Jahrgang 
27-52 (1865)
Seite
793
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hüer Beiträge aus allen Genren der Malerei vor⸗ Adam, Baade, Bürkel, Eberle, Flüggen, feinlein, Heinrich Heß, Peter Heß, Hiltensperger, Kaulbach, Lindemann⸗Frommel, Morgenſtern, Neu⸗ outher, Karl Piloty, Quaglio, Vermeerſch gehören eben anderen tüchtigen Meiſtern zu denen, die den eoſten Band mit ihren mannigfaltigen Arbeiten geziert ſaben. Auf die glänzenden Namen des 2., 3. und 4. Sandes und auf den Inhalt der Darſtellungen ſeien beim weiteren Erſcheinen unſere Leſer gern abermals hingewieſen.

Nicht minder empfiehlt ſich die enger begrenzte Edition oder die Schönheiten⸗Gallerie, die nus 38 ſehr delicat ausgeführten Blättern nach den Oelgemälden des Hofmaler Stiehler, welche auch ſämmtlich moſaikartig auf Einem Blatte vereinigt beſteht. Die Originale befinden ſich in den beiden Spielcabineten des Feſtſaalbaues. König Lud⸗ wig hatte bekanntlich auch ein Kennerauge für die Schönheiten des weiblichen Geſchlechts, und ganz vor⸗

andere,

Entſtehung jener in der That intereſſanten Sammlung zu verdanken, und es würde ſehr vermeſſen ſein, mit derſelben, wie ſehr oft geſchehen iſt, einen ſerail⸗ Stand und Her⸗ künft vieler der betreffenden Damen, die in der vor⸗ liegenden Edition alle namhaft gemacht ſind, nehmen

fur dieſe Gallerie eine objectivere, mehr ideale An⸗

ſchauung in Anſpruch. Es wurde zuweilen geklagt, daß ſämmtliche Portraits von demſelben Künſtler ge⸗ malt ſind, während die intereſſante Aufgabe im Laufe der Zeit unter mehrere tüchtige Pinſel hätte können vertheilt werden. Es iſt wahr, der Stiehler'ſche iſt nicht ohne eine gewiſſe Trockenheit und Gelecktheit der Farbe und die Auffaſſung dieſes Meiſters zeigt ſich von einer gewiſſen ſchmachtenden, koketten und dabei doch bürgerlichen albumartigen Romantik nicht frei. Dagegen hat die Darſtellung dieſes tüchtigen Mannes etwas ſehr Präciſes, Sauberes und ſeine Ausführung iſt ſtets ſehr fleißig und delicat. Auch haben wir dieſer Einheitlichkeit der Hand gleichmäßige Treue der Wiedergabe zu danken und es wird dadurch heſſer möglich, die Vorzüge und Eigenſchaften des inen Geſichts mit denen eines andern zu vergleichen. Das Einzige, was ich bei dieſer Gallerie bedauere, ſt nur, daß ſie die vielgeprüfte Kennerſchaft König Ludwig's nicht wenigſtens auf hundert Köpfe aus⸗ ſedehnt hat. Als Pendant zu den antiken Münzen, Statuenköpfen und zu den vielen wundervollen In⸗ hividualitäten, die uns beſonders der Pinſel der Einquicentiſten und ihrer nächſten Nachfolger über⸗

lefert hat, iſt es eine Freude, auch aus der Gegen⸗

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wart ſo viel reizende Geſichter kennen zu lernen. Wenn der große Plato ſagt, daß die Schönheit in ihrer Totalität nirgends in der Wirklichkeit, weder in der Kunſt noch in der Natur aufzufinden ſei, indem man immer nur einzelne ihrer Elemente zerſtreut antreffen koͤnne, ſo erklärt ſich dieſer Ausſpruch recht auffällig bei der Betrachtung ſchöner Köpfe.

Die photographiſche Ausführung ſchließt ſich der der Originale empfehlenswerth an.

In ganz anderer Form und Gattung zeichnet ſich unter den illuſtrirten Werken ein anderes aus, auf das ich ſchon wiederholt hingewieſen habe, und das einen ſolchen Hinweis, wenn es der Preſſe mög⸗ lich wäre, eigentlich bei jeder neu erſcheinenden Liefe⸗ rung verdiente.

Es iſtBrehm's illuſtrirtes Thierleben, welches mit dem 35. Hefte die Abtheilung der Vögel begonnen hat und in dieſem Augenblicke bis zum 47. Hefte vorliegt.

Faſt alle gebildeten Naturfreunde Deutſchlands haben dieſes Unternehmen als ein höchſt willkommenes immer lieber gewonnen, und es hielt dabei die Vor⸗ züglichkeit der Abbildungen mit dem feſſelnden, kennt⸗ nißreichen Texte Brehm's gleichen Schritt; die vielen Lücken des Wiſſens, welche ſich in den bisherigen Naturgeſchichten kundgeben und das Streben des gebildeten Naturfreundes vielfach im Stich laſſen, wurden hier nach vielen Seiten hin ſoweit ergänzt, als es überhaupt im Vermögen der bisherigen Natur⸗ beobachtung und Erkenntniß liegt. Der Sinn der Leſer findet überall Anregung und die literariſche Vortragsweiſe iſt eine ſo lebendige und zugleich be⸗ geiſtigte, daß ſie für alle Kreiſe des Publicums leicht verſtändlich und gleichmäßig anſprechend iſt. Da natürlich keinem Werke der Welt vergoͤnnt ſein kann, alle einzelnen Thierſpecies abzubilden, ſo kommt es auf die geſchickte Auswahl an, und dieſe war in der Abtheilung der Säugethiere bewundernswerth glücklich. Daſſelbe tritt bei der Abtheilung der Vögel hervor.

Ueberhaupt iſt eine vortreffliche, höchſt anerken⸗ nenswerthe Eigenſchaft des Meyer'ſchen bibliographi⸗ ſchen Inſtituts, daß die von ihm begonnenen Unter⸗ nehmungen ſich nicht in ihrem Verlauf, wie es gewöhnlich in der Literatur ſichtbar iſt, in ihrer Güte verringern, ſondern im Gegentheil ſteigern. Es wird in der Regel nach allen Seiten hin mehr gegeben und geleiſtet, als verſprochen war. Dies gilt ſowohl für die Güte des Textes, als für die Menge und Gediegenheit der Abbildungen. Auch in Brehm's illuſtrirtem Thierleben tritt dies lebhaft zu Tage, und läßt ſich allerdings immer nur von Verlagshand⸗ lungen durchführen, die nicht blos ihre Werke in