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„Aber ich weiß es,“ rief Petermann,„und ich ſehe wohl, ich werde auch hier wieder vermitteln müſſen.“
„Still, alter Freund,“ ſagte der Doctor lächelnd, indem er gleichzeitig einen heimlichen Blick auf die hocherröthende Hedwig warf;„Herr Baron, darf ich mir die Ehre einer kurzen Unterredung unter vier Augen erbitten?“
„Mit Vergnügen,“ entgegnete dieſer, indem er eine Seitenthüre öffnete und durch dieſe mit Sander verſchwand.
Was dort verhandelt wurde, werden wohl die Leſer errathen haben. Wir fügen nur hinzu, daß ſich einige Tage darauf in der Umgegend die über⸗ raſchende Nachricht verbreitete, daß der Doctor mit der Tochter des Herrn von Steinau und der Sohn des Letzteren mit der Schweſter des Erſteren verlobt ſei. Viele wollten nicht daran glauben, als aber die Verlobungskarten umher geſchickt wurden, hörte jeder Zweifel auf und man begnügte ſich damit, nur noch von einem Wunder zu ſprechen: von einer politiſchen Bekehrung, die mit einer Alliance der beiden krieg⸗ führenden Theile geendet habe.
Zwei Wochen ſpäter ſtand der Doctor im Zimmer des Miniſters, der ihn perſönlich zu ſprechen gewünſcht hatte.
„Nun, ſchon zurück?“ fragte dieſer mit einem Lächeln, als er raſch zu einer Seitenthüre eintrat und ſich vor Sander ſtellte.
„Excellenz hatten ja mein Wort— die vierzehn
Tage ſind heute um.“ „Sie haben wie ein Ehrenmann gehandelt,“ be⸗ merkte der Miniſter—„wer ſo gewiſſenhaft ſein Wort hält, wird auch dem Staate treu dienen. Ich habe mich deshalb auch veranlaßt gefunden, höchſten Orts Ihre Begnadigung zu beantragen.“ 1 Dieſe Begnadigung erfolgte denn auch in den ächſten Wochen, die Unterſuchung gegen den Ge⸗ angenen wurde völlig niedergeſchlagen und ein halbes Fahr ſpäter dagegen eine Doppelhochzeit gefeiert, durch velche Sander mit Hedwig, der Aſſeſſor mit Amalie durch den Segen der Kirche verbunden wurde.
Der Erſtere übernahm kurz darauf das Gut ſeines
Schwiegervaters, der von Tage zu Tage in ein freund⸗ Jicheres Verhältniß zu ihm trat, da Sander jeder eiteren politiſchen Thätigkeit gänzlich entſagt hatte und fortan nur ſeiner Veruf lebte.
Auch der„dicke Fritz“ erhielt ſpäter durch die Lemühungen ſeiner Freunde die Erlaubniß zur Rück⸗ Uchr, und da er an Erfahrungen reifer geworden war,
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ſo ſchloß er endlich ſeine langjährige akademiſche Lauf⸗
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bahn und wurde als Auscultator beim nächſten Stadt⸗ gericht inſtallirt, wo er nun durch Fleiß und Thätigkeit das Verſäumte nachzuholen ſuchte.
Petermann führte noch eine Zeitlang ſein Wander⸗ leben fort, blieb dabei aber mit ſeinen Freunden ſtets in der engſten Verbindung. Als er älter wurde, ſtellte ſich auch bei ihm ein größerer Hang zur Bequemlich⸗ keit ein und er nahm ſchließlich Sander's Vorſchlag an und ließ ſich ganz und gar bei ihm nieder.
Der Kammerjunker, den zuletzt das Podagra zu quälen anfing, war froh, als Conſtantia einwilligte, ihm ihre Hand zu reichen. Sie bemächtigte ſich bald vollſtändig des Regiments, und die Welt behauptete, daß der Freiherr von Wieſenthal in ſeinem eigenen Intereſſe ſehr wohl daran gethan habe, ihr dieſes Regiment ohne Widerſtand zu überlaſſen.
Herbſtgedanke.
Von Carl Twelckmeyer.
Erde!— arme, nackte Erde! Sag' mir, wo blieb deine Pracht? Ach! all' deine Herrlichkeiten Sind geſchwunden über Nacht!
Vogelſang und Blumendüfte, Gold'ne Saaten, Waldesgrün, Blauer Aether, milde Lüfte
Und der Gärten heit'res Blüh'n:
Alles, Alles iſt zerſtoben
Vor des Herbſtes kaltem Hauch; Kränze, die der Lenz gewoben, Liegen dürr im Nebelrauch.
Ach! das iſt das Loos des Schönen, Das der Erde angehört:
Heut' in friſchen Farbentönen, Morgen grau,— vom Sturm zerſtört.
O drum, Seele, los vom Staube, Aufwärts deinen Blick gericht't! Der Vergänglichkeit zum Raube Werden Himmelsgüter nicht.
Dieſe Schätze oleiben ewig, Dauern über's Grab hinaus; Ihr Beſitz allein macht ſelig Dort im lieben Vaterhaus.


