ſchoͤnes, als tl⸗ ei, und dieſes ollſtäͤndig als. ler zur Verfü⸗ r Beſchaffung ³ Ateliers hin⸗ rthun könne, ches bei Gele⸗ al eitig Aner⸗ n ſuchen.
len an Röschen Herzen wie deu boher Ehre ge⸗ gergnügen, Sie fremden Herr auf die Bery
Blick auf die in erwiderte de t meinen Wüu⸗
s, Herr Polize k, in welch artwig;„e
t, ich gebe it n nach Kräfte
frei war, Ibm Zeilen au ei 1s Hartwig de „meine Aufga rnahm, daß E Gegend weile
ſt mir Befell 1½ Wort.„Aba n Sie nich
Vierte Folge.
Der Beamte dachte einen Augenblick nach.„Die Angelegenheit muß ſehr geheim gehalten werden!“ ſagte er nach einer Weile.„Sind Sie überzeugt, daß der Pfarrer mein Geheimniß wahren wird?“
„Gewiß!“ erwiderte Hartwig.„Wünſchen Sie, daß ich ihn rufe?“
„Sie würden mich verbinden!“
Der Maler verließ das Zimmer und kehrte nach wenigen Minuten in Begleitung des Pfarrers zurück.
„Seit einiger Zeit curſirt im Rheinland, und mamentlich in dieſer Gegend, viel falſches Geld!“ mahm der Polizei⸗Inſpector das Wort, nachdem der Pfarrer Verſchwiegenheit gelobt hatte.„Die Ver⸗ muthung, daß hier der Sitz der Falſchmünzer ſein rnüſſe, hat in den letzten Tagen ſo manche Beſtäti⸗ gung gefunden, daß eine genaue Unterſuchung dieſer Gegend gerechtfertigt erſcheinen muß. Der Bürger⸗ meiſter Ihrer Pfarre, Herr Paſtor, hat in ſeinem Bericht über dieſe Angelegenheit den Verdacht ausge⸗ ſſprochen, daß der Schlupfwinkel der Falſchmünzer ſich in ſeiner Bürgermeiſterei befinde; ich gedenke des⸗ halb, hier den Anfang zu machen, nicht allein dieſes Berichts wegen, ſondern auch, weil ich hier ziemlich bekannt bin. Namentlich kenne ich die Ruine dort oben; ſie bietet in ihren unterirdiſchen Kellern ſo rnanches ſichere Verſteck, daß ich auf ſie mein Haupt⸗ augenmerk richten zu müſſen glaube.“
„Unterirdiſche Keller?“ fragte Hartwig erſtaunt. „Ich war ſchon einigemal oben—“
„Verzeihen Sie, der Eingang zu dieſen Gewöl⸗ ben iſt nur den Eingeweihten bekannt,“ fiel der In⸗ ſpector ihm in's Wort.„Mir gelang es in meinen
Sugendjahren durch Zufall, ihn zu finden. Damals
gefunden haben
Zie eine Sigan
1* rlauben,“ A” Nufforde
„ der Aufforde
el eind e
bettiff
d in der Umge
ſ. zkunft zu uiha u an Leftu ⁵b 4 pendel-
Braut
t, alln
—
wohnte mein Oheim in dieſem Dorfe, ich brachte meine Schulferien bei ihm zu und beſuchte faſt täg— lich die Ruine, weniger der Romantik wegen, als vielmehr, weil ich mich der ſanguiniſchen Hoffnung vingab, in dem alten Steinhaufen einen Schatz zu entdecken. Ich glaube, daß die Gewoͤlbe nur ſehr we⸗ nigen Bewohnern dieſer Gegend bekannt ſind.“ „Und dies dürfte ſeinen Hauptgrund darin fin⸗ den, daß die abergläubiſchen Bauern ſich vor dem Geiſterſpuk fürchten, der dort oben zur Nachtzeit ſein
Unneſen treiben ſoll,“ ſagte der Pfarrer.„Ich habe
ſchon oft den Leuten die lächerliche Thorheit dieſes lberglaubens klar gemacht; dher unter allen Vorur⸗ lheilen, welche der Menſch mit der Muttermilch ein— zuſaugen pflegt, iſt der Aberglaube dasjenige, welches im tiefſten Wurzel ſchlägt. Ich muß geſtehen, daß ſch ſelbſt dieſe Gewölbe nicht kenne, trotzdem ich die ſtuine unzählige Male beſucht habe.“
„Mir liegt nun vorzüglich daran, zu erfahren,
661
ob in dieſer Gegend Subjecte ſich befinden, die in üblem Rufe ſtehen,“ fuhr der Beamte fort.„Sie haben wohl die Güte, Herr Pfarrer, mir eine genaue Auskunft darüber zu geben.“
Der Pfarrer ſchüttelte das Haupt.„Gott ſei Dank, ſo viel ich weiß, beſitzt meine Gemeinde kein ſolches Subject,“ erwiderte er;„auch glaube ich nicht zu irren, wenn ich die Vermuthung äußere, daß dieſe Falſchmünzer jedenfalls Fremde ſind.“
Der Beamte erhob ſich.„Dieſe Anſicht theile ich nicht. Ich will nicht beſtreiten, daß ſie richtig ſein kann, aber in der Regel wählen dieſe Verbrecher ihre Schlupfwinkel da, wo ſie genaue Localkenntniſſe beſitzen, ſchon wegen des Abſatzes ihres Fabricats, womit ſie äußerſt behutſam zu Werke gehen müſſen. Für Ihre Bereitwilligkeit, mich zu unterſtützen, ſage ich Ihnen meinen beſten Dank, Herr Pfarrer; ich verlaſſe mich auf Ihre Verſchwiegenheit und hoffe, vor meiner Abreiſe Sie noch einmal zu ſehen.“
„Sie wollen ſchon fort?“ fragte Hartwig erſtaunt.
„Zum Bürgermeiſter. Wenn Sie die Güte ha⸗ ben wollten, mich zu begleiten—“
„Mit Vergnügen!“
„So kommen Sie, ich muß die Augenblicke zu Rathe ziehen. Sind Sie mit den Familienverhält⸗ niſſen Ihres Herrn Schwiegervaters genau bekannt?“ fragte der Inſpector, als die Beiden das Haus ver⸗ laſſen hatten.
Hartwig blickte befremdet den Fragenden an.
„Ich wurde kurz vor meiner Verlobung in die⸗ ſelben eingeweiht,“ erwiderte er.
„Und was, wenn ich fragen darf, iſt aus dem Sohne dieſes ehrwürdigen Herrn geworden?“
„So kennen auch Sie die traurige Geſchichte?“ fragte Hartwig erſtaunt.
„Ich befand mich zu derſelben Zeit in Heidel— berg, als der Studioſus juris Ernſt Schneider rele⸗ girt wurde. Ein geheimer Auftrag meiner vorgeſetz⸗ ten Behörde feſſelte mich für einige Monate an dieſe Stadt. Ich kannte den jungen Mann perſönlich nicht, aber der Vorfall, welche acht Tage lang das Stadt⸗ geſpräch bildete, machte mich auf ihn aufmerkſam, und ich erfuhr aus zuverläſſiger Quelle die Veranlaſ⸗ ſung zu ſeiner Relegation, der ich meine Billigung nicht geben konnte. Man hat ein ſchändliches Spiel mit ihm geſpielt, das ſteht feſt, und wenn er nicht gar ſo ſehr ſich ſeiner Verzweiflung überlaſſen hätte, ſo würde er es auch entdeckt haben.“
„Wenn Sie kein beſonderes Verſprechen bindet, würden Sie mich durch nähere Mittheilungen ſehr verbinden,“ ſagte Hartwig, deſſen Intereſſe die letzten Worte des Inſpectors in hohem Grade erweckt hatten.


