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in die ſpecielle Naturkunde über.
desgenoſſen mußten Kriegselephanten mit ſich führen. Alexander vom Indus nach Babylon am Euphrat zurück ging,
Vierte Folge.
fänger für mich allein zu behalten—, ja, es wird mir ſogar eine Erleichterung ſein, wenn ich es nicht länger in mich ver⸗ ſchließe. Ich hatte nichts gegen den alten Oheim Ryder. Es iſt mir nie in den Sinn gekommen ihn zu tödten. Als ich mit jenem Knotenſtock einen Hieb in die Dunkelheit führte, bildete ich mir ein, ich verſetzte dem Manne, den ich auf der Welt am meiſten haßte, Tom May, den Todesſchlag, dem Manne, der offen in dem Beſitz von ihr triumphirt, für die ich Welten gegeben haben würde, um ſie zu gewinnen. Doch ſtill davon,“ fügte er mürriſch mit finſterm Blicke hinzu. „Irgend ein böſer Dämon hatte mich ergriffen— ich war wie ein Wahnſinniger— und als der arme alte Mann in ſeiner Todesangſt nach mir griff und ich die Uhrkette aus ſeinen Händen riß—“
Er ſank mit einem lauten Aechzen zurück und bedeckte ſein Geſicht mit ſeinen Händen.
„Es iſt nun Alles einerlei,“ ſtammelte er,„Alles einer⸗ lei. Ich wußte, daß es dazu kommen würde, aber daß die Entdeckung durch ihre Hände erfolgen mußte...!“
Das war Alles, was der überführte Mörder ſagte.
Die Pein ſeines Herzens würde noch viel größer gewe⸗ ſen ſein, hätte er gewußt, daß Amy Bourne zu derſelben Zeit mit ſeinem von ihm ſo ſehr gehaßten Nebenbuhler Tom May für das ganze Leben für Freud und Leid ehelich verbunden wurde. Aus dem Dunkel, worin er ſtand, waren ſie in den heitern Sonnenſchein des Lebens eingetreten, der für ſie nach der zeitweiligen Finſterniß, die ihr Lebensglück unterbrochen hatte, nur um ſo ſüßer war.
Culturhiſtoriſche Mittheilungen über den Elephanten.
Durch viele afrikaniſche und aſiatiſche Reiſende, die ſich näher um das Thierreich gekümmert haben, iſt der Elephant, dieſer vielleicht am meiſten beſeelte Vierfüßler, ſchon oft ſehr genau charakteriſirt worden, und dieſe Schilderungen gingen Doch immer noch bleiben intereſſante Einzelheiten genug zu ergänzen und ſolche theilt weſentlich in hiſtoriſcher und culturhiſtoriſcher Beziehung An⸗ dree in einer Betrachtung der im Dienſte der Menſchen ſte⸗ henden Hausthiere mit. Wir entheben derſelben Mehreres über den indiſchen Elephanten.
Der Elephant war im Orient ein Werkzeug der Völker⸗ hezwinger, aber vor den Kriegen des macedoniſchen Alexan⸗ der gegen Perſien war er in Europa noch nicht geſehen wor⸗ den. Xerxes hatte Kameelreiterei, aber die erſten Kriegsele⸗ phanten, von denen im Abendlande die Rede iſt, ſind jene, welche Alexander in der Schlacht bei Arbela erbeutete; ihrer waren 15 an der Zahl. Es ſcheint, als ob die Perſer ſie erſt vor nicht langer Zeit, und nachdem ſie ihre Eroberungen bis an den Indus ausgedehnt, erhalten hatten. Jene bei Arbela erbeuteten wurden„der erſte Kern zum neuen Kriegs⸗ geſchwader, das nun bis an die Pyrenäen ſich verbreitete“; wahrſcheinlich kamen auch einige nach Athen; aber Alexander nahm während ſeiner Feldzüge in Indien noch keine Elephan⸗ ten in ſein Heer auf, weil die macedoniſchen Pferde an die⸗ ſelben ſich nicht gewöhnen konnten; aber ſeine indiſchen Bun— Als
hatte er etwa 300 Elephanten, welche dann auf die Könige vererbten, die ſein Reich theilten. So kamen ſie durch die Seleuciden nach Syrien, durch die Ptolemäer nach Aegyp⸗ ten, das ſie früher nicht gekannt hatte, und wo ſie in der Ar⸗
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chitektonik durchaus fehlen, und auch nach Griechenland. Je⸗ dermann weiß, daß Pyrrhus von Epirus gegen die Römer Elephanten in's Feld ſtellte; ſie kamen auch nach Sicilien,“ wo die Karthager ihren Gebrauch kennen lernten. Und nun erſt legten ſich dieſe auf den Fang des nordafrikaniſchen Ele⸗ phanten, den ſie früher nicht benutzt hatten. Aber ſie lern⸗ ten bald, ihn zu zähmen, im Kriege zu verwenden und mit ihm die Römer in Spanien und Italien zu ſchrecken. Hanni⸗ bal führte ihn ſelbſt über die ſchneebedeckten Alpen.
Man ſieht, daß der Kriegselephant auf das Schickſal mancher Völker und Staaten und auf den Gang der ſoge—
nannten Welteroberungen einen mächtigen Einfluß gehabt
hat; er gab von Aexander bis auf Cäſar, den Letzten, welcher im Abendlande von ihm Gebrauch machte, der Kriegführung eine neue Geſtalt. Im Orient aber wurde er das ganze Mittelalter hindurch als Kriegsthier benutzt. Die indiſchen Brahminenſtaaten legten den größten Werth auf ihre Kriegs⸗ elephanten. Schon zu Alexander's Zeit ſoll Sandracottus (Tſchandragupta) 6000 bis 9000 Elephanten in ſeinem Heere gehabt haben, und es liegt darin ſchwerlich Uebertreibung, denn wir wiſſen beſtimmt, daß der Großmogul Akbar deren 6000 hielt. Schon früher hatte Timur indiſche Kriegsele⸗ phanten in ſeine Armeen genommen; durch ihn kamen ſie nach Samarkand, wo er ſie als Laſtthiere benutzte, denn ſie mußten Steine zum Bau der großartigen Moſcheen herbei⸗ ziehen.
In den Staaten Hinterindiens hat der Elephant nie⸗ mals eine ſo hervorragende Bedeutung gewonnen wie in Vorderindien, obwohl er ſehr häufig vorkommt. Der hell⸗ farbige Elephant ſteht bekanntlich in hohen Ehren überall, wohin der Buddhismus gedrungen iſt. Auch in Siam ſtehen ſie in großer Achtung.
Der Elephant iſt in Hinterindien, neben dem Ochſen, ein ſehr nützliches Karawanenthier. Er kommt in Siam ſelber ſehr häufig vor, doch kauft man auch noch viele, die aus Cambodſcha und Laos ſtammen, und die auf dem Ele⸗ phantenmarkt in Korat feilgeboten werden. Eine beträchtliche Menge von Elephanten wird auch in den Wäldern unweit von der alten ſiameſiſchen Hauptſtadt Ajuthia eingefangen. Sie leben dort nicht eigentlich wild, ſondern in einer Art von verwildertem Zuſtande, etwa ſo wie die Büffel in den Pon⸗ tiniſchen Sümpfen. Alle gehören dem König, und wer einen tödtet oder nur verwundet, begeht ein ſchweres Ver⸗ brechen.
Einmal in jedem Jahre läßt der Herrſcher ein großes Fangtreiben anſtellen, um ſeinen Bedarf für die nächſte Zeit zu decken. Zu dieſem Behuf hat er in Ajuthia einen großen Elephantenzwinger, einen weiten viereckigen Raum, deſſen innere Abtheilung von einer ſechs Fuß dicken Mauer einge⸗ ſchloſſen iſt, während die äußere eine aus dicken Teckholzbäu⸗ men hergeſtellte Pfahlreihe⸗-Umfriedigung hat, welche kein Elephant umreißen kann. Jede Abtheilung hat nur einen einzigen Eingang, der wie eine Marderfalle angelegt iſt, ſo daß zwei gewaltige Balken mit Leichtigkeit in tiefen Seiten⸗ rillen auf und ab bewegt werden können. Man treibt die verwilderten Thiere auf eine ganz ſinnreiche Weiſe in den Zwinger, wo bereits die aus ſpeciellen Sachverſtändigen und den höchſten Würdenträgern zuſammengeſetzte Commiſ⸗ ſion ihrer harrt. Nicht ſelten führt der König ſelber den Vorſitz.
Von einem guten Elephanten verlangt man in Siam Folgendes. Seine Farbe muß ins Blaßbraune ſpielen oder ſich einem aſchgrauen Iſabellgelb annähern; ſeine Fußnägel


