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Dieſer hatte kaum Zeit einen Namen zu flüſtern, als Billot auch ſchon wieder hereintrat und zugleich die Ordonnanz davonſprengte.
„Mademoiſelle,“ ſagte der franzöſiſche Officier, „darf ich Sie jetzt erſuchen, ſich zur Ruhe zu begeben?“
„Iſt dies ein Befehl, oder eine Bitte?“ fragte Juſtine.
„Es iſt eine Pflicht, die Sie ſich ſelbſt ſchuldig ſind,“ entgegnete Billot,„ſehen Sie, ſchon dämmert der Morgen— Ihr Geiſt und Körper bedürfen der Erholung.“
Juſtine ſchüttelte ſehr entſchieden mit dem Kopfe und wollte Einſpruch erheben, aber ihr Vater wieder⸗
holte ſo beſtimmt dieſelbe Aufforderung, daß ſie keine⸗
weitere Weigerung wagte.
„Gut,“ ſagte ſie mit der ihrem Charakter eigenen Entſchiedenheit,„gut, ich werde gehen, aber nicht, um meine Augen zu ſchließen— denn wie vermöchte ich dies— ſondern um zu wachen.“
Sie nahm ein Licht, grüßte böflich und verſchwand.
Die drei Männer blieben einen Augenblick ſtumm.
„Ein traurigen Tag, der da anbricht,“ ſagte der Capitän, indem er ans Fenſter trat und trübe in den dämmernden Morgen hineinblickte.
Billot antwortete nicht. Er hatte einen Lehnſtuhl an den Eingang des Zimmers gezogen, darin Platz genommen und ſeinen Kopf in die Hand geſtützt.
Der Gefangene ſaß gleichfalls unbeweglich da und ſchien ſich mit Reſignation in ſein Schickſal er— geben zu haben.
Der Veteran blickte von dem Einen zu dem Andern, beugte dann trübſelig den Kopf auf die Bruſt, ſchlich geräuſchlos zu einem dritten Stuhl und ließ ſich mit einem tiefen Seufzer in demſelben nieder.
Zehn Minuten darauf hörte man nur noch das Picken der Wanduhr, deren monotoner Schlag das einzige Geräuſch war, welches die in dem kleinen Salon berrſchende Todtenſtille unterbrach.
(Schluß folgt.)
Gedicht von Karl Stelter.
Laacherſee. 1
Aus der Sage dunk'lem Munde Kam die Kunde:
Unten tief im Laacherſee Klagt ein Fürſtenkind ſein Weh. Am verſunknen Königsſchloſſe
Vierte Solge.
„Steigen ſchäumend hoch und wild,
Hoch zu Roſſe
Hält in ſchauervoller Nacht Ein verſteinter Ritter Wacht.
Und die kalten blauen Wellen Sie zerſchellen An dem hehren Reiterbild,
Schlagen brandend an die Ufer, Gleich wie Rufer,
Kündend ein verborgnes Loos
In der Tiefe grauſem Schoos.
Auf geheimen Wegen eilen
Sie zuweilen
Auch hinab zum Tönnisſtein, Kehren bei der Nymphe ein, Klagen ihr, der Schweſter, trauernd, Anugſtdurchſchauernd,
Daß die Zeit an ihrem See Mitleidlos vorübergeh'.
Und die Schützerin der Quellen Mit den Wellen Fliegt hinunter zu der Brohl, Und ſchon wälzt ſich's dumpf und hohl Hin zum grünen Vater Rheine, Im Vereine Ihm zu klagen all' das Leid, Das ſich häuft im Lauf der Zeit.
Doch der Alte wiegt in Schlummer Ihren Kummer,
Nimmt ſie mit von Ort zu Ort
Weiter, immer weiter fort,
Bis die Quellen und die Wellen
In dem ſchnellen,
Ruhmgekrönten Siegeslauf
Löſen ihre Klagen auf.
Aber die zurückgeblieben,
Sehn zerſtieben
All' der Hoffnung blaſſen Schein In dem fernen weiten Rhein. Und im See ertönt ein Rol llen, Dumpfes Grollen
Steigt verderbendroh'nd empor, Wälzt ſich durch der Berge Thor.
Und der Wolken Schleußen einen Wie mit Weinen
Sich dem unmuthvollen See,
Brütend über neuem Weh.
Durch die Schluchten geht es ſauſend, Sturmerbrauſend, 4


