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die Veröffentlichung dieſer Briefe hinreichen, um Deinen Ruf in den vornehmen Kreiſen für immer zu ver⸗ nichten.“
„Und Du glaubſt beſtimmt, in den Beſitz derſelben gelangen zu können?“
„Ich bin deſſen ganz gewiß. Der Rittmeiſter iſt ſo ziemlich von allen Mitteln entblößt, er hat mir dieſelben für zwanzig Friedrichsd'or anbieten laſſen.“
„Der Elende! Kaufe ſie für jeden Preis— hörſt Du, zögere damit keinen Augenblick.“
„Und der Doctor?“
„Er ſoll noch heute den gewünſchten Urlaub er⸗ halten.“
„Schön. Briefe.“
„Wo biſt Du zu finden?“
„In meiner Wohnung.“
„Gut. Innerhalb drei Stunden ſollſt Du zu⸗ friedengeſtellt werden.“
„Ich verlaſſe mich darauf; vergiß nicht, was für Dich dabei auf dem Spiel ſteht.“
Ohne ſich auf längere Erörterungen einzulaſſen,
Und ſtatt deſſen empfängſt Du die
ſtürzte der junge Mann fort.
Zwei Stunden nach der Unterredung Otto's mit
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wir dem Leſer wohl kaum zu ſagen; wer es ſelbſt empfunden hat, oder wer jemals Zeuge eines ſolchen Wiederſehens war, im Kreiſe treuer, durch Liebe und Freundſchaft auf's Innigſte verbundener Menſchen, der wird ſich eine ſolche Scene ſelbſt ausmalen können, ohne daß wir nöthig haben, ſeiner Phantaſie zur Hülfe zu kommen.
Die Sonne ſchien hell und freundlich in das Ge⸗ mach, in welchem der Baron von Steinau eben mit ſeiner Tochter den Kaffee einnahm. Das Geſicht des alten Herrn trug den untrüglichen Stempel innerer Leiden, aber ſein Weſen war ruhiger und milder als früher, und er ſuchte unter einem ſanften Lächeln den Kummer, welcher ihm am Herzen nagte, zu ver— bergen.
„Haſt Du keine Nachrichten von Otto erhalten?“ bemerkte der Baron, zu Hedwig gewendet.
„Doch, lieber Vater. Er läßt herzlich grüßen und gedenkt in einigen Tagen hier zu ſein.“
„Er iſt ein braver Junge,“ fuhr der Gutsherr fort,„und auch Du, meine geliebte Tochter, biſt mein Troſt und meine Freude. Ich habe gegen Euch Beide Manches gut zu machen.“
Herr von Steinau reichte bei dieſen Worten Hedwig
ſeiner Couſine ſtand er in der Zelle Sander's, bei liebevoll die Hand. Dieſe beugte ſich über dieſelbe
welchem ſich Petermann bereits eingefunden hatte.
und indem ſie einen Kuß darauf drückte, benetzte ſie
. 4 1b. dieſelbe gleichzeitig mit einer Thräne. „Victoria!“ rief er, in das kleine vergitterte Ge⸗ Hielchzeltig iner Ti
mach ſtürzend,„hier iſt ein vierzehntägiger Urlaub auf eigenhändigen Befehl des Miniſters!“ „Victoria!“ wiederholten Sander und Petermann, und die drei Freunde ſanken ſich abwechſelnd tiefbewegt in die Arme. 4 In zwei Stunden waren alle weiteren Schwierig⸗ keiten beſeitigt. Eine Poſtchaiſe hielt vor dem Ge⸗ ngniß, unſere drei Bekannten ſtiegen ein und fort ging es unter dem luſtigen Schmettern des Poſthornes
der Heimath zu.
Am Hauſe des Doctors ſtieg man zuerſt aus. Verwundert öffnete Amalie das Fenſter, ſchloß es aber gleich wieder mit einem Ausruf des Entzückens. In jer nächſten Minute lag ſie am Halſe des Bruders,
(ſann mit einem ſeligen Erröthen an der Bruſt des Verlobten.
Sierrauf hielt man Rath. Ein heimlich abgeſchickter Bote benachrichtigte Hedwig von Dem, was vorgefallen var und was ſich vorbereitete. Dann wurde beſchloſſen, en Abend im traulichen Kreiſe zupollbringen, morgen nit dem Früheſten aber Petermann als Parlamentär nach dem Gute vorauszuſchicken.
In welcher Weiſe dieſer Abend verging, brauchen
Wieder entſtand eine kleine Pauſe, dann ſagte der Baron faſt zaghaft:
„Von Petermann haſt Du wohl Nichts erfahren?“
„Doch, lieber Vater. Wie er ſchreibt——“
„Iſt jede Hoffnung vergebens?“ fiel der alte Herr ein.„Ich dachte es wohl.“
„Im Gegentheil, ich glaube, es iſt Hoffnung vor⸗ handen.“
„Wie?— Wäre es möglich?...“ rief der Guts⸗ herr, indem er ſeinen auf die Bruſt geſenkten Kopf emporrichtete und ein Strahl der Freude ſein Geſicht erhellte.
„Ich kann Ihnen noch mehr ſagen. Petermann iſt hier.“
„Wo iſt er denn?“
„Drüben bei der Schweſter des Doctors.“
„Die arme Amalie hat auch viel zu leiden,“ ſagte nachdenkend der Baron.
In dieſem Augenblick ſtieß Hedwig, welche ſo eben ans Fenſter getreten war, einen Ruf der Freude aus.
„Was haſt Du?“ fragte der alte Herr überraſcht.
„Da tritt Petermann eben in den Hof, lieber Vater.
Er wird gleich hier ſein.“


