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nicht gedacht, daß die reiche und ſpröde Müllerin ſich ſo raſch zur Verlobung mit ihrem Knechte entſchließen würde! Aber freilich, es war ja eine alte Bekannt⸗ ſchaft.“
„Wenn Ihr gekommen ſeid, um Eurem Aerger darüber, daß ich einen Strich durch Eure Rechnung gezogen habe, Luft zu machen, ſo rathe ich Euch, dies in einer weniger beleidigenden Weiſe zu thun,“ brauſte Hermann auf.
„Erlaubt, deshalb bin ich nicht gekommen,“ entgegnete Weber mit ſchneidendem Hohn.„Uebrigens glaube ich, daß binnen wenigen Minuten Ihr nicht mehr ſo trotzig auftreten werdet, guter Freund! Man ſagt, Eure Braut ſei reich, ich glaube die Quelle zu kennen, aus welcher der alte Müller ſeinen Reichthum geſchöpft hat!“
„Er war ein ehrlicher Mann,“ pört.
„So glaubte man allgemein, aber es gab Leute, die es beſſer wiſſen wollten,“ fuhr Weber fort.„Mög⸗ lich auch, daß ihm unbekannt war, welchem Zweck die Kellergewölbe ſeines Hauſes dienen mußten; er iſt todt und das Gericht kann jetzt nur noch ent⸗ ſcheiden, ob der Staat einen Anſpruch auf Schaden⸗ erſatz au die Hinterlaſſenſchaft machen darf.“
„Was wollt Ihr damit ſagen?“ fragte Anna be⸗ türzt⸗
„Es wird irgend eine Bosheit ſein, die er aus⸗ geheckt hat, um ſich zu rächen,“ erwiderte Hermann achſelzuckend.
Die Ruhe und Gleichgültigkeit, mit der er dies ſagte, mußten dem Grenzjäger beweiſen, daß der junge Mann nicht der Mitſchuldige der Schmuggler war; nichts deſto weniger hoffte er, auf Grund der vor⸗ handenen Beweiſe, ihn, wenn auch nur ſcheinbar, der Schuld zu überführen.
„Ihr ſcheint Eurer Sache entgegnete er,„beſſer thätet Ihr Eure Sicherheit zu bauen. zu durchſuchen, ich fordere Euch im Namen des ſetzes auf, mir jede Thüre zu öffnen.“
„ Dazu giebt Euch das Geſetz kein Recht!“ brauſte Hermann gereizt auf.„Glaubt Ihr—“
„Das Geſetz berechtigt mich, jedes Haus zu durch⸗ ſuchen, wenn ich die Ueberzeugung hege, daß es den Schmugglern als Schlupfwinkel dient,“ fuhr Weber ihn unterbrechend fort.„Ihr werdet mich begleiten und ich hoffe nicht in die Nothwendigkeit verſetzt zu werden, Euch verhaften zu müſſen.“
Ein Lächeln des Hohns glitt über die Zügegde jungen Mannes. 1
„Wenn Ihr das Gegentheil behauptet, ſo glaube
ſehr ſicher zu ſein,“
ſagte Anna em⸗
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ich Euch,“ erwiderte er,„Ihr würdet wenn Ihr mir etwas anhaben könntet! Ich bin mir keiner Schuld bewußt, Euer Verlangen betrachte ich als eine Chikane, die gegen den guten Ruf meiner Braut gerichtet iſt; aber hütet⸗Euch, ſo mächtig ſeid Ihr nicht, daß nicht einmal für mich die Gelegenheit zur Heimzahlung ſich fände.“
Der Grenzzjäger ſetzte die Pfeife an die Lippen und gab das Signal, gleich darauf trat der Gens⸗ d'arm ein.
„Das war überflüſſig,“ ſpottete Hermann,„aber ich vermufbe, es liegt in Eurer Abſicht—
„Keine ſpitzfindigen Bemerkungen, wenn ich bitten darf!“ fiel Weber ihm rauh in's Wort.„Ihr bleibt hier, Frau Kramer; ſollte einer Eurer Knechte die Mühle verlaſſen wollen, ſo bedeutet ihn, daß ihn eine Kugel erwartet, wenn er die Abſicht hegt, zu entfliehen.“
Anna zuckte mit verachtender Geringſchätzung die Achſeln.
„Daß es Euch nicht darauf ankommt, einen Wehrloſen niederzuſchießen, weiß jedes Kind,“ ſagte ſie mit ſcharfer Betonung,„es war überflüſſig, mir den Rath zu geben.“
Einen Blick des glühendſten Haſſes warf Weber der Wittwe zu, dann bedeutete er den jungen Mann, voranzugehen.
„Wohin zuerſt?“ fragte Hermann kurz angebunden. Zunächſt in die Kellergewölbe!“ daß meine beiden Knechte uns
triumphiren,
Ha
„Verlangt Ihr begleiten?“
„Es iſt nicht nöthig.“
„Ihr habt's wohl nur auf mich abgeſehen?“ V„Durchaus nichtaden Schuldigen werde ich zu finden wiſſen, ſobald ich Beweiſe für meinen Verdacht habe. Wenn Ihr indeß Euch beunruhigt fühlt, ſo iſt das ff uaben ein untrügliches Zeichen, daß die An⸗
die mich hieher führt, Euch nicht fremd iſt.“
, nicht ſo ſehr auf gelegenheit Ich verlange Euer 3„Das ſind Schlußfolgerungen, die Eurem Ver⸗
ſtande eben keine beſondere Ehre machten,“ entgegnete Hetmann, während er die Thüre zum Gewölbe öffnete; „die Frage, welche ich an Euch richtete, lag nahe, Euer Benehmen beweiſt ja deutlich, daß Ihr den ſehnlichen Wunſch hegt, mich einer Schuld zeihen zu können.“
Der Grenzjäger durchſchritt raſch einige Gänge und trat in den Raum, in welchem die leeren Fäſſer ſtanden. Daß die Müllerin ihm folgte, bemerkte er nicht.
„Wozu dienen dieſe Fäſſer?“ fragte er barſch. Sie ſind leer und werden gelegentlich zur Ver⸗
1 ſchickung benutzt„entgegnete Hermann ruhig.


