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Es dämmerte bereits, als auf dem dortigen Schiffswerft ein junger Mann, der ſeiner Kleidung
nach den d ziemlich gedankenlos auf⸗ und abging.
betrachtete dieſelben mit einer Miene, welche deutlich verrieth, daß es ihm nur darum zu thunm ſei, ſich die Zeit zu vertreiben, bald ließ er ſeinen Blick über die vor Anker liegenden Schiffe ſtreifen, bald ſah er wieder um ſich, als ſuche er Jemand, aber immer mit einer Sorgloſigkeit und Gleichgültigkeit, die darthat, daß er keine beſondere Eile habe. So mochte etwa eine halbe Stunde verfloſſen ſein, als ein kleiner Nachen, von einem einzigen Boots⸗ maun geführt, langſam über das Waſſer glitt und ſich dabei unvermerkt der Landungstreppe näherte, in deren unmittelbarer Nähe der Fremde ſich eben jetzt befand. Dieſer ſchien plötzlich beim Anblick des kleinen Fahrzeuges von einer neuen Idee ergriffen zu werden, denn mit klarer feſter Stimme tönte ſein Ruf:„Ahoi Boot!“ über die Waſſerfläche und ſchon in der nächſten Minute lag daſſelbe, von einigen kräf⸗ tigen Ruderſchlägen des aufhorchenden Mat ange⸗ trieben, an der Seite des Schiffswerftes. „Wohin, Herr?“ fragte der Schiffer, eine kurze gedrungene Geſtalt, indem er leicht ſeine Mütze lüftete. „Ein ſchöner Abend,“ entgegnete der junge Mann, indem er ſeine Worte mit einem freundlichen Kopf⸗ nicken begleitete „Prächtig, Herr, und ſo eben hat ſich eine friſche Briſe von der See her aufgethan.“ „Das iſt es gerade, was ich benutzen wollte,“ erwiderte der Andere, indem er behende die breite Landungstreppe hinabſtieg und bei den letzten Worten bereits den Fuß in den Kahn ſetzte—„rudert mich den Fluß hinab, Mat, dem Meere zu; es iſt ein gar zu ſchöner Anblick, zu ſehen, wie die Sonne vor ihrem Scheiden die grünen Wogen noch einmal küßt.“ „Dann müſſen wir aber eilen,“ ſagte der Boots⸗ führer, indem er ſich mit ſeiner gedrungenen Geſtalt nach hinten legte, mit ſeinen kräftigen Armen in die Ruder griff und das leichte Fahrzeug wie ein Vogel
uͤber die Waſſeerfläche ſtreichen ließ. Der Fremde hatte ſich inzwiſchen bequem im hintern Theil des Bootes zurecht geſetzt und ſchien das Vergnügen der eben begonnenen Fahrt ſo recht in voller Gemüthlich⸗ keit genießen zu wollen. Sein Blick war heiter, aber auch zugleich aufmerkſam, beſonders als der Kahn, der ihn trug, an den größeren, platt und flach gebauten ein⸗ und zweimaſtigen Schiffen vorüberglitt, die zum
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Hamburg und Amſterdam beſtimmt waren.
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größten Theil. für den Küſtenhandel mit Bremen,
beſſeren Ständen angehörte, anſcheinend mal,
Bald blieb flog der leichte er vor einem Haufen Kaufmannsgüter ſtehen und daß er
Freund, und darum begreifſt Du wohl, wie wift⸗ für mich die Nachrichten ſind, erwarte.“
gende Antwort zu bringen.“
te Folge. 87 Der Bootsführer dagegen theilte mit ſeinen Rudern unverdroſſen die ſich leicht kräuſelnde Flutb, und jedes⸗ wenn ſie ſich in das grüne Waffer begruben, Nachen wie ein Pfeil vorwärts, ſo ſich bald mitten in der Strömung der Weſer⸗ mündungen befand und das kleine Elsfleth immer mehr in der Ferne zurückblieb.
Jetzt brach aber auch der Fremde das Schweigen und ſich zu ſeinem Begleiter wendend, ſagte er:
„So, Harms, Du treues deutſches Herz, jetzt laß die Ruder ruhen und uns von unſeren Angelegenheiten ſprechen. Hier ſind wir doch hoffentlich ſicher vor den“ Augen und Ohren dieſer napoleoniſchen Polizei, die wie ein Alp auf unſerem armen Vaterlande haftet und jedes Wort belauſcht und jeden Seufzer abmißt, 1 der dem Herzen unſeres ſchwergeprüften Volkes ent⸗ ſteigt.“
„Hätten wir ſie nur erſt wieder zum Lande hin⸗ aus, denn hinaus müſſen die Kerle doch wieder früher oder ſpäter,“ ſagte der Mat, indem er ſeinen Kau⸗ tabak in haſtiger Aufregung von der rechten zur linken Backe ſchob, während es zugleich wie ein Blitz über ſein wettergebräuntes Antlitz zuckte.
„Sicher wird der Tag kommen, wo dieſe ſchmäh⸗ lichen Ketten klirrend zu Boden fallen und das deutſche Volk, ſich wieder ſeiner ſelbſt bewußt, knirſchend zum Schwerte greift,“ entgegnete mit flammenden Augen der Andere,„aber für jetzt iſt die Saat noch nicht reif, und wer bisher nicht bei dem Verſuch umkam, das niedergeworfene deutſche Banner wieder auf⸗ zurichten, dem bleibt für jetzt nichts Anderes übrig, als mit thränendem Auge dem theuren Vaterlande den Rücken zu kehren und einſtweilen in der Fremde eine zweite Heimath zu ſuchen.“
„Gott gebe das Gelingen!“ Stimme der einfache Schiffer.
„Ja, davon wollen wir eben ſprechen, mein treuen Harms,“ bemerkte der Fremde.„Wenn wir noch was weiter nach der See hinausfahren, können 1 die Maſten der engliſchen Schiffe in der Ferne 0 tauchen ſehen. Dort liegt unſere Rettung, meinn
ſagte mit tiefbewegter 4
welche ich von 4
„Gott ſei gelobt, ich bin im Stande eine flhi—
„Du haſt dem Befehlshaber des englümn Ge⸗ chwaders das Schreiben des Herzogs übergeßn mlches ch Dir einhändigte?“ 3 4
„Alles beſorgt,“ antwortete H 1 ſeiner urzen und trocknen Weife, wobei abe
² Augen or Freude leuchteten;„geſtern frühln ich mich


