dunaſium, der ute, war mit er ihn zu wa⸗ der das Kind guten Keime, ind mehr aus, reund endlich r baͤndigen. te Ermahnun⸗ „und ſo dach⸗ ds habe allein einem glänzen⸗ wollte Jura vor, daß die arten müßten, macht Jahre eine andere ht, und in pann, lernte ündlich ken⸗ die Univerfttät rg. Dort trat zdem ich ihn 2 Cameraden, Lente Söhnt, Sohn wollt . Da et abe zäblt ſchicken ichten, meint geneigt wan verſchonte en wohl wußte er führte el — Pater wchl ar ich erſ in war. Ich kl⸗ uten brieflich ben Straßen⸗ undlung eindt arkte relegil spoſt erſcht twig. Bibe 5 beni uit 4 khagel kal doch, alh nen Studien die Summen Bedütftiſſ 2. Ii u ic dort el⸗
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Vierte
Pfarrerin, als der alte Mann, von ſeinem Schmerz überwältigt, ſchwieg.„Eine Hiobspoſt lief nach der anderen ein; wir waren oft der Verzweiflung nahe.“
„Was ich erfuhr, übertraf meine ſchlimmſten Be⸗ fürchtungen,“ fuhr der Pfarrer fort.„Mein Sohn war in Heidelberg ſo verworfen und verachtet, daß er am hellen Tage nicht mehr ausgehen durfte, wenn er nicht Gefahr laufen wollte, inſultirt zu werden. Die Collegien hatte er in der letzten Zeii gar nicht mehr beſucht, und die Rechnungen, welche für ihn einlie⸗ fen, betrugen nahezu zweitauſend Thaler. Ich kann woch heute nicht begreifen, daß die Leute ſo thöricht waren, ihm einen ſolchen Credit einzuräumen. Und wiſſen Sie, wo ich meinen Sohn fand, als ich ihn in Heidelberg aufſuchte? In einem Schnapshauſe ſaß er zwiſchen Fuhrleuten und Eckenſtehern. Ich bat ihn, mir in den Gaſthof zu folgen, und er kam die⸗ ſer Aufforderung ſchweigend nach. Ich machte ihm keine Vorwürfe, ich ſagte ihm nur, daß er wohl ſelbſt einſehen werde, welch unſäglichen Kummer er ſeinen Eltern bereitet habe, und daß jetzt von weiterer Un⸗ terſtützung nicht eher wieder die Rede ſein könne, bis wir von ſeiner Beſſerung und der Aufrichtigkeit ſeiner Reue überzeugt ſeien. Er möge mit mir heimreiſen, im Hauſe ſeiner Eltern ſolle er haben, was er be⸗ dürfe; er könne hier privatim ſtudiren und nach einem Jahre eine andere Univerſität beſuchen. Die höh⸗
mende Frage, ob ich glaube, er werde ſich unter das
Joch beugen, war ſeine Antwort auf meine Ermah⸗ nungen, und die Reden, welche er führte, bewieſen mir, daß er tief, ſehr tief geſunken war. Ich mußte ihn ſeinem Schickſale überlaſſen— retten konnte ich ihn nicht mehr.“
„Und ſeitdem treibt er ſich hier umher?“ fragte Hartwig erſchüttert.
„Ich weiß es nicht,“ erwiderte der Pfarrer trau⸗ rig;„nur dann und wann höre ich, daß er hier oder
da geſehen worden iſt. Unſere Schwelle hat er ſeit⸗
dem nicht wieder überſchritten.“
„Ich hoffe noch immer, daß er einſt als ein
Reuiger zurückkehren wird,“ ſagte Röschen mit beben⸗ der Stimme. „Und wenn ich das bewerkſtelligen könnte, ſo wollte ich gerne mein Herzblut dafür wagen,“ fügte Hartwig hinzu. Ein Blick voll inniger Liebe aus den blauen Augen des Mädchens traf den Maler, der ſich in dieſem Augenblick eine Aufgabe geſtellt hatte, der er worausſichtlich nicht gewachſen war. Der Pfarrer ſchüttelte zweifelnd ſein graues Haupt.„Das wird Ihnen niemals gelingen,“ ſagte
er;"nur die gewaltige Hand Gottes kann ihn auf
Folge. 647 den beſſeren Weg zurückführen; hier vermag menſch⸗ liches Dichten und Trachten nichts mehr!“
„Doch, doch,“ fiel Röschen ihm in’s Wort; „wenn ich mit ihm rede, dann iſt er ſanft wie ein Lamm, und—“
„Liebes Kind! Haſt Du durch Deine Ermah⸗ nungen und Bitten je etwas Anderes erreicht, als nichtsſagende Ausflüchte und Entſchuldigungen und im günſtigſten Falle eine augenblickliche Reue, die aber nie Stand hielt?“ fuhr der Pfarrer mild und ernſt fort.„Vielleicht, wenn er einmal ſchwer erkrankt niederliegt, wenn dann die Vergangenheit ſeinem gei⸗ ſtigen Auge vorüberzieht und ſein Vater im Himmel einen Lichtſtrahl in das troſtloſe Dunkel ſeiner Seele wirft, vielleicht gelangt er dann zur Erkenntniß, vielleicht ſehnt er ſich dann danach, den breiten Weg der Sünde zu verlaſſen. Aber wenn Sie's verſuchen wollen, ſoll unſer Gebet Sie begleiten.“
Nach dieſen Worten erhob ſich der Pfarrer. Er ging hinaus, ſah nach, ob die Hausthüre feſt ge⸗ ſchloſſen war, und kehrte daun in's Zimmer zurück.
(Fortſetzung folgt.)
Literariſche Briefe von Otto Banck.
Die Dichter Frankreichs. Von Otto E. v. Urbas. Wien, Verlag von Schönewerk, 1865.
Die Franzoſen ſind mit Ansnahme einiger ten⸗ denziöſer Nationaldichter, wie z. B. Beranger, durch⸗ aus nicht ſtark in der Lyrik und können ſich in dieſem Gebiete weder mit den Engländern noch mit den Deutſchen vergleichen. Und dennoch werden Sie fin⸗ den, daß ſich die meiſten gebildeten Leſer lebhaft für die franzöſiſchen Gedichte neuer und neueſter Zeit in⸗ tereſſiren. Es liegt nicht blos in der Modeſucht, die ebenſo dem franzöſiſchen Roman zugethan iſt, ſondern vielmehr in einer gewiſſen romantiſirenden Darſtel⸗ lungsweiſe der Franzoſen, einer Manier, die an ihre ſtofflich ſpannende Novelliſtik erinnert und ſowohl die Freunde der romantiſchen Poeſie an und für ſich blen⸗ det, als die Verehrer materieller Sujets befriedigt.
Unſere Nachbarn gehen nicht wie wir und wie die Briten auf eine harmoniſche, träumeriſche Stim⸗ mung, auf eine tiefe Anſprache der Seele in ihrer Lyrik aus; ſie überlaſſen ſich wenig dem innigen Ge⸗ fühlsſtrom, aber ſie treten dagegen mit einer gewiſſen Janitſcharenmuſik der Leidenſchaft, oder wenn ihnen dazu die individuelle Gewalt fehlt, wenigſtens der leidenſchaftlichen Phraſe hervor. Um deſto paſſender mit lebhaften Farben auftragen zu können, wenden
ſich die Dichter daher mit Vorliebe dem Gegenſtänd⸗


