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Vierte
ſich ſelbſt überlaſſen und verwildert und hatten ſo reichlich Schößlinge getrieben, daß wir nur mühſam zwiſchen denſel⸗ ben paſſirten. Die Schwierigkeiten mehrten ſich noch, als wir an eine Stelle des Waldes kamen, wo früher ein mauri⸗ ſches Dorf geſtanden hatte, deſſen Felder ſchon ſeit Jahren wüſt lagen. Solche Strecken bedeckten ſich hier in kurzer Zeit mit undurchdringlichem Dornendickicht, mit Stachelfeigen und Akazien der verſchiedenſten Gattung, die ihre Dornen und Stacheln wie Lanzenſpitzen ausſtrecken und jedes Abweichen vom gebahnten Wege durch blutige Wunden beſtrafen. In einen ſchmalen Pfad zwiſchen dieſem Unterholz eingeklammert wurde die Queue der Colonne plötzlich durch Flintenfeuer er⸗ ſchreckt. Unglücklicher Weiſe benutzte unſer Wegweiſer das hierdurch verurſachte Stocken zur Flucht, der Scheich glaubte ſich von den Mauren verrathen und von Feinden umringt und gab im erſten Schreck den Befehl zur Kehrtwendung. Es entſtand eine heilloſe Verwirrung, Einzelnen gelang es zu wenden, den Meiſten fehlte es hierzu an Raum; es ver⸗ ging eine geraume Zeit, bis Meſſaud ſeinen Befehl widerrief, und während dieſer Pauſe ſchlugen die feindlichen Kugeln aus wirkſamſter Nähe in unſere Reihen. Als wir uns wieder in Marſch ſetzten, traten unſere Pferde auf Todte und Ver⸗ wundete, die überhängenden Zweige peitſchten uns Geſicht und Hände blutig, und die Dornen riſſen Kleider und Haut in Fetzen vom Leibe. So kamen wir an eine Waldblöße, wo ein wüthendes Geheul von Menſchen und Hunden unſer Debouchiren begrüßte und uns zeigte, daß wir vor der feind⸗ lichen Verſchanzung ſtanden, deren Umriſſe uns die Dunkel⸗ heit verbarg. Wir zogen uns vor dem Gewehrfeuer der Mauren, die ihre Kugeln auf gut Glück in die Nacht jagten, bis an den Rand des Gehölzes zurück, ordneten uns, ſoweit es die Finſterniß zuließ, und erwarteten den Anbruch des Tages. Während wir hielten, bewegten ſich zahlreiche Lich⸗ ter innerhalb des dunklen Raumes vor uns und bezeichneten die Stelle des mauriſchen Lagers. Als der Morgen anbrach, und das helle Tageslicht faſt unmittelbar der tiefſten Dun⸗ kelheit gefolgt war, ſahen wir die Feinde beſchäftigt, aus Rei⸗ ſigbündeln und gefüllten Getreideſäcken eine Bruſtwehr zu errichten, deren äußere Böſchung durch einen breiten Dornen⸗ gürtel gegen einen Angriff mit blanker Waffe geſchützt war. Vor dieſem Zaune war der Wald auf Gewehrſchußweite vom Lager gelichtet, und von hier aus führte ein durch Verhaue geſchloſſener Pfad in das Innere der Verſchanzung.
Meſſaud ließ die Hälfte der Reiter abſteigen und ſich zum Sturm formiren. Die Araber trennten ſich mit ſicht⸗ barem Widerſtreben von ihren Pferden und bildeten kleine Colonnen, denen die lichter erſcheinenden Stellen der Umzäu⸗ nung als Angriffspunkte angewieſen wurden. Hinter ihnen ſtanden die Reiter als Soutiens für den Fall eines feindli⸗ chen Ausfalles. Die abgeſeſſenen Araber paſſirten laufend das freie Terrain, warfen ſich am Rande der Umzäunung nieder und ſuchten mit dem Yatagan einen Weg durch das Gebüſch zu hauen. Ein Hagel von Kugeln und Pfeilen be⸗ grüßte ihr Vorgehen und concentrirte ſich auf die Punkte, wo ſie in die Umzäunung eingedrungen waren. Wo ein Arm oder Kopf zwiſchen den Blättern und Zweigen ſichtbar wurde, regnete es Geſchoſſe, und bald wagten die Angreifer nicht mehr, ſich vom Platze zu rühren. Die Mauren ſtiegen auf die Bruſtwehr, die hoch genug war, um der Deckung der Araber ihren Werth zu rauben, und unterhielten von hier aus ein ununterbrochenes Feuer. Ihre dunklen Geſichter waren dem mauriſchen Kriegsgebrauch gemäß zu ſeltſamen Grimaſſen verzerrt, ſie ſprangen und drehten ſich, als wenn
Folge. 683 ſie verrückt wären, und die am Fuße der Bruſtwehr Stehen⸗ den warfen Staub und Erde über die Köpfe ihrer Vorder⸗ leute, um dieſe gegen die Kugeln unſerer vorgegangenen Rei⸗ ter zu ſchützen.“ Eine Viertelſtunde lang mochte der Kampf gedauert haben, als der Scheich, von der Erfolgloſigkeit des Angriffes überzeugt, den Rückzug befahl, der unter dem Schutze der Reiter ausgeführt wurde. Wir hatten viele Leute verloren; der Verluſt der Feinde war weit geringer.
Die Schiah waren nun gezwungen, ihre Kampfluſt zu zügeln; ſie erhielten von Meſſaud nach einer Berathung, der auch ich beiwohnte, den Befehl, ſich auf die Bewachung der Feinde zu beſchränken und mit dem Angriff bis zur Dunkel⸗ heit zu warten. Ihre Habſucht hatte dabei einen ſchweren Stand, das Brüllen der Kameele und Rinder erinnerte ſie fortwährend an die nahen Reichthümer, deren Beſitz ihnen die verachteten Mauren wehrten. Für den nächtlichen Angriff wurden dieſelben Maßregeln angeordnet wie am Morgen, und da ſich die angeſehenen Araber nicht gern von ihren Pferden trennten, nahm Meſſaud mein Anerbieten an und übertrug mir die Leitung eines Theiles der Arbeit an einer Stelle, die ich ausgeſucht hatte.
Wir rückten nach Sonnenuntergang lautlos gegen die Umzäunung. Die Leute arbeiteten voller Eifer und kamen raſch vorwärts. Die vielen Stellen, von denen das Geräuſch des Aushauens ertönte, verleiteten die Mauren zu einer Zer⸗ ſplitterung ihres Feuers, und als ſie ſich von unſerem Vor⸗ rücken überzeugten, ſparten ſie Pulver und Blei und ſchienen ſich für die Vertheidigung des Walles zu rüſten. Je weiter wir kamen, deſto lichter wurde das Gebüſch. Die Kameele hatten wahrſcheinlich öfter innerhalb des Lagers geweidet, die Zweige der Büſche zunächſt ihres Weideplatzes abgenagt und deren Wachsthum unterdrückt. Als wir der Bruſtwehr ſo nahe waren, daß ich fürchten mußte, auf feindliche Wachen zu ſtoßen, ließ ich dies dem Scheich melden und erhielt den Befehl, nicht weiter zu arbeiten und das Zeichen zum allge⸗ meinen Angriff abzuwarten.
Wir warteten alſo, wie lange weiß ich nicht; mir ſchien es eine Ewigkeit zu währen. Wir lagen platt am Boden, keine dreißig Schritt von den lauernden Feinden, bei einer Dunkelheit, die uns die Nebenleute nicht erkennen ließ. An⸗ fangs war es ſo ſtill hinter der Bruſtwehr, als wenn die Gegner dieſe geräumt hätten; nach und nach aber wurde es lebendig dort. Ablöſungen und Verſtärkungen kamen und gingen, viele Stimmen redeten eifrig und leiſe, und mit ihnen miſchte ſich das Schnaufen und Winſeln der Hunde.
Ich ſchickte einen Araber vor mit dem Auftrage, ſich an die Bruſtwehr heranzuſchleichen; er konnte den Rand des Ge⸗ büſches kaum erreicht haben, als wir einen unterdrückten Schrei hörten.„Hada el Kelb“ rief mein Nebenmann auf⸗ ſpringend und mich in die Höhe ziehend. Die Verſchanzung war plötzlich von vielen Fackeln erleuchtet, die grimmigen Geſichter der Mauren erſchienen über der Bruſtwehr, und über Krone und Böſchung wälzte ſich dichtgedrängt eine Meute wüthender Hunde und ſtürzte mit lautem Kläffen uns entge⸗ gen, während in unſerem Rücken der donnernde Galopp unſe⸗ rer Reiter erſcholl, die das Jubelgeſchrei der Mauren für das Signal zum Sturm hielten.
Zwei breite Tatzen hatten ſich mir auf die Schultern gelegt, ehe ich das Meſſer faſſen konnte; ein heißer ſtinkender Athem quoll mir in das Geſicht, Schreck und Ekel mehr als das Gewicht des Thieres warfen mich zu Boden. Die To⸗ desangſt ſpannte nun alle meine Muskeln an, ich wälzte den Hund unter mich, drückte ihn mit Händen und Knieen gegen


