ente ſen. dem
hren ſchte eine 4 agte an⸗
nten ben, den,
auf⸗ eher tlich.
ſen,“
Daor-
ven enen ihren „das den kee's, h die Hie ihre allein e die u, ſſe Ende h ihn ut! eier.
Hand.
ſt ein Fhnen ſchon nen.“ Zim⸗ rthei⸗
zmmer rwuln⸗ 8 em⸗ etwa
Vierle dreißig Jahren und ſtammte aus einer ſehr reichen altengliſchen Familie. Sein Vater, ein reicher Kauf⸗ mann in Boſton, widmete ſein ganzes Leben der Er— ziehung ſeines einzigen Sohnes Albert, nichts fehlte demſelben zu ſeinem Glücke, und er vergalt die Sorgen ſeines Vaters um ſeine Zukunft durch einen anhal⸗ tenden Fleiß. Er widmete ſich dem Berufe eines Ingenieurs und bekleidete, da er viel gelernt und Erfahrungen in dieſem Fache geſammelt hatte, bereits ſeit ſeinem fünfundzwanzigſten Jahre eine einflußreiche Stellung an einer der größten Eiſenbahnen des Staa⸗ tes Maſſachuſetts. Als der Krieg ausbrach, gab er dieſe Stellung auf und ſchloß ſich einem Regimente ſeines Staates an, indem er mit Recht erwarten konnte, daß der Krieg ibm Gelegenbeit genug bieten würde, ſeine Kenntniſſe in dieſem Fache zu erweitern. Seine ſeltenen Talente hatten ihn gleich bei Beginn des activen Feldzuges zu der hohen Stellung als
Jolge. 133 Tages hatte ihn ſehr ermattet, und bald war es ſtille im Hauptquartier, auch die Soldaten ſchliefen, ein jeder im Bewußtſein treu erfüllter Pflicht. Am nächſten Morgen erfolgte der Aufbruch des Verwundeten zu ſeinem neuen Lazareth. Der General gab ihm freundlich die Hand und ſagte beim Abſchiede: „Ich hoffe Sie bald wieder hergeſtellt zu ſehen, lieber Major, bis dahin geleite Sie Gott.“ Der Wagen ſetzte ſich in Bewegung. „Noch eins, Major,“ rief der General ihm nach, „hüten Sie ſich vor Ihrer Beſchützerin, der ſchwarz— äugigen Rebellin, ſie wird Ihnen den Kopf hoffentlich nicht verdrehen— Adieu!“ und bald war der Wagen 4 ſeinen Blicken entſchwunden. „Ich ſage Dir, lieber Albert, der General hat Recht, das iſt ein Prachtmädchen, dieſe Augen, dieſe Stirne, eine Göttin iſt ſie; na, ich dürfte nicht an Deiner Stelle ſein,“ meinte ſchmunzelnd Doctor Ellis, welcher ſeinen Freund bis zu der Plantage begleitete,
Adjutant des commandirenden Generals erhoben, und V er war ein ſehr befähigter und allgemein geachteter Officier und Camerad. Es war dieſes ſeine erſte Schlacht, er beigewohnt hatte, und in der freuen Erfü. 3 ſeiner Pflichten wurde er, indem er einen Befehl des Generals einem votegeinde hart bedrängten Armeecorps überbrachte, von einer feind⸗ lichen Kugel in die Bruſt getroffen, welche ſofort ſeinen Sturz vom Pferde verurſachke. Die Wunde war, wenn auch nicht ſofort tödtlich, doch eine ſehr ſchwere, und nur die größke Ruhe und Pflege konnten iy Kehey erhalten. Dex Zufall hatte ihn auch hier ſicweuſtige, denn ohne das plötzliche Erſcheinen des Doctors Ellis auf der Stelle, wo er gefallen war, würde er die Nacht nicht überlebt haben.
3
Der General ermangelte nicht, dem Officier die Dispoſitionen mitzutheilen, welche man wegen ſeiner Perſon getroffen hatte, und ein warmer Händedruck ſprach die Dankbarkeit gegen Jetnen General aus.
Doctor Ellis wachte die ganze Nacht an ſeinem
Auun heide waren unzertrennliche Freunde.
un hatte Edwards die Bekanntſchaft
des Doctors gemacht, als beide noch die dortige Schule beſuchten, und die Jugendfreunde waren Freunde ge⸗ blieben. Beim Ausbruch des Krieges überredete Ed-ſ wards den in Boſton prakticirenden Freund, um eine Stellung als Arzt in der Armee nachzuſuchen. Dieſer that es und erhielt nach abgehaltenen Examen die einflußreiche Stellung eines Arztes im Stabe des General Banks, welcher ihn ſehr hoch ſchätzte. Doctor Ellis, ein lebensluſtiger Mann, unterhielt den Ver⸗ wundeten die ganze Nacht, bis derſelbe gegen Morgen ſich eines wohlthätigen Schlafes erfreute. Auch Doctor Ellis legte ſich nieder, denn die Anſtrengung des
„doch die muß im Sturm erobert werden, und Du biſt gerade der Rechte. Na, werden ſchon ſehen.“ „Ach Freund,“ antwortete Edwards mit matter Stimme,„für mich blüht der Frühling nicht mehr, ich weile nicht mehr lange auf Erden.“ „Unſinn, nur keine Grillen fangen,“ ſagte Doctor Ellis,„doch warte, die zarten Händchen Deiner Süd⸗ länderin werden Dir die Schwermuth ſchon vertreiben, gerade das fehlte, ich als Arzt muß das kennen!“ Edwards verſuchte zu lächeln und ſchüttelte den Kopf, doch Doctor Ellis ließ ſich in ſeiner Redſelig⸗ keit nicht ſtören.— „Eine prachtvolle Gegend hier, iſt man eigentlich unten in Virginien nicht gewohnt! Herrliche Plautagen, es iſt wirklich ſchade, daß auch hier der Krieg ſchon wüthen mußte. Bin doch geſpannt auf Deine neue Wohnung; höre, eigentlich beneide ich Dich, Edwards.“ Dieſer zeigte ſtumm ſeine Wunde, und ſah ſeinen Freund fragend an.
„Man muß das Schickſal nehmen, wie es kommt,“ ſagte-Doctor Ellis beruhigend,„doch ſieh, da ſehe ich unſere Soldaten, wahrſcheinlich Deine Ehrenwache, Albert, hier muß das Haus ſein!“
„Die Familie muß reich ſein, oder war es doch wenigſtens in früheren Zeiten,“ nahm der Doctor nach kurzem Stillſchweigen wieder das Wort.„Sehr ſchöne Anlagen, dieſe blühenden Mais- und Tabaksfelder, ei, auch ein Park, jetzt taucht das Haus auf, na Edwards, Du lebſt hier wie ein König,— doch jetzt ſind wir angekommen.“
Die Beſchreibung des Doectors von den herrlichen Anlagen war nicht übertrieben. Alles deutete auf Reichthum und Glück. Das Wohnhaus war im
—
——
—
—


