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(öſte. ihm un 1 1ſ j 6. roffe j 5:3 2* 11 eiſere Stimme;„treffe ich den Windbeutel ſchon beleidigen können,“ entgegnete er, dem Vagabunden
wieder hier?“ feſt und kühn in's trotzige Auge blickend;„aber daß 1
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Vierte Folge. 659
„Ich ſchreibe ihm noch heute und ſchicke ihm„Dein Bräutigam?“ höhnte Ernſt, während er das Portrait Röschens, wie ich es vor einigen Ta⸗ mit verachtender Geringſchätzung den Maler vom gen flüchtig ſkizzirt habe, mit,“ fuhr Hartwig fort. Scheitel bis zur Sohle muſterte.„Das nimm mir „Wenn ihn dann nicht dieſe ſchönen, frommen Au⸗ nicht übel; Du haſt—“ gen ſo ſehr bezaubern, wie ſie mich gefeſſelt haben,„Keine Sottiſen, mein Herr!“ fiel Hartwig ihm dann—“ mit einer Entſchiedenheit in's Wort, die ihren Ein⸗
„Davor will ich ihn bewahren,“ unterbrach Rös⸗ druck nicht verfehlte.„Ich bin aus freien Stücken chen ihn mit ſchelmiſchem Lächeln;„ich gedenke unter gekommen, um Ihnen meine Freundſchaft anzubieten, dieſen Brief auch einige Zeilen zu ſchreiben, und die das fordert zum Mindeſten ein höfliches Entgegen⸗ ſollen ihm verrathen, daß ſeine künftige Schwieger⸗ kommen, und das erwarte ich bei einem gebildeten tochter nur ein ſchlichtes Landmädchen iſt.“ Manne unter allen Umſtänden zu finden!“
„Erlaubt, daß ich auch ein Wörtchen mitſpreche,“„Das klingt ja gewaltig hochtrabend!“ ſpottete ſagte der Pfarrer, indem er ſich erhob.„Bevor der der Student, über deſſen Lippen ein höhnendes Lä⸗ Brief abgeht, lege ich einige Zeilen ein!“ ſcheln glitt.,„Wer und was ſind Sie, wenn ich fra⸗
Hartwig ging jetzt in ſein Zimmer. Als er den gen darf?“ Brief geſchrieben hatte, gab er ihn ſeiner Braut, die„Maler Hermann Hartwig,“ nahm Röschen für einige Zeilen an den ihr noch unbekannten Schwie⸗ ihren Bräutigam das Wort.„Wenn Du ihn näher
gervater beifügte.—⸗ kennen lernſt—“ Nach Tiſche ſchlug das Brautpaar den Weg zur„Das hat guͤte Wege!“ fiel Ernſt ſeiner Schwe⸗ Ruine ein. Sie hatten den Eltern nichts von ihrem ſter barſch in's Wort.„Alſo doch! So lange hat
Vorhaben geſagt, weil ſie nicht Hoffnungen wecken der Alte drunten auf der Lauer gelegen und jedem wollten, an deren Erfüllung ſie ſelbſt noch nicht glau⸗ vagabundirenden Maler ſein Haus geöffnet, bis es ben konnten. Erſt dann, wenn ſie ſelbſt hoffen konn- ihm endlich gelungen iſt, einen dieſer Windbeutel für ten, ihre Wünſche über kurz oder lang erfüllt zu ſe⸗ ſeine ſchöne Tochter zu fangen. Hab's mir geſtern hen, wollten ſie den alten Leuten den Erfolg ihrer ſchon gedacht, als ich dieſen Mann dort ſitzen ſah, Bemühungen mittheilen. wie Marius auf den Trümmern Karthago's, daß „Geduld!“ ſagte Hartwig, als ſie in der Ruine es da unten bald eine Hochzeit geben werde. Na, ſtanden, und Röschen, ſchon entmuthigt, bemerkte, Glück zu; ich gratulire! Sorgt nur, daß der Schorn⸗ daß die Hoffnung, ihren Bruder hier zu finden, eine ſtein immer raucht, denn die Liebe macht nicht ſatt, vergebliche geweſen ſei.„Wir dürfen uns das War⸗ und die Maler——— brrrr, ich begreife nicht, wie ten nicht verdrießen laſſen. Setz' Dich hieher, Schatz, ein vernünftiger Menſch Maler ſein kann!“ ich will inzwiſchen die Ruine zeichnen, und dabei kön— Hartwig mußte ſeine ganze Kraft aufbieten, um
anen wir ja plaudern von unſerer Liebe und der ſchö⸗ ſeine Aufregung zu bemeiſtern. Er war mit dem Vor⸗
nen Zukunft, die vor uns liegt. So wird uns die ſatz gekommen, mild und verſöhnlich mit dieſem Mann
Zeit nicht lang werden, und wenn der Stoff ausgeht, V zu ſprechen, ihm ſeine Freundſchaft anzubieten, und ſo bauen wir Luftſchlöſſer, die an Pracht und Herr⸗ wenn er in der Seele des Vagabunden noch einen lichkeit alle wirklichen Schlöſſer der Erde überbieten Funken Ehrgefühl entdeckte, dieſen Funken zu ſchü⸗ ſollen.“ ren, bis er zu heller Gluth aufloderte; aber ſchon
„Und während wir plaudern, zeichneſt Du, und bei den erſten Worten dieſes tief geſunkenen Men⸗ ich winde einen Kranz aus Epheu,“ erwiderte Rös⸗ ſchen erkannte er, daß er auf dieſem Wege nichts chen, indem ſie einige Ranken von der alten Mauer ausrichten werde.
„Der Hohn, mit welchem Sie mich inſultiren, prallt an dem Bewußtſein ab, daß Sie mich nicht
„Holla!“ rief in dieſem Augenblick eine rauhe,
„ Da iſt er,“ flüſterte Röschen erſchreckt;„mein Sie bei all' dem Kummer, den Sie Ihrer Familie Gott, wie ſehr hat er ſich verändert!“ bereiten, mit Spott und Hohn das graue Haupt Ih⸗
Der Maler hatte ſich von ſeinem Sitz erhoben; res Vaters bedecken, das empört mich tief. Glauben furchtlos ging er dem Studenten entgegen. Sie mir, die Stunde kommt, in der die Furien der
„Er iſt mein Bräutigam, Ernſt,“ ſagte Röschen Reue Sie foltern und ängſtigen werden. Gott gebe, ſchüchtern;„ich hoffe, Du wirſt mir zu Liebe ihn daß alsdann nicht ſchon der Raſen die gebrochenen freundlich empfangen!“ Herzen Ihrer Eltern bedeckt, daß Sie alsdann—“


