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auf den Gebrauch an, den man davon macht, und auf die Zuſammenſtellung, in welcher man ſie ver⸗ wendet. Wenn man Alles ſagt, was zur ſcheinbaren Glorification der öſterreichiſchen Staatsverwaltung beitragen kann, dagegen aber alle Entſchuldigungen, die ſich für die Handlungsweiſe Friedrich's des Großen aufbringen laſſen, gefliſſentlich verſchweigt, ſo wird
dies ein ſehr einſeitiges Gemälde, das nicht geſchicht—
lich aufklärend, ſondern nur geſchichtlich verfinſternd wirken kann. Jeder Verfaſſer hiſtoriſcher Novellen hat die Pflicht der Gewiſſenhaftigkeit zu erfüllen, daß er auch der Partei des widerfahren läßt, und ſo durfte nicht verſchwiegen werden, was die deutſche Cultur⸗ und Literaturent⸗ wickelung, alſo unſere eigentliche intellectuelle Bildung anerkanntermaßen dem Auftreten Friedrich's des Gro⸗ ßen zu danken hat. Uebrigens haben bereits ſehr unparteiiſche Stimmen zu Gericht geſeſſen, die weder von der preußiſchen Regierung bezahlt, noch von dem wohlfeilen Doppelkümmel des preußiſchen Specialpa⸗ triotismus benebelt waren.
Im Gegenſatz zu jener Billigkeit des Urtheils iſt es ein lächerliches Beginnen, Friedrich immer vom Standpunkte der Kirche aus angreifen und als einen verlorenen Sünder hinſtellen zu wollen. Der König hatte eben keine Kirche und wollte keine haben, eben⸗ ſowenig wie er andern Leuten eine ſolche aufdrängte.
Wer Friedrich's Lebenslauf ſittlich prüfen will, hat Gelegenheit genug, es mit dem Maßſtabe der allge⸗
meinen Moralphiloſophie zu thun, die ſich ſchon vor dem Chriſtenthum ihres Daſeins erfreute und deren ewig unverlöͤſchliches, ungeſchriebenes Wort, um mit
Sophokles zu ſprechen,„laut aus dem Innern jeder
Menſchenbruſt redet“.
Mit dieſer religiöſen Attaque des Herrn von Bolanden ſteht überhaupt ſchon jene erwähnte andere Richtung im Bündniß, und zwar in einem ſehr dunk⸗ len. Der Verfaſſer ſucht nämlich von einem ſtock⸗ katholiſchen Geſichtspunkte aus ſeine Perſonen und Zeitverhältniſſe zu richten. Er arbeitet inſofern mit an der Propaganda der alleinſeligmachenden Kirche, und hin und wieder zu einer wahren Apotheoſe der Geiſtlichkeit übergehend, kommt er zu ungereimten Haltloſigkeiten. Die Art und Weiſe, wie z. B. Lud⸗ wig XV. in Metz ſeine Geliebte, die Herzogin von Cbateauroux, mit Hülfe eines communicirenden Bi⸗ ſchofs unter gemißbrauchten Beängſtigungen, die dem König eine Krankheit verurſacht, abgejagt wird, iſt eine wahrhaft burleske, bedauerliche Komödie, deren Veranſtalter fanatiſche Einſchüchterung und feige To⸗ desangſt mit Herzensbeſſerung und aufrichtiger Reue verwechſelt. Der gottlos aufgeklärte Friedrich würde
Feindes Gerechtigkeit
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freilich Denjenigen fünfundzwanzig haben überzählen laſſen, die eine ſolche intriguante, erniedrigende Farce hätten mit ihm ſpielen wollen. Der funfzehnte Louis war allerdings ein jämmerlicher Menſch und gab ſei⸗ nen Unterthanen viel Veranlaſſung, ſich über ſeine Schwelgereien zu beklagen; doch er hat in dieſer Branche, die ja die einzige ſeiner ſchwächlichen That⸗ kraft war, Schlimmeres gethan, als ſein Verkehr mit jener hübſchen Herzogin war. Die guten Bürger von Metz, wenn auch noch nicht ſo wie die Pariſer geſchult, wußten doch ſehr wohl, daß ſich die franzö⸗ ſiſchen Könige durch das Sacrament der Ehe nicht gern in ihren Neigungen genirt fühlten. Wenn der Verfaſſer ſie in einer förmlichen Revolte erklären läßt, daß ihre Stadt nicht länger von dem ſo un⸗ chriſtlichen Aergerniß dieſer Liebſchaft verunreinigt werden könne, ſo muß man ſich aufrichtig freuen, eine ehrſame Stadt kennen zu lernen, in welcher je⸗ nes Verhältniß der erſte zu öffentlicher Kenntniß ge⸗ kommene verbotene Umgangs war. Man ſollte den⸗ ken, daß die damaligen Großen ſowohl des deutſchen als des franzöſiſchen Reiches den armen Unterthanen jeden tugendhaften Schreck vor einem nichteanoniſchen
Lebenswandel abgewöͤhnt hätten.
Der mit dem bekannten Doppeltitel ⸗Deutſch⸗ lands Dämon⸗—»Die böhmiſche Canaille⸗ verſehene dritte Band hiſtoriſcher Novellen über Friedrich II. und ſeine Zeit behandelt hauptſächlich des Königs Einfall in Böhmen und ſeinen durch ein moraliſch wohlverdientes Kriegsunglück veranlaßten Rückzug aus dieſem Lande.
Es wird heute wohl kaum noch einen gebildeten, unbefangenen Kopf geben, der ſich zu der Behaup⸗ tung hinreißen ließe, Friedrich habe ein ſittlich und hiſtoriſch haltbares Recht zum Beginn des ſchleſiſchen Krieges gehabt. Ein großes, müßiges Heer, ein vol⸗ ler Schatz und die Eroberungsluſt eines feurigen Temperamentes, deſſen Ehrgeiz von keinen moraliſchen Bedenken gekreuzt wurde(ein Hemmſchuh, den ja überhaupt jeder Eroberer von vornherein aus dem Wege räumen muß, denn wer Gerechtigkeit üben will, kann nicht rauben, und wer ſeine ſittlichen Pflichten erfüllen will, kann um des Raubes willen nicht todt⸗ ſchlagen laſſen): dieſe Gründe waren Friedrich voll⸗ kommen genügend und ſie ſind auch in der That für jeden Souverain von despotiſcher und nur ſich ſelbſt Rechenſchaft gebender Handlungsweiſe überaus ſtich⸗ haltig.
Wenn aber der Verfaſſer das unendliche Glück preiſt, welches die Böhmen und Schleſier ſtets unter öſterreichiſcher Regierung genoſſen hätten, ſo muß man ſagen, daß es ein für alle Mal ein höchſt un⸗


