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donnerte jetzt der Baron, indem er heftig die Thüre aufriß—„hinaus! ich werde mein Unglück zu tragen wiſſen, aber einem Schurken mein Letztes an den Kopf zu werfen, dazu habe ich keine Luſt!“
„Ich gehe,“ ſagte Liebmann hohnlächelnd, indem er zur Thüre hinausſchritt,„aber ich komme wieder, ja verlaſſen Sie ſich darauf, ich komme ſehr bald wieder!“
Während der Wucherer ſich in den Wagen warf und ſeine prächtigen Schimmel anpeitſchte, ſank Herr von Steinau in einen Seſſel, bedeckte ſein Geſicht mit beiden Händen und rief, vom tiefſten Schmerz ergriffen:
„Verloren! verloren! nicht entgehen— ich bin ruinirt, ich beſitze Nichts mehr!“
„Und bleibt Ihnen denn nicht noch die Liebe
Ihrer Kinder und die Ihrer Freunde?“ fragte eine gi 2, ..— Zimmer vor eine jierlichen Cylinderpult und be⸗ ſanfte tröſtende Stimme dicht an ſeiner Seite, und 3.) 9 P
als der unglückliche Gutsherr ſich umwendete, beugte ſich ſeine Tochter Hedwig über ihn und Petermann ſtand auf der anderen Seite und drückte ſanft die
Hand des Barons.
„Verzweifeln Sie nicht,“ ſagte der Letztere in bewegtem Tone,„vielleicht läßt ſich noch ein Ausweg finden.“
„Wo ſoll der herkommen?“ antwortete Herr von Steinau kopfſchüttelnd,„alle meine Hülfsquellen ſind erſchöpft— die Kataſtrophe iſt unvermeidlich!“
„Noch nicht,“ rief der Künſtler,„vertrauen Sie mir Ihre Angelegenheit an.“
„An Ihrem guten Willen, lieber Petermann, zweifle ich nicht im Geringſten, aber Sie überſchätzen Ihre Kräfte; wo wollen Sie eine ſolche Summe herbei⸗
ſzaffen? Dazu iſt Pfand und Sicherheit erforderlich,
und das Gut iſt ſchon überlaſtet.“
„Hier handelt es ſich doch zunächſt um die zehn⸗ tauſend Thaler; wegen der Hypothek haben Sie dann
e noch ein halbes Jahr Zeit.“ 8
„Allerdings. Aber zehntauſend Thaler! Nein,
geben Sie den Gedanken auf, es iſt umſonſt.“
„Nun, wir wollen ſehen,“ ſagte Petermann. reiſe noch dieſen Morgen ab.“
Der Baron ſah unſeren Bekannten ungläubig an.
„Sie wollen abreiſen? Wohin denn?“
„Nach der Reſidenz.“
„Etwa zu meinem Bruder?“ rief Herr von Steinau. „Be! dem iſt keine Hülfe zu finden, eher würden Sie einen Stein erweichen, als deſſen Herz.“
„An den will ich mich auch gar nicht wenden,“ erwiderte der Künſtler,„aber es giebt noch einen Anderen, welcher ſein Letztes für Sie hergeben würde.“
„Ich
Ich kann dem Geſchick
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„Sein Letztes? Und ein ſolcher Freund ſollte mir bisher ganz unbekannt geblieben ſein?— Nennen Sie mir doch ſeinen Namen.“ 1
„Nein,“ entgegnete Petermann,„das bleibt noch mein Geheimniß. Dieſe Ueberraſchung ſpare ich mir bis zuletzt auf.“
„Hoffen Sie, mein Vater,“ fügte Hedwig hinzu, indem ſie mit unſerem Künſtler gleichzeitig einen Blick des Einverſtändniſſes austauſchte.
„Auch Du glaubſt alſo?... Nun, Gott gebe, daß Petermann’'s Bemühungen von Erfolg ſein mögen!“
Zwei Stunden darauf befand ſich der Letztere ſchon auf dem Wege nach der Hauptſtadt und ſtieg in der Wohnung Otto's, des jetzigen Aſſeſſors, ab.
Conſtantia, die Tochter des Geheimenraths, ſaß in ihrem mit Bequemlichkeit und Eleganz eingerichteten
ſchäftigte ſich eben damit, einen Brief zu vollenden, welcher für niemand Anders, als für ihren jetzigen Verlobten, den Kammerjunker Freiherrn von Wieſen⸗ thal, beſtimmt war. Sie befand ſich offenbar in der heiterſten Laune, denn auch das jüngſte Schreiben ihres Anbeters hatte ihr die Gewißheit gebracht, daß derſelbe ſich ohne Vorbehalt unter ihre Herrſchaft beuge, und für eine Dame von ſo ſtolzer Denkungsart eröffneten ſich hierdurch die befriedigendſten Ausſichten für die Zukunft.
Das Schreiben an den Kammerjunker war, wie geſagt, vollendet, und mit glatter Stirn und einem Lächeln der Genugthuung auf den Lippen war ſie eben im Begriff, daſſelbe in ein ſauberes Couvert zu ſchlagen, als ſich die Thüre öffnete und ihre Zofe leiſe eintrat.
„Was giebt es?“ fragte Conſtantia mit jener Kürze und Kälte, welche ganz mit ihrem Charakter übereinſtimmte.
„Der Vetter des gnädigen Fräuleins, Herr von Steinau, läßt ſich anmelden.“
„Mein Couſin Otto?“ und auf der Stirn der jungen Dame begannen einige Wolken außzuſteigen.
„Soll ich den jungen Herrn eintreten laſſen?“ fragte die Dienerin.
„Natürlich... obgleich ich eigentlich nicht weiß, was er hier noch will,“ fügte Conſtantia murmelnd hinzu.
In der nächſten Minute ſtand ihr Verwandter ihr gegenüber.
„Ich bin wirklich recht erſtaunt, Dich hier zu ſehen, und noch dazu zu ſo früher Stunde,“ ſagte ſie mit einem Lächeln, welches aber mit dem kalten Ton ihrer Stimme in entſchiedenem Widerſpruch ſtand.
„Ich würde Dich auch mit meinem Beſuch ver⸗
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