrika zu beginnen, aber es dauerte gar nicht lange, ſo verbreitete ſich das Ge⸗ rücht, Kidd, welcher ausgeſchickt worden ſei, der Seeräuberei ein Ende zu machen, ſei ſelbſt Pirat geworden und habe ſchon mehrere Schiffe ausgeplündert. Die Nachricht von dieſen Thatſachen gelangte auch nach England und die Sache wurde von der Oppoſitions⸗Partei zu einem heftigen Angriff gegen die Regierung benutzt, und in einem übertriebenen Par⸗ teieifer wurde behauptet, der König ſelbſt und Alle, die ſich an der Ausrüſtung des Schiffes betheiligt hatten, wären mit dem Plane der Seeräuberei einverſtanden und ſie theilten ſich gemeinſchaftlich in den Gewinn. Da dieſe Beſchuldi⸗ gung, nach der wirklichen Lage des Falles, den Anſchein hatte, begründet zu ſein, ſo wurde die Frage zum Gegenſtand einer Staatsunterſuchung gemacht, und dadurch wurde der Name Kidd's, obſchon er vielleicht perſönlich ſich weniger Grau⸗ ſamkeit hat zu Schulden kommen laſſen, als manche andre Seeräuber, die in der Geſchichte bekannt geworden ſind, wegen der Vermuthung, daß große Staatsmänner ſeine Mitſchul⸗ digen ſeien, der berühmteſte Seeräubey’der Welt. Die Her⸗ ren, welche ſich an der Ausrüſtung des Schiffes betheiligt hat⸗ ten, wurden unter einer Anklage, bei der es ſich um ihr Le⸗ ben handelte, vor Gericht geſtellt, aber freigeſprochen.
Die wichtigſten Scenen von Kidd's Seeräuberei fanden an der öſtlichen Küſte Afrikas bei Madagascar und in deſſen Nähe ſtatt, wo er einige Schiffe wegnahm und ausplünderte, ohne indeſſen, ſoweit wir von der Geſchichte darüber unter⸗ richtet worden ſind, ſich gegen ſeine Gefangenen außerordent⸗ liche Grauſamkeiten zu Schulden kommen zu laſſen; denn die einzige Perſon, von der es bewieſen iſt, daß er ſie getödtet hat, iſt einer ſeiner eignen Seeleute, Namens William Moore, den er aber auch nur zufällig erſchlug, als er wegen Inſubor⸗ dination einen Eimer nach ihm warf. Nachdem Kidd ſich als Pirat ein bedeutendes Vermögen aufgehäuft hatte, richtete er


