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die gewandte Erzählerin durch ſeine außerordentlich bewegten Schickſale und thatenreichen Lebenslauf.
Eine viel höhere Stufe unter den hiſtoriſchen Romanen nimmt Laube's:„der deutſche Krieg“ ein, der uns in ſeiner erſten und zweiten Abtheilung„Junker Hans“ und„Waldſtein“ vorliegt, und in dieſen beiden Abtheilungen ſieben ziemlich ſtarke, elegant ausgeſtattete Bände umfaßt. Beide Tableaux greifen zwar in ein⸗ ander über, doch hat es der Verfaſſer ſo eingerichtet, daß jedes einzelne mit einer gewiſſen Selbſtſtändigkeit die Phantaſie des Leſers zu feſſeln und einen hiſtoriſchen Abſchnitt zu bieten ſucht.
Man hat in dieſem Roman durchaus keine peinliche hiſtoriſche Treue und keine ſtrenge Anlehnung an den Verlauf der Geſchichte zu ſuchen. Wohl aber entrollt ſich in dem ganzen Werke ein mit Beyeglichkeit nach⸗ empfundenes und lebendig geſchildertes Bild von den wechſelvollen Zuſtänden Deutſchlands während des dreißigjährigen Krieges, ſowie vom diplomatiſchen Trei⸗ ben und von der Art dieſer verderblichen Kriegführung ſelbſt. Schon in der Ausdehnung des Werkes liegt die Aufforderung an den Dichter, einen außerordent⸗ lichen Perſonenreichthum, der immer die künſtleriſche
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Oekonomie erſchweren wird, heranzuziehen und das Intereſſe der Hauptperſonen von Zeit zu Zeit durch die Theilnahme für Nebenepiſoden in bunteſter Folge abzulöſen. Eine pikante und elaſtiſche Art der Perſonen⸗ ſchilderung, über welche Laube als Dramatiker wie als Romandichter gebietet, kommt ihm bei dieſem Be⸗ ginnen zu Hülfe und verleiht ſeiner Palette einen immer friſchen, wechſelnden Farbenreiz. Wenn man auch gegen die Ungleichartigkeit der Darſtellung in dieſer Arbeit nicht blind iſt, ſo darf man es doch ebenſowenig gegen die realiſtiſche Gelungenheit vieler Stellen ſein, welche die Einbildungskraft des Leſers mitten in die beſten Scenerien des Simpliciſſimus zurück verſetzen, ohne doch dabei an den Schwächen der Anlehnung zn leiden. Die Schilderungen des Terrains, der ſpeciellen Loca⸗ litäten und der Actionen ſelbſt überlaſſen ſich großer Ausführlichkeit; doch ſind ſie außerordentlich figürlich und geben dem Vorſtellungsvermögen der Leſer Gelegen— heit zu vielſeitiger Bethätigung.
Wir werden nach der dritten Abtheilung noch einmal auf den Eindruck des Ganzen und auf die Art, wie es dem Verfaſſer gelungen iſt, ſeinen Stoff formell abzurunden, zurückkommen.
Feui
lleton.
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Von den gegenwürtigen Buſtänden der Negerſclaverei in Nordamerika.
Sehr vielen Leſern, die ſich nicht ausdrücklich mit poli⸗ iiſcher Zeitungslectüre beſchäftigen, werden die Verhältniſſe von der Aufhebung der Negerſclaverei in Nordamerika nicht ſo bekannt geworden ſein, als es dieſer intereſſante Gegen⸗ ſtand verdient. Die Preſſe bringt darüber immer nur ein⸗ zelne parteiliche Aeußerungen, und es dürfte willkommen ſein, wenn wir hier einige von Karl Andree mitgetheilte Details in gekürzter Form folgen laſſen.
Der Verfaſſer lobt die väterliche Art, wie die nieder⸗ ländiſche Regierung in Surinam die Sclaven befreite und ſte durch Schulunterricht und Beaufſichtigung von Seiten des Gouvernements vor Entartung zu ſchützen ſuchte. Ganz haltlos erſcheinen ihm dagegen die amerikaniſchen Maßregeln, und wenn auch hervorgehoben werden muß, daß der Genannte ſtets zu den Vertheidigern des Südens gehörte, ſo dürften
och ſeine Raiſonnements jedem Unbefangenen ein beachtens⸗ verthes Licht geben.
Als man in Rußland die Leibeigenſchaft aufhob, als
eiße Edelleute den weißen Bauer freigaben, handelte es ſich
um Menſchen einerlei Stammes, die von demſelben Fleiſch und Blut ſind, und die keinen tief eingewurzelten Racenan⸗ Ldonismus kennen. Auch hat der ruſſiſche Bauer Eigenthum, und doch iſt die Regelung der Verhältniſſe im Reiche des zaren ſo ſchwierig, daß ſchon viele tauſende von Bauern fieiwillig wieder in ein Verhältniß zurückgetreten ſind, wel⸗ ges in mancher Beziehung dem frühern gleicht. Der Nord⸗
congreß in Amerika macht durch ſein Emancipationsdecret die Neger lediglich vogelfrei; und was kann oder wird er dazu beitragen, ſie moraliſch, wirthſchaftlich oder geſellſchaft⸗ lich zu heben? In den„loyalen“ Staaten hat er nicht über Congreßländereien zu verfügen, nach dem fernen Weſten darf er„freie, gleichgeſtellte“ Leute nicht deportiren, um ihnen etwa dort liegende Aecker anzuweiſen. Im Süden hat er allerdings mit der Confiscation begonnen und„rebelliſchen“ Pflanzern ihre Güter weggenommen. Vielleicht um den Negern Eigenthum zu verleihen? Im Gegentheil; die con⸗ fiscirten Plantagen wurden an Yankees gegeben und die Neger zur Dienſtleiſtung gezwungen, wobei man ihnen auch die Arbeitslöhne zudecretirte.
Ein hervorragender Abolitioniſt, Wendell Phillips ſprach in einer großen Verſammlung zu Newyork 1863 wörtlich Folgendes:„Wir wollen der Sclaverei ein Ende machen, und wenn alle Neger darüber zu Grunde gehen.“
Als man in Lincoln drang, ein Decret zur Abſchaffung der Sclaverei zu erlaſſen, ſprach der Präſident, das würde etwa ebenſo viel bedeuten, als wenn der Papſt eine Bulle gegen den Kometen ſchleudere. Wenige Monate ſpäter er— klärte er aus eigner Machtvollkommenheit:„Die Sclaven ſind frei für immer und— alle Zukunft.“ Aber ſie ſollten frei ſein nicht in den„loyalen“ Staaten, ſondern nur in den „rebelliſchen“. Er gab, ohne irgend welche geſetzliche Befug⸗ niß, die Freiheit da, wo er keine Macht hatte, und ließ dort, wo er anerkannt wurde, die Seclaverei beſtehen!
Vor Jahren trieb ein Buſchklepper aus dem Staate


