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müſſen tief ſchwarz, die Zähne ganz unbeſchädigt ſein, und der Schweif darf keine Verſehrung zeigen. Die beiden letz⸗ teren Eigenſchaften findet man aber nicht allzu häufig. So⸗ bald die Mitglieder der Commiſſion von ihrem Gerüſt herab ein Thier bemerken, das alle erforderlichen Eigenſchaften be⸗ ſitzt, wird den Kornaks ein Zeichen gegeben, und dieſe gehen ſofort an ihre Arbeit, indem ſie zahme, für das Einfangen abgerichtete Elephanten herbeiführen. Dieſe umgeben den wilden Genoſſen und drängen ihn mehr oder weniger ſanft in die innere Abtheilung. Manchmal gebehrdet er ſich wider⸗ ſpenſtig und will entrinnen, dann aber wird ihm eine laufende Schlinge um ein Bein geworfen, man bringt ihn vermittelſt derſelben zum Straucheln, und ein zahmer, gut eingeübter College wirft ſich dann mit der ganzen Wucht ſeiner Schwer⸗ kraft auf ihn, ſo daß er hinfällt und, freilich nicht ohne große Anſtrengung, gebunden werden kann. Dabei kommt dann und wann ein Kornak um's Leben; indeſſen weichen geüb⸗ tere der Gefahr aus und flüchten ſich in ein ſtarkes Block— haus, gegen welches auch der ſtärkſte Elephant nichts ausrich⸗
Im Zwinger bändigt man übrigens dieſe wilden Ele⸗ phanten leicht genug, und die Methode iſt einfach. Man läßt ſie ein paar Tage lang faſten und reicht ihnen, wenn ſie ſehr ausgehungert ſind, friſche Gräſer und Zuckerrohr, ſo viel ſie nur freſſen wollen. Allmählich gewöhnen ſie ſich an die Wär⸗ ter, und das gute Beiſpiel der zahmen bleibt nicht ohne gute Wirkung.
Uebrigens iſt der Elephant in mehr als einer Beziehung ein recht ſchüchternes, man kann ſagen furchtſames Thier. Mouhot behauptet, er habe Nerven wie ein zartes Frauen⸗ zimmer, und ſeine Abrichtung zum Kriegsdienſt muß ſehr mühſam geweſen ſein, denn er zittert, wenn er ein Pferd ſieht oder einen Schuß hört, und überwindet dieſen Schrecken nur allmählich.
Der Elephant kommt nach Norden hin nicht über den 30. Grad hinaus; die Grenze ſeiner Verbreitung liegt nach jener Himmelsgegend hin im Terai, dem heißfeuchten unge⸗ ſunden Malaeſrühie welches vor dem Himalaya liegt.
In der eigentlichen Ge fangenſchaft pflanzt er ſich nicht fort, wohl aber, wenn man ihn in's Freie läßt. Er iſt erſt mit dem 20. Jahre völlig ausgewachſen und bringt ſein Alter auf 70 bis 80 Jahre. Die Abrichtung der Jungen beginnt ſchon, wenn ſie etwa anderthalb Jahre alt ſind; es iſt aber merkwürdig, daß dieſe Kleinen ſich oft wilder gebehrden, als Alte, die man aus den Wäldern geholt hat. Als Hausthier bleibt der Elephant wie der wilde iſt, unterſcheidet ſich von dieſem wenig oder gar nicht an Geſtalt und Größe, und die Farbe iſt bei beiden dieſelbe. Er kann eine Höhe von 4 Ellen erreichen. In Birma hatte einer von 7 Fuß 4 Zoll Höhe ein Gewicht von 3369 Pfund; er war alſo etwa ſo ſtark wie vier oder fünf gut gemäſtete Ochſen oder wie 22 ausgewach⸗ ſene Männev. Der Kopf wog fünfthalb Centner, das Ge⸗ hirn 16 ¼ Pfund. Im Verhältniß zum menſchlichen Hirn müßte es etwa 72 Pfund wiegen. Aber trotzdem iſt der Ele⸗ phant ein kluges, geſcheidtes Thier, obwohl viele Beobachter der Anſicht ſind, daß der Hund und ſelbſt das Schwein doch viel klüger ſeien. Wir unſererſeits können darüber kein Ur⸗ theil fällen. Dumm iſt er auf keinen Fall, und Muth hat er auch. Der alte Crawfurd ſah in Cochinchina, wie ein Elephant mit einem Tiger kämpfte; der letztere war allerdings mit einem Maulkorb verſehen und man hatte ihm die Kral⸗ len abgefeilt; als er auf ſeinen Gegner losſprang, nahm ihn dieſer auf die Fangzähne und ſchleuderte ihn weit weg mit
Novellen⸗Zeitung.
ſolcher Gewalt, daß er keuchend und Vnbeind am Boden lag und dem Verenden nahe war.
Der Elephant ſchwimmt ſehr gut auch durch reißende Ströme; dabei iſt der ganze Leib bis auf den vorderſten Theil des Rüſſels und ein klein wenig vom Rücken unter dem Waſſer. Ganze Heerden ſetzen auf ſolche Weiſe über den Ganges, die Dſchamna oder Brahmaputra Crawfurd war 1804 Zeuge, daß in Indien eine Heeresabtheilung von 6000 Mann Fußvolk durch Elephanten über den kleinen
Tſchambal geſetzt wurde; je 10 oder 12 Mann hielten ſich am Geſchirr eines Elephanten feſt. Die Sache war aber gefährlich, weil der Elephant, ſobald ihm die Laſt unangenehm wurde, ſich auf die Seite warf und gemächlich vom Strome treiben ließ, während die Soldaten in die ſchlimmſte Lage geriethen; alle, die nicht ſchwimmen konnten, verloren das Leben.
Es iſt merkwürdig, daß die Neger nicht verſtanden haben, den Elephanten als Hausthier nützlich zu machen, während alle aſiatiſchen Völker, bei denen er vorkommt, ihn allerdings gezähmt haben; ſo die Birmanen, Siameſen, Cambodſcha⸗ ner, die Bewohner von Tonkin, jene auf der malayiſchen Halbinſel und ſelbſt die Malayen auf Sumatra. Und in Afrika war es ein Volk aſiatiſcher Abkunft, welches den afri⸗ kaniſchen(nicht den aſiatiſchen) Elephanten zähmte und im Kriege verwandte. Er kam im Alterthume auch im Norden der Sahara vor, bis an die atlantiſche Küſte des heutigen marokkaniſchen Reichs; wir haben dafür Herodot's und Stra⸗ bo's ausdrückliche Jeuzmiſfe. Die Römer holten aus Nord⸗ afrika die Elephanten zu ihren Thiergefechten und im Ver⸗ laufe eines halben Jahrtauſends waren ſie dann völlig aus⸗ gerottet. Neuer Zuwachs aus dem Oſten konnte nicht erfol⸗ gen, weil die zwiſchenliegende Wüſte hinderlich war. Uebri⸗ gens waren auch die Karthager nicht von ſelbſt auf die Zäh⸗ mung verfallen, ſondern ahmten nur das Beiſpiel anderer Völker ſeit Alexander's Zeit nach. Gewiß hatten ſie auch indiſche Kornaks, denn Livius hebt ausdrücklich hervor, daß die Elephanten, welche Hannibal nach Italien führte n Indern geführt worden ſeien
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dern, wo Futter und Lebensmittel theuer ſind, den Elephan⸗ ten nicht, beſonders wenn man Kameele, Ochſen oder Pferde haben kann. In Indien rechnet man durchſchnittlich eine Elephantenlaſt auf acht Centner, doppelt ſo viel als ein Ka⸗ meel, und viermal ſo viel als ein Ochs trägt. Das Thier kann in einer Stunde etwa anderthalb Wegſtunden zurückle⸗ gen, hinter einander höchſtens etwa drei deutſche Meilen; vor dem Kameel hat es voraus, daß man es in der Regenzeit und in naſſen oder überſchwemmten Gegenden verwenden kann, was bei jenem nicht der Fall iſt. Aber der Unterhalt, na⸗ mentlich in Vorderindien, koſtet viel. Man muß für jeden Elephanten mindeſtens zwei Leute haben; er frißt jährlich an Weizen oder Reis 40 bis 50 Berliner Scheffel, und man muß ihm dieſes Futter kochen oder als Gebäck reichen; dazu gebraucht er dann noch 40 Tonnen, jede zu 20 Centner, Heu und 65 Tonnen Grünfutter. Trotzdem ſeine Haut viermal ſo dick iſt, als jene der Ochſen, wird ſie doch leicht durch das Geſchirr gedrückt und heilt ſchwer. Ein gutes deutſches Zug⸗ pferd zieht ohne allzu große Anſtrengung eine Laſt von 20 bis 30 Centnern und macht fünf Meilen im Tag, iſt alſo da, wo leidliche Wege vorhanden ſind, ungleich vortheilhafter als ein Elephand⸗ der auch als Reitthier nicht bequem iſt; man hat auf ihm das Gefühl, als ſäße man in einem Wagen ohne Federn und führe über einen Knüppeldamm.
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