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ind Officier im Dienſt des Herzogs von Braunſchweig, und nicht um mich vor Ihnen, ſondern vor dieſem
Vuen Sie dieſe beiden Documente?“ 1 Der Franzoſe brachte bei dieſen Worten zwei
Haus zum Schauplatze eines ſolchen Auüftritts machen,“ fügte nun auch der Capitän mit gerunzelter Stirn hinzu, indem er mit lebhaften Schritten in dem kleinen Gemachauf⸗ und abging.
„Capitän,“ entgegnete Billot,„es iſt Ihnen ſo gut wie mir bekannt, daß eine gewiſſenhafte Pflicht⸗ erfüllung zu den erſten Bedingungen gehört, die man von einem Soldaten fordert.“
„Allerdings, ich bedaure nur, daß durch dieſen Auftritt unſere Freundſchaft nothwendig leiden wird und muß.“
„Und glauben Sie, mein Herr,“ fügte Juſtine mit zitternder Stimme und mit Thränen in den Augen hinzu, indem ſie auf den Fremden zutrat, der noch immer unbeweglich auf ſeinem Platze ſtand,„glauben Sie zu unſerer Ehre und zu unſerer Beruhigung, daß wir nicht die entfernteſte Ahnung von dem Hinterhalt hatten, welcher Ihnen von dieſem Herrn hier ſo rück— haltslos gelegt worden iſt.“
„Sie behandeln mich ſehr hart, Mademoiſelle,“ entgegnete Billot, indem er ſich anſtrengte ſeine Ruhe beizubehalten,„ich vollführe hier nur die Befehle meiner Regierung und deshalb, mein Herr,“ fügte er, ſich zu dem Fremden wendend, mit feſter Stimme hinzu,„fordere ich Sie nochmals auf, mir ohne Wider⸗ ſtand zu folgen.“
Es blitzte Etwas in den Augen des Letzteren, welches ſehr zweifelhaft erſchienen ließ, ob derſelbe ſich hierzu willig finden laſſen möchte.
Billot, dem dies nicht entging, beeilte ſich deshalb hinzu zu ſetzen:
„Verſuchen Sie nicht den mindeſten Widerſtand, denn dieſer könnte nur zu Ihrem Nachtheil ausfallen. Laſſen Sie Ihre Waffe ruhig ſtecken, Herr v. Oppen⸗ hof, Sie finden mich wachſam und auf alle Fälle vor⸗ bereitet.“
„Sie legen mir da einen Namen bei, der mir nicht zukommt,“ ſagte der junge Mann, indem er die bereits halb erhobene Hand wieder niederſinken ließ.
„Das Kriegsgericht wird Ihnen den Beweis hier⸗ für zu liefern haben,“ bemerkte Billot kalt.„Sie
Herrn und dieſer Dame hier zu rechtfertigen, will ich Ihnen zeigen, daß ich recht unterrichtet bin. Ken⸗
Papiere zum Vorſchein, die der Geſangene allerdings auf den erſten Blick wiedererkannte, wie ſolches ein Ausdruck leiſen. Erſtaunens, der auf ſeinem Geſicht hervortrat, bezeugte.
„Hier dieſes Blatt,“ fuhr Billot nicht ohne ein
Vierle Folge.
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Lächeln des Triumphes fort,„enthält eine Notiz von Ihrer Hand, die Anzahl der hier vor Anker liegenden Schiffe betreffend; ſie iſt ergänzt durch hierauf Bezug habende Zahlen, welche von Ihrem Vertrauten Hend⸗ rick Harms herrühren.“
Der Fremde hörte ſtumm zu, ohne eine Antwort zu geben.
„Und bedürfte es noch eines weiteren Beweiſes in Betreff Ihrer Schuld,“ fuhr der Geusd'armerie— Officier fort,„ſo würde derſelbe hier in dieſem Ent⸗ wurf eines Briefes von Ihnen zu finden ſein, der an den engliſchen Admiral Lord Stuart gerichtet iſt und in welchem Sie denſelben auffordern, den Herzog mit ſeinen Schiffen zu erwarten, welcher jeden Tag in Elsfleth eintreffen könne.“
„Sie ſcheinen in der That gut bedient worden zu ſein, mein Herr,“ entgegnete der Gefangene. „Jedenfalls muß es ein ausgemachter Schurke ſein, der in Ihrem Solde ſteht, denn kein ehrlicher Mann, und wäre es der ärmſte und niedrigſte, würde ſich dazu hergeben, einen ſolchen Judaslohn zu verdienen.“
„Sie mögen Recht haben,“ entgegnete Billot, „und man benutzt ſolche Subjecte auch nur als Mittel zum Zweck. Doch es iſt Zeit, daß wir aufbrechen, mein Herr. Geben Sie mir Ihr Wort, daß Sie unter⸗ weges keinen Fluchtverſuch machen wollen, und ich verſpreche Ihnen, daß Sie mit aller Schonung und
„Ich erkenne Ihr rückſichtsvolles Benehmen mit Dank an. Empfangen Sie das verlangte Wort und nun— kommen Sie!“
„Lieutenant Billot,“ rief hier Juſtine mit ge⸗ falteten Händen vortretend und ihren thränenfeuchten Blick zu dieſem emporhebend,„üben Sie Mitleid, Lieutenant Billot, und wenn es einen Lohn giebt, den ich Ihnen gewähren kann... Wenn Ihnen an meiner Freundſchaft wirklich etwas liegt... wenn die Ver⸗ ſicherungen Ihrer Ergebenheit zu mir in der That auf Wahrheit beruhen...“
Hier ſtockte die junge Dame und indem ſie, von ihren Gefühlen übermannt, in ein lautes Schluchzen ausbrach und ihr Geſicht mit beiden Händen bedeckte, ſank ſie auf ihre Kniee. Auch Billot beugte ſich über das holde Weſen, das jetzt, ſeinen bisherigen Stolz vergeſſend, als eine demüthig Bittende zu ſeinen Füßen lag, und ſeine Bruſt hob ſich und ſeine Lippen bebten im Kampfe zwiſchen Liebe und Pflicht.
Plötzlich trat er jedoch mit einem tiefen Seufzer einen Schritt zurück und indem er ſeinen Kopf empor⸗ richtete und ein ſchmerzliches Geſicht zeigte, ſagte er: „Ich weiß, daß ich heute hier die ſchönſte Hoff⸗
nung meines Lebens für immer zurücklaſſe, aber ich
Achtung behandelt werden ſollen.“ 2
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