Jahrgang 
1-26 (1867)
Einzelbild herunterladen

ſie nahm ach Roſen⸗ t vor der ſ lobte er

hſten Be⸗ onirenden in Schloß

ertag, als iſſen hohe kt, einen n ten. Die erſchienen dazwiſchen le grünten ei großen viegel uͤber ſch einmal von der mwar, ſo etgoß. 1 ſich ſo auf Präſidet. zücken dde dernd ze- 5 etrachteten af 3 ind Sticke⸗

rHerrlic⸗ 1 3 1

der großen ag fehlten, Goethe'd, ickt. Die ten, warent anzoſe da⸗ wollen, ſo

I verbind⸗ wiß unter

vwiellicht Gang nach hieſe Tage nit meiner

räſdenten, Präfdent ſehie ſ

ſie berlen

nnnte wie ger⸗

Als der alte König Löwe in den letzten Zügen lag,

Vierte Solge.

mögen und ausgezeichnete Pferdekennerſchaft belabe⸗ Als der Meiſter Eſel ſchaute, wie der König Alles

dabei viel gereiſt war, brachte einen ſolchen Marſtall litt, zuſammen. Major Hohenburg, der Cavaleriſt und Kam er. haſtig und verſetzte ihm mit Lachen einen ein tüchtiger Roßkenner war, lobte Alles, was er ſah. Tritt. Das Geſpräch wurde lebhafter, man redete auch von Und im Tode ſprach der Löwe: Ich ertrug es mit den Gebrechen der edlen Thiere, und Duresnelle theilte Geduld, ſeinen Gäſten einige neue Mittel mit, welche er als Daß die Mächtigen mich höhnten, höhnten ohne meine unfehlbar wirkſam pries. Heute fand ſogar Major Schuld. Hohenburg Wohlgefallen an ihm. V Aber dir zum Spotte dienen, feiger Schelm, in meiner (Fortſetzung folgt.) Noth, Läßt mich zweimal nun erliegen, zweimal einem ſchnö⸗ den Tod. Aeſopiſche Fabeln. V III. mon Alhert Galſter Lud der Fuchs den Storch zum Mahle, J. Und in einer flachen Schale

. War das Mahl ein dünner Trank. Im thauigen Gras 9 d

Ein Vögelein ſaß Lud der Storch den Fuchs zum Eſſen, Bei lieblichen Blumen verborgen. Gab ihm nichts als Brei zu freſſen Doch da es den Fuchs In der Flaſche hoch und ſchlank. Erſchauete, flugs

Flog's auf in bänglichen Sorgen.

Hungrig leckt der Fuchs am Glaſe, Doch zu eng iſt's für die Naſe; Was flieheſt mich du? Und ein Vöglein ſieht's und ſagt: Niej jener ihm zu;

O, eile, hernieder zu ſchweben! Ich habe ja hier All' jagdbar Gethier Und achte dein heiliges Leben.

Du redeſt recht ſchlau,

Spricht's Vöglein im Blau,

Doch bleib' ich in himmliſchen Auen, Da folge mir hin!

Dann ſoll ſich mein Sinn

Und Leben dem deinen vertrauen.

Spielteſt du dem Andern Poſſen, So erdulde unverdroſſen, Daß man dich auf's Gleiche plagt!

Literariſche Briefe von Otto Banch.

Aus Spanien. Von Guſtav Körner. Frank⸗ furt a/M., Sauerländers Verlag. 1867.

Mit Eifer haben wir, wie Sie wiſſen, ſeit einer Reihe von Jahren über ſolche Werke geplaudert, die Spanien zum Gegenſtande ihrer Betrachtung hatten. Dieſe Beachtung hatte ihren Grund nicht in einem Kamen ſeine ärgſten Feinde, thaten ihm die letzte Hange nach jener Romantik, welche das Land des Schmach. Weins und der Geſänge in den Augen aller Poeten Wegen ſchwerer Unbill zürnend, kam herbei das wilde und Laien umwoben hält. Sie hatte einen realeren

Schwein, V Grund in der Thatſache, daß der Flecken Erde jenſeits

Stieß die Hauer blank und blitzend in den Leib des der Pyrenäen nicht blos für Naturſchönheit, Volks⸗ Schwachen ein. charakter und Kunſt in der That vom höchſten Intereſſe

Auch der Stier durchbohret, wüthend in des Haſſes iſt, als vielmehr darin, daß die Acten des Urtheils wilder Gluth, über dieſe Gegenden, Städte, Architekturen, Muſeen

Mit den Hörnern den Verletzten und beſudelt ſie mit und Menſchen ſich noch in ebem ſo großer Dürftigkeit . Blut. als Verworrenheit und Unklarheit befinden.

II.