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Er ſchmeichelte hiermit zu ſehr den Anſichten und Grundſätzen des Hofes, um nicht ein ſo ehren— volles und würdiges Amt zu erhalten. Er reiſte wirk⸗ lich von Paris ab, begleitet von vier Jeſuiten, von einigen Garden und pon ſeinen Bedienten.
Angelangt auf ſeinem Schloſſe de la Force, welches eine Meile von Bergerac entfernt iſt, begann er, um von der Milde ſeiner Sendung und dem Geiſte ſeiner Räthe eine Idee zu geben, unerhörte Grauſamkeiten gegen ſeine Lehnsleute auszuüben, indem er jeden Tag die Landleute jeden Geſchlechtes und Alters auf⸗ greifen und ſie in ſeiner Gegenwart und ohne irgend eine andere Form der Verhandlung den ſchauderhaf⸗ teſten Qualen unterwerfen ließ, welche bei einigen bis zum Tode getrieben wurden, um ſie dadurch zu zwingen, daß ſie, ohne einen andern Grund als ſeinen Willen zu kennen, auf der Stelle ihre Religion abſchwören.
Auch nöthigte er durch eben ſo teufliſche Mittel alle dieſe armen Unglücklichen dazu, die ſchauderhafte⸗ ſten Schwüre zu thun, daß ſie der römiſchen Kirche unverbrüchlich ergeben bleiben wollten.
Um ſeine Freude und Genugthuung, welche er über ſeine glücklichen Erfolge empfand, an den Tag zu legen und ſeine Unternehmungen auf eine Weiſe zu beendigen, welche des Beweggrundes und des ihn leitenden Rathes würdig waren, ließ er öffentliche Freudenfeſte in dem Flecken de la Force, wo ſein Schloß gelegen iſt, veranſtalten, und aus einer pracht⸗ vollen Bibliothek, beſtehend aus chriſtlichen Büchern der reformirten Religion, welche ſeine Vorfahren mit vieler Sorgfalt geſammelt hatten, ein Freudenfeuer anzünden.
Ebenſo verfuhr er zu Tonneins in Gascogne, indem er ohne Zweifel darüber ſehr unzufrieden war, daß durch höhere Befehle ſein Eifer in den Ländern ſeiner Herrſchaft eingeſchränkt worden war.
Die Stadt Bergerac blieb diesmal von der Ver⸗ folgung verſchont, wie auch mehrere Städte der Um⸗ „gebung; aber dieſe Ruhe war nur eine Meeresſtille, auf welche der furchtbarſte Sturm kommen ſollte.
Der Herzog de la Force, ſtolz über die ſchönen Bekehrungen, die er gemacht hatte, ließ dem Hofe darüber Bericht erſtatten. Man kann ſich denken, wie er und die Jeſuiten den Erfolg ihrer Miſſion über⸗ trieben haben mögen.,
Wie dem nun auch ſein möge, der Herzog erlangte die Erlaubniß, im Jahre 1700 wieder nach Périgord zu kommen, um durch eine grauſame Dragonade die Hugenotten der königlichen Städte dieſer Provinz zu bekehren. 8
Er kam daher nach Bergerac, wo er ſeinen Wohn⸗ ſitz aufſchlug, begleitet von denſelben vier Jeſuiten
Folge.
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und einem Regiment Dragoner, deren grauſame Miſ⸗ ſion bei den Bürgern, in deren Häuſern ſie nach Be⸗ lieben ſchalteten, bald mehr neue Convertiten machte,
als die Ermahnungen der Jeſuiten.
Denn in der That, es gab keine unerhörte Grau⸗ ſamkeit, welche dieſe geſtiefelten Miſſionare nicht aus— geübt hätten, um die armen Bürger zu zwingen, die Meſſe zu beſuchen und ihren Glauben abzuſchwören mit Hinzufügung ſchaudervoller Eide, daß ſie nie mehr die Ausübung der römiſchen Religion verlaſſen wollten.
Der Herzog hatte ein ſolches Eidesformular voller Verwünſchungen gegen die reformirte Religion, welches die armen gemarterten Bürger, ſie mochten wollen oder nicht, unterzeichnen und beſchwören mußten.
Ohne zu fragen, quartierte man bei meinem Vater zwei und zwanzig jener abſcheulichen Dragoner ein. Mein Vater ſelbſt aber ward, ich weiß nicht aus welchem Grunde, nach Périgueux in das Gefängniß abgeführt..
Zwei meiner Brüder und meine Schweſter, welche noch Kinder waren, wurden ergriffen und in ein Kloſter geſperrt. Ich hatte das Glück, mich aus dem Hauſe zu retten. So blieb meine arme Mutter allein von ihrer Familie mitten unter jenen zwei und zwanzig abſcheulichen Menſchen, welche ihr die ſchrecklichſten Qualen bereiteten.
Nachdem ſie Alles, was ſich in dem Hauſe befand, verzehrt und zerſtört und nur die vier Wände übrig gelaſſen hatten, ſchleppten ſie meine in die tiefſte Trauer verſenkte Mutter vor den Herzog, welcher ſie durch unwürdige Behandlung und ſchauderhafte Dro⸗ hungen zwang, ſein Formular zu unterſchreiben.
Die arme Frau, bittere Thränen vergießend und gegen die ihr gemachten Zumuthungen proteſtirend, wollte noch mit ihrer Hand die kläglichen Proteſta⸗ tionen ihres Mundes begleiten und ſchrieb unter das Abſchwörungsformular, welches man ihr zum Unter⸗ zeichnen vorlegte, unter ihren Namen die Worte La force me le fait faire d. h., die Gewalt zwingt mich dazu, indem ſie ohne Zweifel damit eine Anſpie⸗ lung auf den Namen des Herzogs machte. Man wollte ſie zwingen, dieſe Worte auszuſtreichen, doch weigerte ſie ſich deſſen ſtandhaft, bis endlich einer der Jeſuiten ſich die Mühe nahm, ſie auszuſtreichen.“
Der Verfaſſer wurde nun ſehr bald auf ſeiner Flucht gefangen, da jede Angeberei reichlich belohnt ward, und zur Galeere verurtheilt, von welcher ihn die Güte der Königin von England nach langen unſägli⸗ chen Leiden wieder befreite.
Sind nun ſeine Schickſale ſchon deshalb feſſelnd zu leſen, als ſie ein generelles Bild von tauſend anderen
Gefährten bieten, ſo wird das Intereſſe noch durch


