Jahrgang 
1-26 (1867)
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Vierte Folge.

V. Jahrgang.

Jͤvon

Couvin h, be⸗ rnehme ein ſich guten e und icherer Augen einer das dieſes nt. In ür die hrigem und die ue g Ekine Wlochenchronik für Jiteratur, Kunst, ſchäne Wiiſſenſchaſten und Geſellſchuft. ernehun ceipiig, am 19. Aprul 1867 Verernhe Die Müllerin. VNa, nur nicht gleich ſo unwirſch! fuhr der Knecht gelaſſen fort.Kann mir denken, daß es Novelle b Euch ärgert, aber ändern könnt Ihr's doch nicht und dun n eet ſit ue de da diri de at i, Frei⸗ . ich, wie könnt Ihr's auch wiſſen, die Beiden haben ſi Ewald Auguſt König. ſja erſt geſtern in ſpäter Nacht das Jawort baeneſen 4 Gortſebung.) VZum Teufel, ich frage Euch noch einmal, welche Der Grenzjäger war eben an der Mühle vorbeige Beiden? fuhr der Grenzjäger gereizt auf. ſchritten, als eine Stimme hinter ihm ihn anrief. Er Der Knecht blies aus ſeiner Pfeife eine dichte nandte ſich um und ſah ſich einem der beiden Müller⸗ Rauchwolke vor ſich hin, dann ließ er ſeinen Blick knechte gegenüber, der neben dem großen, mit zwei ſtatt⸗ eine Weile forſchend auf den Zügen ſeines Begleiters 21 lichen Pferden beſpannten Müllerwagen langſam dem ruhen. 5 Dorfe zuwanderte.Na, ich begreife nicht, daß Ihr noch fragt, er⸗ Habt Ihr's ſchon gehört? fragte der Knecht widerte er,eines von den Beiden muß doch wohl die in einem Tone, der dem Grenzjäger das Blut in die ſchöne Müllerin ſein. Wangen trieb, ſo viel Spott und Hohn drückte ſichUnd der Andere? in demſelben aus.Hab mir's gedacht, daß es ſoHermann Stein. kommen würde, ſchon zu Lebzeiten des Alten ſollen Ein glühender Haß loderte hell in den Augen die Beiden miteinander ſehr befreundet geweſen ſein. des Grenzjägers auf. Welche Beiden? fragte Weber mürriſch.IchDer Müllerknecht? fragte er mit ſchueidendem habe nichts gehört, was ſoll ich gehört haben? Hohn. 28 85 3