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Kloſter, um, wie a und ein läͤngſt ab meine Schnitze, ir: Wende Dich den, mein Knab'
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Ich mate as mich ein Jahr Ich reichte ihr rdrückte mich faſt
küßte mich.
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(Geiſtestod und Wahn wär' klimme ich empor zur Staffel des Ruhms—
Vierte
jetzigen Schönbeit offenbaren und mich erleuchten mit
ſeiner Kraft. Da— als die Wandlung begann und der betende Prieſter die Hoſtie weihte, fiel mein Blick auf einen Betſtuhl— war's ein Traumbild meinen
aufgeregten Phantaſie, war’'s Abglanz meines eigenen Gedankens?— da kniet Annunziata, zur Jungfrau
berangereift, und neben ihr Peregrina, die Duenna des Kloſters St. Agathe. Annunziata ſchlägt das bimmliſche Auge auf— es war, als dränge ſich am Himmel ein leuchtender Sonnenſtrahl durch das Morgen roth— ſie erkennt mich— ſie lächelt aber die Andacht iſt beendet— ein Schleier ſinkt ihr aufs
Geſicht— ſie verläßt mit Peregrina die Kirche.“
„Dein Glück, Dein Glück!“ rief Baxtoldo, deſſen graues Auge vor innerer Aufregung leuchtete.
„Vergebens dränge ich mich durch die Menge, vergebens eil' ich Straß' auf, Straß' ab ich fand ſie nicht— aber da ſtürz' ich in die Werkſtatt und zeichne ihr Haupt— ihr theures engelſchönes Haupt denn ſie ſelber konnte ich nicht finden. Ach Meiſter, Meiſter!“ Angelo’s Stimme bebte, er lehnte ſein Haupt auf Bartoldo's Schulter und rief im Ausdruck des tiefſten Schmerzes:„Ich finde ſie auch nicht wieder in dieſer Welt!“
Noch einmal umſchlang Bartoldo den der weinend an das Herz des ergrauten ſank; noch einmal ſchaute ſprach:„Verbanne die Dich aufzehrende Leidenſchaft, die Dich unglücklich macht.“
„Mir genügt nicht dieſes leere Troſtwort,“ er widerte Angelo.
Jüngling, Meiſters
„Wer weiß, ob ein neues Zuſammentreffen mit ihr Dir dienlich.“ „So ſpricht der welterfahrne Mann, aber nicht
das ſtürmiſch an die Bruſt pochende Jünglingsherz! Nimm dem Menſchen ſeine Seele, was bleibt von der ſterblichen Hülle? Mein Streben iſt Adlerflug weh’ mir, wenn meine Schwingen erlahmten! meine Zukunft. Kühn. Annun
ziata führt mich zur Meiſterſchaft!“
„Werde ein Meiſter,“ rief Bartoldo enthuſiaſtiſch, „werde ein Meiſter! Die Kunſt ſei Deines Herzens Tempel— aber dann nur blüht Dir die Unſterblich⸗
keit, wenn keine irdiſche Liebe Deine Seele entweiht.“
„O Bartoldo, Bartoldo— entzieh' mir nicht Deine Huld!— Verbinde Dich mit mir und forſche nach Annunziata!“
Bartoldo ſchüttelte das graue Haupt und ſprach: „Ich muß Dich jetzt verlaſſen, denn meine Pflicht ruft mich zu Leonardo da Vinci, der heute von Mai⸗
Nand eintraf. Die Preisvertheilung führte ihn zu uns.“
Herzogs Lorenzo
florentiniſchen Republik, war heute große Empfangs
er ihm in das Auge und
Folge. 773³
Augelo trat uoch einmal an den Carton, nahm ihn in die Rechte und rief:„Ich fühl's, Annunziata,
Du führſt mich zur boͤchſten Staffel des Ruhms, auf Dich bau' ich meine Welt. Auf einer Seite der Lorbeerkranz, auf der andern Seite: Nacht,— ewige Na cht.“
Im Palaſt Riecardi, dem Reſidenzſchloſſe des
di Medici, des Oberhauptes der feierlichkeit. venetianiſche
Andrea Piſano, der lang erwartete Sendling, hatte ſich anmelden laſſen, um dem Herzog eine wichtige Nachricht zu überbringen.
Vom Dache des Palaſtes herab wehete das ſtolze Bauner der Mediceer, das weithin im Winde das Wappen entfaltete und gleichzeitig das Anſehen ver⸗ kündete, das der allgemein im Volke beliebte Herzog genoß.
Eine
Staatsequipage, Lorenzo di Medici ge⸗
börig, rollte heran und wurde von der auf den Mar
morſtufen des öffnet.
Ein Herr, dem man es anſah, venetianiſchen Ariſtokratie gehörte, und ſchritt die Stufen bis zur Vorhalle empor, wo⸗ ſelbſt der Herzog ihn ſelbſt empfing und in das Audienzzimmer geleitete.
Der Venetiauer beſaß einen edlen Anſtand und Gravität, wie man ſie auf alten Bildern findet. Das ſchwarze, goldgeſtickte, reiche Coſtüm, über dem
Hauſes befindlichen Dienerſchaft ge⸗
daß er zur
ſtieg langſam aus
die
ein ſpaniſcher kurzer Seidenmantel hing, ließ die reich mit Ketten und Orden gezierte Bruſt und die
Hüften frei, die das koſtbare Degengehenk zeigten, an dem ein Kreuzſchwert, mit Diamanten verziert, hing. Das Barrett mit langer ſchwarzer Feder hielt er in der Rechten. Sein Geſicht machte keinen günſtigen Eindruck. Es war bleich, tief gefaltet und beſaß einen Ernſt, den faſt Nichts zu erſchüttern vermochte. Das dunkle, ſtechende Auge, der kleine Schnurr⸗ und Knebelbart, die dunklen, dichten Brauen verliehen dem Manne etwas Diaboliſches.
Lorenzo’s freier, gebieteriſcher Blick, mit dem er ſeine Umgebung zu beherrſchen verſtand, bildete einen Contraſt mit dem des Fremdlings— auch dieſer ſchien ſich der allgemeinen Sitte, die in Florenz herrſchte, zu fügen und verneigte ſich tief vor dem Oberhaupt der Republik.
„Tretet ein in die Hallen meines Hauſes, Signor Piſano,“ rief Lorenzo,„herzliches Willkommen an der gaſtlichen Schwelle!“
Piſano verneigte ſich und folgte dem Herzog.
Nach kurzer Zeit befanden ſich Beide allein im


