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„Merkwürdig!“
„Sie hatte mir kein Licht gelaſſen— ich verſchloß die Thüre— ich legte mich auf Dein Bett— ich ſchlief ein. Da— plötzlich höre ich eine Fenſter⸗ ſcheibe klirren— ſie wird eingedrückt— ein Mann ſteigt in's Zimmer.“
„Kaum faßlich!“
„Wolfert! rufe ich, biſt Du es? Nein, brummt eine Baßſtimme— nein. Ich will um Hülfe rufen — der Kerl umfaßt mich— verſtopft mir mit einem Tuche den Mund, ein Zweiter folgt— ſie binden mich, ſchieben mich zum Fenſter hinaus, ſchleppen mich nach dem Naitenberg.“.
„Wo iſt ſie— wo iſt ſie, meine Braut, die die Räuber mir entreißen wollten?“ tönte eine laute Stimme in der Nähe beider Frauen.
„Onkel Nicolaus,“ flüſterte Margareth und trat bei Seite.
Frau Welm wußte nicht, ob es ihr galt und verhielt ſich ruhig.
„Wo biſt Du, Engel meiner Seele?“ rief zum zweiten Male Nicolaus.
„Hier,“ rief die Exhaushälterin,„hier bin ich.“
„So laß Dich in meine Arme ſchließen, Sapper⸗ ment!“—
Frau Welm ſank Nicolaus an die Bruſt— er umfaßte ſie.
Da flammte plötzlich im Burgkeſſel ein Feuer empor, daß die Funken kniſterten und durch den Wind Hinter demſelben ſtand Veronika— das dunkle Gewand verhüllte die hohe Geſtalt— ihre Geſichtszüge waren geiſterbleich.
„Nicolaus! Nicolaus!“ ſprach Frau Welm, „kommſt Du voll Reue zurück?“
„Ich— ich?“ rief Nicolaus.
„Ja, Heißgeliebter, Angebeteter— Dank, tauſend Dank für die Rettung.“
„Aber— ich begreife Nichts.“
„Ich Alles, ich Alles!“ rief Frau Welm, indem ſie auf's Neue Nicolaus umarmte.„Seit dieſer Stunde gehört Dir auf’'s Neue mein Herz— meine ungetheilte Liebe!“.
„Sapperment! Aber wo ſind meine Knechte?“
„Doxt kommen ſie,“ ſprach Margareth, welche zu Bu ertreten war.
Wirkich erſchienen des Förſters Knechte. Sie führten der Steuermann und den Halbmann an das Feuer. Beiz ſchlugen die Augen zu Boden.
„VerzeiheIhr Herren,“ ſchrie der Steuermann, „ich hab's nich angezettelt!“
8„Wer denn Der Capits⸗
Folge. 215
„Wo iſt er?“
„Hier!“ ertönte die Stimme Davids, dabei zog er einen Mann aus einem nahen Haſelgebüſch hervor, der ſich hier verkrochen hatte.
Alles lachte.
„Nun, Herr Capitän Döllert,“ rief der Förſter, indem er ſich in Poſitur warf.„Sie ſind alſo der Urheber dieſer fluchwürdigen That, bei der man ſich Schnupfen und Huſten holt?“
„Haha!“ lachte Döllert verlegen,„doch traf es leider die Falſche. Ich wollte dieſe Dünenblume ent⸗ führen—“ er deutete auf Margareth—„und bekam dafür dieſen alten Sandhaferbüſchel.“
„Was, ich ein Sandhaferbüſchel?“ kreiſchte Frau Welm.
„Stille, ſtille!“ rief David. es mit mir zu thun!“
„Nein, junger Mann,“ ſagte Nicolaus;„mir, als Aelteſtem, gebührt das Richteramt! Auf, Ihr Knechte, ergreift den Capitän, ſtreckt ihn dort über den Dünen⸗ hügel— zählt ihm einige auf— dann laßt ihn laufen!“—
Döllert wurde, trotz alles Sträubens, ergriffen, er⸗ hielt mit einer Haſelweide von Wolfert's Knechten einige Hiebe und eilte beſchämt nach vollendeter Execution von dannen.
Gleiche Lectionen erhielten der Steuer⸗ und Halb⸗ mann. Als Frau Chriſtine Welm nach Hauſe wankte, murmelte ſie vor ſich her:
„Gut, daß Döllert mich nicht erkannte, es war mein abgeſchiedener Mann— ich führe den Namen meiner Eltern.“——
„Herr Döllert hat
Vor dem Gaſthofe zu Neukrug am Haffſtrande befanden ſich vier Perſonen. Sie ſchauten auf eine mit vollen Segeln heranrauſchende Jacht, welche den Cours nach dem Dünendorfe nahm.
Je näher ſie rückte, deſto aufmerkſamer wurden die Perſonen. Endlich fielen die Segel und der Anker. Ein Boot wurde ausgeſetzt und führte den Schiffseigner Krüger Johann Wolfert und ſeinen Ma⸗ troſen an das Land.
„Was iſt hier vorgegangen?“ fragte er ſeinen Bruder Nicolaus, welcher neben Chriſtine ſtand.
„Viel, viel!“ ſagte dieſer.„Hier,“— er deutete auf ſeine Exwirthin—„ſtelle ich Dir meine Braut vor.“
„Und Margareth?“
„Trete ich dieſem ab.“
„Unbegreiflich!“
„Für Deine Tochter bin ich zu alt.“
„Mit einem Male?“
Er zeigte auf David.


