Jahrgang 
1-26 (1867)
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16 Novellen⸗Jeilung. ſind, vor allen Dingen ſich mit Hülfe von etwas Belehrung in ſprechen kann, die es möglicher Weiſe in die Hände bekommt. den Stand ſetzten, die Elemente der Klangwirkungen einzu- Außerdem werden Dramen nur geleſen, wenn der ſchon ſehen. Freilich iſt dies mühevoller, als etwas muſikaliſche vorhandene Ruf ihres Autors dazu auffordert, oder wenn ſie Träumereien und Melodiencombination mit obligatem Dieb⸗ als Erſtlingswerke ein beſonderes Bühnenglück gemacht haben. ſtahl zu treiben. O. B. Es muß Fachblättern überlaſſen werden, die Theater auf Novitäten in dieſem Gebiete kritiſch hinzuweiſen, und es Die Erbin von Glongary. Von Fried. Meyer können in dieſem Organ nur Ausnahmen vorbehalten bleiben. von Waldeck. Leipzig, Brockhaus. O. B. Ich muß mich mit der bloßen Ankündigung von dieſem Schauſpiel eines ſtrebſamen Verfaſſers begnügen, indem ich

Int alt: Der Räthſelhafte. Aus den Mittheilungen eines Arztes 9 Tt von R. Eduard Hahn. Gedicht von Carl Twelck⸗

nochmals meine ſchon oft gethane Erklärung wiederhole, daß meyer. Auf dem Pniedhaß Literariſche Wniefe Sen ra Banck. in dieſon ſettor in Beſprechen vo s8 Manuſcrip Fruilletan. Ein Duell um Liebe. Aus den Erinnerungen in dieſen Blättern ein Beſprech n. Pen als Manuſeript des Graſen Melity.= Dus mlliche Duell m Mittelalter. Der gedruckten Dramen, ja von ganz unbekannten Dramen über⸗ Vicoloncelliſt Servais. Der kaiſerliche Prinz in Compiegne. haupt unzuläſſig iſt, da man dem Publicum nur von Dingen Miscellen. Vom deutſchen Büchermarkt.

MWMWWʒVUANVWVGRKRKRXTWRWGAAAAGNMMAWNWGANGwKRTWN VMAMMUAUUVUWWGAAwARAANGRWNNGVAAGNNN UOAVVWWWWʒWVUAEAAGAGRAARAARRNWN 3 Bei Friedr. Bartholomäus in Erfurt erſchien in neuer verbeſſerter und wiederum vermehrter Auflage:

3 4 04.

eueſtes Caſchen-Liederbu

5 7 B 3 82

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5 dn ſ 5; 7

3 Enthaltend 479 der beſten und beliebteſten

3 Volks⸗, Geſellſchafts⸗, Schützen⸗ und Turnlieder, Opern⸗Arien, ernſte und heitere Couplets ꝛc.,

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mit Angabe der Dichter, Componiſten und Tonarten, nebſt einem

5 Anhange von Toaſten.

3 Herausgegeben

³ 20 7 von j 8 32. Auflage... Preis 9 Sgr. 3 Edmund Wallner.

3 Elegant cartonnirt mit rothem Leinwandrücken 9 Sgr. oder 33 Kr. rh.

3 Daſſelbe als elegantes Feſtgeſchenk in rother Leinwand mit Goldſchnitt Preis 18 Sgr.;

3 iſt in dieſer Ausſtattung auch als Geſchenk für Damen geeignet.

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Ein Taſchen⸗Liederbuch iſt längſt Bedürfniß geworden für jeden geſellſchaftlichen Cirkel. Kein fröhliches Zuſammenſein in Wald und Feld, in Familie und in heiterem Freundeskreis, wo nicht ein friſches Lied, zur rechten Stunde angeſtimmt, alle Herzen in Sympathie mit erklingen ließe, wo nicht ein fröhlicher Sang zur Erhöhung der all⸗ gemeinen Stimmung beitrüge.

Deshalb ſind auch ſolche Leute überall gern geſehen, denen das Recept zu einem Geſellſchaftsliede nie aus⸗ geht und bei deren Anweſenheit die Geſellſchaft gemüthlich heiterer Stunden ſicher iſt:

Zwar hat jeder Deutſche in ſeinem Gedächtniß und in ſeiner Kehle einen eigenen Schatz von bekannten oder minder bekannten Liedern und bedarf bei Abſingen derſelben in der Regel keines gedruckten Commentars. Jeder Sänger 5 aber wird oft genug die Erfahrung gemacht haben, daß der Mangel eines Taſchen⸗Liederbüchleins nirgends fühl⸗ barer auftritt, als wenn im geſelligen Kreiſe ein Lied angeſtimmt und beim dritten oder vierten Verſe aus keinem anderen

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8 Grunde wieder abgebrochen wird, weil der Text ausgegangen und Niemand einen anderen Anhaltepunct als ſein,

3 eben auch nicht immer ſtichhaltiges Gedächtniß aufzuweiſen hat.

8 Zur Abhülfe ſolcher Uebelſtände giebt es nun der Liederbücher mancherlei, und daß ſie vom Publicum ge⸗ 5

2 ſucht werden, zeigt der enorme alljährliche Abſatz derſelben. Der Verfaſſer des obengenannten Liederbuches iſt weit 3

s davon entfernt, die übrigen derartigen Concurrenzwerke zu verwerfen und das ſeinige als unübertrefflich hinzuſtellen;e

nichts deſto weniger aber glaubt er es den Käufern ſeines Werkes ſchuldig zu ſein, auf die Vorzüge aufmerkſam zu machen,

s die das Wallner'ſche Liederbuch ſeit länger als zwanzig Jahren in die Reihe der geſuchteſten und beliebteſten

3 derartigen Werke eingereiht und es vor dem Ueberflügeln jedweder Concurrenz bis auf dieſen Tag erhalten haben.

3 Es empfiehlt ſich das Wallner'ſche Taſchen⸗Liederbuch nicht nur durch ſeine elegante Ausſtattung

s ſondern auch durch ſeine Vollſtändigkeit und praktiſche Einrichtung. Es enthält daſſelbe außer allen älte

² bekannten Liedern auch eine Anzahl neuer, die in keinem anderen Liederbuche zu finden ſind, und hat der Verfaſſer übe

» wo dies möglich zu erforſchen war, den Dichter und Componiſten angegeben. Außerdem iſt bei den beliebteſten Chor⸗

s liedern die betreffende T onart angegeben, eine Notiz, die in keinem anderen Liederbuche zu finden iſt und welche das

Umwerfen eines Chorliedes, weil entweder zu hoch oder zu tief, von Anfang an verhütet. Der am Schluß befindliche 8 Anhang von Toaſten wird ſchließlich Allen eine willkommene Beigabe ſein.

5 Möchte das Büchlein nun auch in dieſer ſeiner neuen Auflage die Zahl ſeiner vielen Freunde um ein Be⸗ 3

2 deutendes wieder vermehren und, wo es an's Licht gezogen wird, recht viele fröhliche Stunden bereiten.. 2

8 Die geehrten Beſteller dieſes Liederbuches wollen bei Ankauf deſſelben genau auf den Namen des Heraus⸗

8 gebers: Edmund Wallner, achten! 3

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Kedigirt une

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2 2 4 4 ter Verantwortlichkeit von Ouo Friedrich Dürr in Leipzig. Verlag der Dürr'ſchen Bn Sndlung in Leipzig. Druck von A. Edelmann in Leipzig.

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