Jahrgang 
1-26 (1867)
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Vierte

Edwards nahm die Hand Emiliens, küßte dieſelbe und ſagte:Ich bin getröſtet, denn Du biſt jetzt mein!

Einige Monate ſpäter wurde in Boſton die Hoch⸗ zeit gefeiert. Der alte General verkaufte ſeine Plan tage, zog zu Edwards und verſüßte ſeine letzten Tage an dem Glücke ſeiner Kinder. Edwards übernahm das Geſchäft ſeines Vaters, und Doctor Ellis war ein gern geſehener Gaſt in dem Hauſe der Glück⸗ lichen.

Gedicht von Moritz Plüſchke.

Elegie. Schattige Wälder, ihr Wölbungen droben, Nehmt ihr wieder den Flüchtling auf, Der aus der Städte verworrenem Toben endet zu euch den eilenden Lauf? Hinter mich warf ich die Qualen des Lebens, Warf ich der Sorgen bedrohende Laſt, Laßt nicht in eurem Dunkel vergebens Freiheit mich ſuchen und ſelige Raſt!

Freiheit, Tochter des himmliſchen Lichtes,

Hiier noch wohnſt Du im grünen Gefild,

Lächelſt noch ſchimmernden Angeſichtes

Auf den Bedrückten verklärend und mild! Hell, in leuchtenden Kleides Falten,

Nahſt Du und bringſt ihm Segen und Glück! Laß mich Dich faſſen, auf ewig Dich halten, Tief mich Dir ſehn in den liebenden Blick!

Unter der Menſchen prächtigen Dächern Sucht' ich nach Deiner göttlichen Spur! Doch ich fand in den ſtolzen Gemächern Wild und entartet die heil'ge Natur!

Sah im Staub des Gemeinen ſich winden,

Welche geruht in Deinem Strahl; Die einſt auf ſonniger Höhe zu finden, Niedergeſchmettert ſind tief ſie zu Thal!

Lüge entſtellet die liebliche Rede,

Und die Sinne beherrſcht die Begier! Auf dem Markte thronet die Fehde,

Und das Schwert iſt erkoren zur Zier! Blut beſpritzt die toſenden Hallen,

Das geſchwungene Eiſen raucht;

Bruder, von Brudershänden gefallen, Liegt, den Stahl in den Buſen getaucht!

Folge. 169

Und des Schreckens bange Geſtalten Lagern rings um der Menſchen Geſchlecht, Angſt und Elend und Jammer walten, Und zerriſſen iſt längſt das Recht!

Scheue Sclaventritte ertönen,

Wo der Fuß ſonſt fröhlich geeilt;

Kaum, das Leben uns zu verſchönen, Noch auf Erden die Liebe weilt!

Ach, und könnten wir nicht voll Wonne Leben die Tage in ſtetem Genuß? Lächelt uns nicht die goldene Sonne, Winken die Sterne nicht ihren Gruß? Brachten die Himmliſchen nicht hernieder, Was das Leben beglückt und erhebt

Und in die traurigen Stunden wieder

Reizende Träume und Hoffnungen webt?

Doch es läßt ſich nimmer erzwingen, Das geflügelte Glück enteilt;

Neidiſch geſtnnte Dämonen entringen, Was uns ein gütiges Schickſal ertheilt! Längſt ſchon iſt ſie von hinnen geflohen, Jene ſelige Kindheit der Welt,

Wo Dir der Freiheit Gefühle in hohen Schlägen die trunkene Seele geſchwellt!

Willſt Du ſie wiederfinden, am Herzen

Ruht ſie der unentweihten Natur,

Fern von der Wohnung der Menſchen, der Schmerzen, Steigt ſie hernieder vom Lichtazur,

Reicht wie früher die Hände Dir wieder,

Führt Dich hinein in das ſchöne Land,

Wo Dich umtönen der Freiheit Lieder,

Und zerreißt das feſſelnde Band!

Literariſche Briefe von Otto Banck.

Geſchichte der geiſtigen Entwickelung Europas, und: Gedanken über die zukünftige Politik Amerikas, beides von John William Draper, Leipzig, Verlag von Otto Wigand.

Wenn ich dieſe beiden Werke, von denen das erſtere von beträchtlichem Umfang iſt, hier wenigſtens mit in den Bereich derjenigen Editionen ziehen möchte, auf welche wir unſere Leſer gern aufmerkſam machen, ſo dürfen Sie doch dabei dem breiten, im Grunde fachmäßig culturwiſſenſchaftlichen Gegenſtande gegen⸗ über kein ſpecielles Eingehn, ſondern nur eine anre⸗ gende Berührung erwarten.