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ihn zum Repetiteur des Lehrcurſus ſeines Lehrers und gleich⸗ zeitig wurde er als Violoncelliſt im Orcheſter des Theaters angeſtellt. Sein Talent wuchs mit jedem Tage, ohne indeſſen
in Brüſſel große Aufmerkſamkeit zu erwecken.
anerkannt zurück. Von Paris ging er mit demſelben Erfolg nach London; damals 30 Jahre alt und ſetzte nun zwei Jahre lang ſeine Studien fort, und in dieſer Epoche erreichte ſein Talent den höchſten Glanz und eine Kühnheit in ſeinem Spiel, die noch ein Violoncelliſt erreicht hatte. Sein erſten Compoſitionen atiren aus dieſer Zeit. 1836 ging jer wieder nach Paris; 837 nach Holland, und ſeine ganze Reiſe war eine Reihe Hon Triumphen. Im Jahre 1839 ging er nach Rußland, wo er einen gleichen Enthuſiasmus erregte. Eine ſpätere zweite Reiſe dahin war nicht weniger glücklich. Eben ſo große Erfolge erlangte er in Deutſchland, Dänemark, Schweden und Norwegen. Im Jahre 1848 wurde er an die Spitze der Violoncelle⸗ claſſe in dem Conſervatoire in Brüſſel geſtellt, wo er eine Zahl ausgezeichneter Schüler gebildet hat. Außerdem war Servais Soloſpieler des Violoncelle des Königs, von dem er auch zum Officier des Leopoldordens ernannt wurde. Er hat ſich außerdem durch Compoſitionen für ſein Inſtrument einen Namen gemacht, die ſein Andenken erhalten werden. C.
Der kaiſerliche Prinz in Compiegne.
Die„Illustration militaire“ erzählt folgende Anekdote: Der kaiſerliche Prinz befand ſich in den letzten Tagen in einer der Alleen im Parke zu Compiegne und folgte mit großer Aufmerkſamkeit den Manövern eines Maulwurfs⸗ fängers bei der Verfolgung ſeines Wildes. Oefters zeigte her Prinz durch ein kleines Freudengeſchrei das Vergnügen, as dieſe ſonderbare Jagd ihm gewährte. PKlötzlich nähert ſich der Maulwurfsfänger, ein alter Diener des Schloſſes, deſſen Bart und Haare in Folge ſeines Alters ganz weiß ſind und deſſen Körper durch ſeine eigen⸗ thümliche Beſchäftigung etwas gekrümmt iſt, ehrfurchtsvoll dem Prinzen, an den er folgende Worte richtet:
„Monſeigneur, meine Jagd macht Ihnen Vergnügen, V aber ich erlaube mir, Ew. Hoheit zu bemerken, daß ich ſeit 44 Jahren Maulwürfe fange und daß dieſe Arbeit für mich
keinen großen Reiz mehr hat. Ich habe darum nachgeſucht,
penſionirt zu werden, aber Se. Majeſtät der Kaiſer hat noch nicht geruht, mein Geſuch zu beantworten. Wenn doch Ew. Hoheit ſich für mich verwenden wollten; ich würde Sie dafür während des Reſtes der Tage, welche mir hienieden noch ver⸗ gönnt ſein werden, aus der Tiefe meines Herzens ſegnen.“
Die Haltung ſund die Sprache des Greiſes ergriffen den Prinzen ſehr lebhaft. Ohne weiter nachzudenken, lief er in's Schloß zurück und trug ſeinem Vater das Geſuch des Maulwurfsfängers vor.
Der Kaiſer gewährte ſeinem Sohne ſofort die Bitte und entſchied, daß dem alten Manne eine jährliche Penſion von 400 Fr. ausgezahlt werden ſolle; überdies gab er dem Prin⸗ zen für denſelben ein Geſchenk von 66(de Kr., indem er zu ihm ſagte:
„Gehe und bringe das dieſem braven Qonne.“
Damals gab meine Herren, ich kann das Fétis ihm den Rath, nach Paris zu gehen und ſein Talent dort anerkennen zu laſſen. Der Rath war gut. Servais be⸗ folgte ihn. Er kam von dem großen Areopag als Künſtler
dann kam er nach Brüſſel zurück. Er war
fleißige Arbeit zu ſein und es wäre ſehr wünſe junge Muſiker von Fach, die leider
le Folge.
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Der Prinz wandte ſich hierauf an einige der anweſen⸗ den Perſonen mit den Worten: „Sechshundert Franken!
Ich bin ſehr glücklich; aber, Geld nicht ſo ganz nackend in die Hände des Maulwurfsfängers legen. Wer giebt mir eine Börſe?“ Jetzt, zur Zeit der Mode der Portemonnaies, ſind die Geldbörſen ſelten. Indeſſen fand ſich eine ſolche und einige Minuten ſpäter übergab der Prinz dem gerührten Greiſe, indem er ihm ankündigte, daß ſein Penſionsgeſuch genehmigt ſei, die Geldbörſe, welche die 600 Fr. von dem Kaiſer ent⸗ hielt. C.
Misrellen.
Von allen Liebeserklärungen war die ſchönſte die, welche ein Herr einer jungen Dame machte, die ihn bat, ihr das Bild ſeiner Geliebten zu zeigen und der ſie ſofort vor einen Spiegel führte.
Aus Venedig meldet man, daß dort kein einziges Zimmer mehr zu vermiethen iſt. Alle Fenſter mit der Ausſicht nach dem großen Canal ſind für den Tag des Einzugs des Königs
Victor Emanuel zu fabelhaften Preiſen vermiethet. C.
Ein Unter⸗Pächter der Finanzen, der Bedienter geweſen war, hatte eine Frau vom Stande wegen verweigerter Zahlung einer Abgabe verklagt, zu welcher ſie ſich nicht ver— pflichtet glaubte. Sie begab ſich zu einem Richter, um ihre Beſchwerde anzubringen, und wartete in deſſen Vorzimmer bei dem Bedienten, bis die, welche vor ihr gekommen, ab⸗ gefertigt waren. Der Richter als ein höflicher Mann äußerte, als er die Thür öffnete, ſeinen Unwillen, wie er die vornehme Frau mitten unter den Bedienten erblickte, und er wollte dieſe zur Rede ſetzen, daß ſie ihm ihre Ankunft nicht gemeldet, als die Dame ihn mit den Worten unterbrach:„Ich muß für ſie um Verzeihung bitten; ſo lange ſie noch Bediente ſind, werde ich mich nicht über ſie zu beklagen haben; aber Alles
darf ich von ihnen befürchten, wenn ſie einmal Finanzpächter werden.—
Als der Herzog von Alba Heinrichs II. ſeinen Herrn Philipp II. ſich antrauen ließ, franzöſiſche König, ob es wahr ſei, daß man in der Schlacht bei Mühlberg ein Zeichen am Himmel geſehen habe. Alba antwortete:„Ich war ſo ſehr mit dem beſchäftigt, was auf
der Erde vorging, daß ich nicht bemerkte, was am Himmel erſchien.“
Tochter für fragte ihn der
Vom deutſchen Büchermarkt.
Syſtem der muſikaliſchen Akuſtik. Ebrard. Erlangen, bei Deichert.
Gewiß hat der gelehrte Verfaſſer recht, wenn er an⸗ nimmt, daß ein gründliches Studium von der Geſchichte der Muſik eigentlich ohne die Einſicht in die muſikaliſche Akuſtik ihres natürlichen Fundamentes entbehre. Eben ſo wahr iſt es, daß es nur gebildeten Leſern, die mit den nothwendigen mathematiſchen Kenntniſſen bewaffnet ſind, möglich iſt, die Geſetze der Tonbildung gründlich zu begreifen.
Die Studie des Dr. Ebrard ſcheint uns eine ganz nswerth, daß wiſſend
Von
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