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zuſammenzogen und es umgab die rührende, auf⸗ opfernde Treue der ächten Capaliere der Strahlenglanz wahrer Poeſie, wenn man auch mit der Sache, die ſie verfochten, nicht ſympathiſiren kann.
Von all' den Cavalieren, die in England und Schottland Gut und Leben ihrem König opferten, war Keiner edler, als James Graham, Herzog von Montroſe’, deſſen muthigen Tod das erſte Gedicht dieſer Sammlung beſingt. Das zweite iſt einem andern Helden dieſer Familie geweiht, den die Cove⸗ nanter und ihnen nachbetende Hiſtoriker(ſelbſt ein Macaulay) als den„blutigen Claverhouſe“ der Nach⸗ welt ſchildern, der aber durch und durch ein Held war. Sein Tod mitten im Sieg verhinderte die von ihm angeſtrebte Wiedereinſetzung Jacob's II.— Wil⸗ liam III., der Oranier, herrſchte nun auch in Schott⸗ land und rächte ſich auf eine ſo blutige, niedrige Weiſe mitten im Frieden an einem der Hochſchotten, daß die vielen Schmäh⸗ und Spottlieder nicht unverdient waren, mit denen die Volksdichter jener Zeit ihn verfolgten, während ſie ſeine Gattin Marie und ihre Schweſter und Nachfolgerin Anna, als Töchter ihres rechtmäßigen Königs, möglichſt ſchonten. Unter der Regierung der Letzteren erregte die Union Englands mit Schottland und die Erbfolgeacte, die das Haus Braunſchweig⸗ Lüneburg auf den großbritanniſchen Thron berief, die Erbitterung der Jacobiten und ihrer Dichter. Dieſe Erbitterung, die oft die giftigſten Spottlieder gegen Georg I. gebar, veranlaßte 1715 den Aufſtand
des Grafen von Mar, der unglücklich endete und die
edelſten Männer auf das Schaffot brachte. Von jener Zeit bis zum neuen Aufſtand im Jahre 1745 ermu⸗ thigten die Volksſänger die niedergeſchlagenen An⸗ hänger der Stuarts durch alle möglichen Spottlieder auf die Whigs und Hannoveraner, und zwar, weil es gefährlich war, ſich offen auszuſprechen, nahmen häufig dieſe Dichtungen die Larve von Liebesliedern an, die politiſchen Anſpielungen verſtand aber Jedermann. Endlich, im Jahre 1745, landete der Liebling der Bal⸗ ladenſänger, der junge Cavalier, der gute Prinz Charlie, nur auf ſeinen Namen und ſein Schwert bauend, um ſich drei Kronen zu erkämpfen. Die Clans der Hoch⸗ ſchotten mit ſich fortreißend, erzwang er ſich anfangs den Sieg, er eroberte Schottland und drang in Eng⸗ land ein, aber ſeine Mittel reichten nicht aus; die blutige Schlacht bei Culloden warf ſeine Freunde nieder und jagte ihn, den Geächteten, nach den Felſen und Inſeln der Hochlande, um tauſend Gefahren und Leiden zu erdulden, bis ihn die Treue ſeiner Freunde in Sicherheit brachte. Dieſe Begebenheiten riefen die ſchͤnſten Lieder hervor, Accorde tiefer Trauer und Hoffnungsloſigkeit, aber nie erſterbender Liebe zum
Vierte Holge.
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Vaterland und König. Die ſchönſten derſelben ſind leider in gäliſcher Sprache und uns nur zum Theil
Zzugänglich gemacht worden durch Ueberſetzungen Hogg's,
des ſogenannten Schäfers von Ettrick. Viele derſelben gingen leider ſeitdem verloren.—
Die gräßlichen Schlächtereien Cumberlands nach dem Siege erſtickten für immer jede Hoffnung eines neuen Aufſtandes. Die hochſchottiſche Clanſchaft verlor ihre Romantik, ja ihre Exiſtenz, und zunehmender Handel, Blüthe der Gewerbe, ließen Schottland nach und nach die Vereinigung mit England in einem milderen Lichte erſcheinen. In der Hauptſtadt Edin⸗ burgh erſtanden lebensfrohe Dichter, wie Allan Ramſay, Crawford, Elliot u. ſ. w., die das Paſtoraldrama cultivirten, oder auch Dichter der Convivialität, wie Robert Ferguſſon. Trotzdem konnten ſtolzere und tiefere Gemüther es nie vergeſſen, daß Schottland, un⸗ geachtet aller materiellen Vortheile, den Glanz ſeines Ruhmes, ſeiner Selbſtſtändigkeit verloren hatte, und Schottlands größere Dichter(Robert Burns voran) waren wenigſtens in der Poeſie Jacobiten und ſchufen oder bearbeiteten manche Ballade von ſolcher Tendenz. Neben Burns ſind als Epigonen des Jacobitismus vor Allen Walter, Scott, James Hogg, Allan Cunningham zu nennen, die Balladen ſchufen, die wirklich die alten Volkslieder erreichten.
Die Uebertragung dieſer Lieder hat nicht die flüſſige, elegante Sprache, welche wir leider bei ſo manchen neueren Verdeutſchungen finden; ich ſage leider, weil durch jene Eleganz das. Charakteriſtiſche nur zu ſehr verlöſcht und in Modernität und Glätte verwandelt zu werden pflegt. Dagegen muß ich das Beſtreben Götſchenberger’s loben, möglichſt treu und ungeſchminkt zu ſein und die derbeſten Töne und Aus⸗ drücke aufrecht zu erhalten. Bei Liedern, die im Thatenſturm der Leidenſchaft geſchrieben, ja oft von den Handelnden oder ihrer Partei ſelbſt gedichtet ſind, muß man nicht den Aufſchrei der Menſchenbruſt immer gleich in Muſik verwandeln wollen.—
Der ſpaniſche Romanzenſtrauß von Faſtenrath, welcher verſchiedenen Zeiten bis in die Gegenwart hinein angehört, verdient gleichfalls als eine Erſchei⸗ nung beſſerer Art begrüßt zu werden. Der Verfaſſer hat nicht wörtlich übertragen, ſondern ſich vielmehr, wie er ſagt, vorwaltend in den Stoffen und alten Volksliedertraditionen, wie er ſie hauptſächlich in Duran's großer Sammlung vorfand, berauſcht und zu freiem Nachdichten und auch wohl ganz freiem ſelbſt⸗ ſtändigen Erfinden anregen laſſen. Man darf ſagen, daß es im Allgemeinen mit Glück und im Geiſte des Gegenſtandes geſchehen iſt. Die großen eigenartigen
Klänge der ſpaniſchen Nationalpoeſie waren mächtig


