oge einer Ssrathütel. Souſin al der Pairs⸗
Gelegen. feuse de ntlicht und und 1845
her einen avaignac die Mit⸗ volitiſchen Merali⸗ ee der zu Schriften, lanbens en Aus⸗ Schrift, alſſtiſchen wo einen“ tive Ver⸗ fentlichen on lange in Lehr⸗ ertretern ihm wit raire an. iftſteller. u et du rSeiten neuern sut les arbeitete 28 Deux raliſchen mal des llich die als voll⸗ „Seine Ausgabe unde und der 5. dier er⸗
ie Titel wir die Philo⸗ loſophi⸗ hat, zu gungen worfen Philo⸗ der zu jrte er auf die hte der oſophie Syſtem ſtemen Sein iit den machte
Jedermann weiß, der mit der geologiſchen Beſchaffenheit der
Vierte
und die Veranlaſſung zu hiſtoriſchen Studien und gelehrten Nachforſchungen gab. Noch größer war ſein Verdienſt als Schriftſteller, denn ſein kraftvoller, eleganter Styl machen ihn zum größten philoſophiſchen Schriftſteller Frankreichs, und in dieſer Beziehung wird er ſchwer zu erſetzen ſein. Wir haben jetzt nur noch wenig über dieſen Mann hin⸗ zuzufügen. Couſin begab ſich dieſen Winter ſpäter als andere Jahre nach Cannes, wo er die kalte Jahreszeit zu verleben pflegte, weil die Ausgabe ſeiner Geſchichte der Philoſophie ihn in Anſpruch nahm. Kurz nach ſeiner Ankunft in Cannes litt er an Schwindel, von dem ſein Arzt ihn bald heilte, den er aber ſelbſt für den Vorboten ſeines nahen Todes erklärte. Als er am 13. Januar eben mit den Herren Mérimée und Bartheleémy Saint Hilaire plauderte, machte ein Schlagfluß ſeinem Leben ein plötzliches Ende. Sein Leichnam wurde nach Paris gebracht und dort beerdigt. Victor Couſin hat ſeine prachtvolle Bibliothek, deren Werth auf eine Million Fr. geſchätzt wird, ſchon früher der Sorbonne vermacht und zum Dank dafür hat die Regierung einer Straße der Haupt⸗ ſtadt den Namen Victor Couſin beigelegt. Von ſeinem großen Vermögen, von dem er eine jährliche Rente von 60,000 Fr. bezog, ſoll er den Haupttheil einer Dame, der Tochter einer berühmten Schriftſtellerin, die er als Kind gleichſam adoptirt, vermacht haben. C.
Ein intereſſanter Alterthumsfund am Wiſſiſſippi.
Da ſo viel über die Frage geſtritten iſt und noch bis zum heutigen Tage darüber geſtritten wird, ob Amerika überall eine Urbevölkerung hat, oder ob in vorhiſtoriſchen Zeiten Aſiaten eingewandert ſind, ſo wird eine Mittheilung aus Minneſota gewiß auch jeden gebildeten Europäer feſſeln und zu denken geben.
Dieſe Mittheilung ſagt, daß in St. Anthony am Miſſiſſippi ein gewiſſer Reuben Nesmith ein kleines Haus in der Nähe der deutſchkatholiſchen Kirche bewohnte. Der⸗ ſelbe wußte nicht, wo er ſeine Winter⸗Kartoffeln unterbringen ſollte, die er eben von ſeiner etwa 2 Meilen entfernten Farm heimzufahren begonnen hatte. Er wollte vorläufig dafür eine kleine Einhegung errichten und grub die Löcher für die dazu erforderlichen Pfähle in den Boden. Während er die Löcher machte, ſtieß ſeine Schaufel auf eine eiſerne Platte. Herr Nesmith fing nun alles Ernſtes den Grund aufzupickeln und auszuſchaufeln an, bis er die Eiſenplatte vollkommen blosgelegt hatte. Sie bildete eine Fallthüre, die durch ein ſehr ſonderbares Schloß geſchloſſen war, und von der aus ſchwere eiſerne Bolzen ſich tief in das hinabreichende Geſtein einſenkten. Das Eiſen war ſo ſehr vom Roſt zer⸗ freſſen und mürbe, daß mit Hülfe der Brechſtange die eiſerne Fallthüre ſich leicht entfernen ließ. Es zeigte ſich eine Oeff⸗ nung und eine ſpiralförmige Treppe, die tief in die Erde hinabzuführen ſchien. Nesmith getraute ſich nicht allein hin⸗ abzuſteigen und rief ſeinen Schwager Luther Chamberlain herbei.
Sie verſchafften ſich eine Laterne und begannen die Treppe hinabzuſteigen. Nachdem ſie 123 Stufen hinabge⸗ gangen waren, befanden ſie ſich in einem engen horizontalen
ange, der in den weißen Sand gegraben war, welcher, wie
Ufer des obern Miſſiſſippi bekannt iſt, unter einer Kalkſtein⸗ ſchicht liegt. Nachdem ſie ungefähr 75 Fuß weit in dem Gange fortgegangen waren, eröffnete ſich vor ihnen eine geräumige, künſtlich hergeſtellte Höhle, die ebenfalls aus dem
Jolge. 205
hart gewordenen weißen Sande hergeſtellt worden war. Sie war von länglicher Form und man gelangte von ihr aus in mehrere kleinere Kammern, die alle Spuren aufzuweiſen haben, daß in ihnen früher allerlei Dinge aufbewahrt worden ſind. Man fand eiſerne und kupferne, ſehr roh gearbeitete Geräthſchaften. Einige derſelben ſind jedenfalls von den Troglodyten zur Ausgrabung ihrer Höhlenbauten benutzt worden. Auch Küchen⸗Utenſilien fanden ſich vor. Man ſah an den letzteren noch die vom Feuer zurückgelaſſenen Spuren. In einer der kleinen Kammern fanden ſich eine Anzahl roh in Stein gehauener Sitze und an der entgegen⸗ geſetzten Seite auf einer erhöhten Eſtrade ſtand ein rauh be⸗ hauener Stein, als wäre er dazu beſtimmt, einem Redner oder Vorleſer zum Pult zu dienen. An der hinter jenem Steinpult ſich hinziehenden Wand waren menſchliche Figuren in koloſſalem Verhältniß in Basrelief angebracht. Sonderbare Hieroglyphen bemerkte man in dem weißen Sande.
Die drei übrigen Seiten waren mit einer eigenthüm⸗ lichen ornamentalen Zeichnung bedeckt. In der nächſten Kammer fand man eine Art von ſteinernem Sarkophag, auf welchem ein gewaltiger Stein lag, der durch Cement feſt mit dem Deckel verbunden war. Nur den vereinigten An⸗ ſtrengungen von vier Männern gelang es, den Stein herab⸗ zurollen. Als man den Sarkophag öffnete, fand man darin ein menſchliches Skelet, deſſen Gebeine in Staub zerfielen, ſobald ſie der Luft ausgeſetzt wurden. Im Sarkophag lagen mehrere eiſerne und kupferne Ringe und ein ſonderbares ſilbernes Ornament von achteckiger Geſtalt, in das Charaktere eingegraben waren, deren Sinn noch Niemand zu enträthſeln vermocht hat und deren einige mit den an die Wand gezeich⸗ neten Hieroglyphen Aehnlichkeit haben. Die dritte Kammer war viel größer als die beiden erſten. Die vierte glich dem innern Theil eines Trichters oder einem großen Rauchfang.
Im Mittelpunct befand ſich ein großer Cubus, der offen⸗ bar als Opferherd gedient hatte, denn er trug die Merkmale des Feuers und um ihn her lag verhärtete Aſche und eine ſchwarze Subſtanz. Nicht weit davon iſt eine Oeffnung, groß genug, um einen Mann einzulaſſen, die in ein kleineres Gemach unter den Opferherd führt. In demſelben fand man ein kalkartiges Pulver, dem Anſchein nach die Aſche verbrannter Gebeine. Ob es menſchliche Gebeine oder Thier⸗ knochen waren, die am Altar verbrannt wurden, ließ ſich aus keinem Merkmal erkennen. Als die beiden Männer ihre For⸗ ſchungen fortſetzten, fanden ſie eine aus Eiſenplatten be⸗ ſtehende Thüre, die ihrem Druck ſehr leicht nachgab und ſie in einen nur 3 Fuß hohen Gang eintreten ließ, durch welchen eine Perſon in gebückter Stellung gehen konnte. Herr Nesmith und ſein Schwager verfolgten die Windungen jenes Ganges, die in die Nähe des Fluſſes führten, lange Zeit. Sie bemerkten deſſen Nähe, weil ſie das Plätſchern des an die Ufer ſchlagenden Waſſers hörten. Die nach dem Fluſſe führende Oeffnung war wahrſcheinlich mit Steinen und Erde verbaut worden, indeſſen drang durch lockere Stellen friſchere Luft ein, als ſich in den inneren Gängen und Kammern be⸗ fand.
Aus den gefundenen Reliquien läßt ſich mit Sicherheit ſchließen, daß ſie den Vorfahren der jetzigen Indianerſtämme nicht angehört haben; Menſchen ganz verſchiedener Rage müſſen dort gehauſt haben. Vielleicht exiſtirten ſie Jahr⸗ hunderte lang vorher, ehe die erſte Rothhaut die Wildniſſe Amerika's betrat. Die Hieroglyphen ſind abcopirt und an verſchiedene Archäologen der öſtlichen Staaten geſchickt worden, in der Hoffnung, daß ihnen das Studium der Hieroglyphen


