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Vierte Solge.
Ein Chaſſe-Croiſf. Nach dem Däniſchen von Brown.
III.
Gegen fünf Uhr Nachmittags hatte der Inſpector das Ziel ſeiner Reiſe erreicht. Es war um Ende November und deshalb ſchon finſter, als das Cabriolet in das Gehöfe des Negociant Claſſen einlenkte. Unſer Verliebter blickte nach dem Fenſter des im oberen Stock gelegenen Zimmers Juliens, es war dunkel.
„Ach, da ſitzt ſie, meine Geliebte, und denkt an ihren Moritz. Sie hat keine Ahnung von dem Glück, das in eini⸗ gen Secunden ihrer harrt. Es däucht mir, ich ſehe ſchon ihre von Freude ſtrahlenden Augen,— ich habe niemals ein Paar ſo glänzende Augen geſehen als die ihrigen. Wenn ich her— eintreten werde, wird ſie zuerſt ſo ergriffen ſein, daß ſie kein Wort hervorbringt, darauf kenne ich ſie. Dann ſtößt ſie einen Freudenſchrei aus und wirft ſich in meine geöffneten Arme; ich laſſe ſie nicht eher wieder los, bis ſie mir ſo viel Küſſe ge⸗ geben hat, als ich haben will. Arme Julie, da wirſt Du wohl lange eine Gefangene bleiben!“
Er ſprang vom Cabriolet, ging ſchleunigen Schritts nach der Küche, in welcher er Licht bemerkt hatte und wo er der Köchin einen tödtlichen Schreck einjagte, die vor dem Heerde ſtand, um ihrem Schatz, Andreas Snergeſſen, des ehrſamen Schneiderhandwerks Befliſſenen, Plinſen zu backen, während dieſer, glühend vor Liebe und Bewunderung, inner⸗ lich und äußerlich wohlthuend erwärmt in der Ofenecke ſaß
Hund ſeiner Schönen eine Rede voll der geſuchteſten rhetori⸗
ſchen Floskeln hielt.
„Gott, was bin ich erſchrocken! denn angekommen, Herr Inſpector?“
„In dieſem Augenblick; haben Sie den Wagen nicht rollen hören?“
„Nicht einen Laut, ſo wahr ich ein ehrliches Mädchen bin! Haſt Du etwas gehört, Andreas?“
„Nein, ich ſah Dir nur zu,“ erwiderte der liebenswür⸗ dige Schatz, indem er die Erwählte ſeines Herzens mit den Augen verſchlang.
„Ja, ja,“ bemerkte der Inſpector lächelnd,„das begreift ſich leicht, daß Ihr Beiden weder ſehet noch hört. Ich ver⸗ zeihe es Euch vom Herzen. Aber ſagen Sie mir, Louiſe, wo iſt die alte Dame?“
„Die alte Dame iſt nicht zu Hauſe.“
„Das trifft ja herrlich,“ dachte der junge Mann.„Und wo iſt der Herr?“
„Der Herr iſt in ſeinem Club.“
„Nun gut, dann werde ich ſie in dem Zimmer des Fräu⸗ leins erwarten. Sie können erſt Licht bringen, wenn Ihre Plinſen fertig ſind, Sie brauchen ſich nicht zu beeilen.“
„Mit unſeren Plinſen hat es durchaus keine Eile; An⸗ dreas kann auf ſie Acht geben, während ich Ihnen die Treppe jinaufleuchte, es iſt finſter wie in einem Ofen.“
„Ich danke Ihnen, Louiſe, das iſt nicht nöthig, ich finde
Aber wann ſind Sie
neinen Weg auch im Finſtern.“
„Das glaube ich Ihnen, Herr Inſpector, aber ich muß Ihnen doch Licht ins Zimmer bringen, Sie können doch nicht anz allein im Finſtern bleiben.“
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„Ganz allein?“
„Verſteht ſich, es iſt keine Seele da, hier habe ich den Schlüſſel.“
„Gut, geben Sie mir den Schlüſſel her, ich werde Ihnen beweiſen, daß dennoch Jemand da iſt.“
„Aber erlauben Sie mir, Ihnen zu erklären, daß Sie im vollſtändigen Irrthum ſind, wenn Sie meinen, das Fräu⸗ lein ſei zu Hauſe, ſie iſt heute Morgen mit ihrer Fräulein Tante weggefahren.“
„Sie ſind nicht klug, Louiſe, das iſt nicht möglich.“
„Nicht möglich? Nun, das iſt ſtark, wenn ich ſie mit meinen eigenen Augen in dem grünen Landauer der Frau Baronin von Kneiffens mit den heiden Falben davor habe abfahren ſehen.“
„Louiſe, antworten Sie mir auf Ehre und Geyiſſen, ſind Sie deſſen gewiß, daß ſie zur Baronin nach Engsneß gefahren ſind?“
„So gewiß, als ich dieſes Meſſer hier in meiner rechten Hand habe. Aber Sie ſcherzen wohl, ſollten Sie denn nicht wiſſen, daß Fräulein Julie nicht zu Hauſe iſt? ſie hat es doch Ihnen ſicher in dem Briefe geſchrieben, den ich geſtern ſelbſt auf die Poſt getragen habe.“
„Ich erinnere mich nicht,“ ſtammelte unſer Inſpector, tief betroffen von der Vorausſetzung Louiſens.„Ich war ſo beſchäftigt, als ich dieſen Brief erhielt,— ich habe es wahr ſcheinlich nicht recht verſtanden, aber es iſt mir jetzt wirklich ſo, als ob ſie von einem Ausfluge geſprochen hätte. Brin⸗ gen Sie Licht in das Zimmer des Fräuleins, ich will ihn noch einmal durchleſen. Machen Sie etwas ſchnell.“
Der junge Mann war ſehr bleich.
Louiſe zündete zwei Kerzen an, ſtieg behende vor dem Inſpector her die Treppe hinauf und führte ihn in das Hei⸗ ligthum.
„Wollen Sie nicht etwas Warmes zu ſich nehmen?“ fragte ſie.„Sie haben einen weiten Weg gemacht und es iſt ſo kalt.“
„Geben Sie mir ein Glas friſches Waſſer!“
„Was?“
„Hören Sie denn nicht? Waſſer will ich. hat Sie, wie es ſcheint, blind und taub gemacht.“
Louiſe nahm vier Stufen auf einmal die Treppe hin⸗ unter.
„Gott bewahre einen vor einer ſolchen Liebe!“ ſagte ſie, in die Küche zurückkehrend.„Weißt Du, Andreas, daß ich den Inſpector heute gar nicht wieder erkenne? Gewöhn⸗ lich iſt er ſanft wie ein Lamm, heute iſt er ganz umgewandelt. Er muß unterwegs dem Teufel begegnet ſein. Armes Fräu⸗ lein, was kriegt die für einen Mann! Das iſt mir aber eine unverſtändliche Geſchichte, daß er ihren Brief nicht verſtan⸗ den haben will! Mein Gott, wenn man's bedenkt, was ſind die Herrſchaften doch ſonderbar! Wie Du in der Lehre warſt und wenn Du mit Deinem Meiſter verreiſteſt, bekam ich immer einen Brief von Dir. Man ſoll mir in's Geſicht ſpucken, wenn ich ihn aus der Hand legte, ehe ich ihn nicht auswendig gelernt hatte... Ach, Du mein Himmel! Ich habe ja ganz vergeſſen, daß er ein Glas friſches Waſſer ver⸗ langt hat, um ſich zu erwärmen.“
Eine Secunde ſpäter ging die geſchwätzige Louiſe mit einem Glas Waſſer hinauf.
Die Liebe


