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denn ſie war, ſagt er, hatte treffliche Schauſpieler und eine haſch Ga robe. Molièére wati ſich die volle Zufriedenheit ſeines Gönners, der ihm von dieſer Zeit an ſeine Protection angedeihen ließ.
In einem der in Gegenwart des Prinzen und der Prinzeſſin von Conti aufgeführten großen Ballete figurirte die Elite der Herren vom Hofſtaat und der jungen Parlamentsglieder neben den Schauſpielern, wie es damals Sitte war. Solche Ballets beſtanden
aus einer getanzten Pantomime, d die durch ein ge⸗
drucktes Libretto erklärt ward. Außerdem eenthielt das Programm einige Sonette, Madrigale und Epi⸗ gramme zur Verherrlichung des anweſenden Feſtgebers, und zuletzt folgten dann geſprochene oder geſungene Scenen, die ſich wieder auf das Ballet bezogen.
Der Carneval von 1658 ward in Grenoble zu⸗ gebracht. Molière's Freunde, deren er ſich viele er⸗ worben, namentlich der nachher berühmt gewordene Maler Mignard, riethen ihm aber dringend Glück wieder in Paris zu verſuchen. Er entſchloß ſich daher in die Hauptſtadt zurückzukehren, wo ihn Mignard dem Cardinal Mazarin empfahl, wo er ſei⸗ nen Beſchützer, den Prinzen von Conti, wiederfand und wo ſein früherer Fürſprecher, der Abbé de Cosnac, jetzt Biſchof von Valence und erſter Almoſenier von Monſieur, des Königs einzigem Bruder, geworden war. Dieſer junge Prinz, damals 18 Jahre alt, war noch ein kindiſcher Knabe, unreif und verderbt t zugleich, der
faum eine andere Beſchäftigung kannte, als mit den
Hofdamen zu tändeln und ſich um ihren Putz zu be⸗ kümmern. Man brachte ihm den Gedanken bei, eine Komödiantentruppe für ſich zu halten. Die Molière'ſche, die man ihm vorſchlug, erhielt die Erlaubniß, eine Probevorſtellung am Hofe zu geben, und ſomit war ein längſt gehegter Wunſch ihres Vorſtehers erfüllt. Seine Wanderjahre hatten ihr Ende erreicht, nach einer langen Prüfungszeit von 12 Jahren, der es nicht an Kämpfen und Reibungen aller Art gefehlt haben mag. Die reiſenden Schauſpieler waren, wo⸗ hin ſie immer kamen, von der Gnade der Localbehör⸗ den abhängig geweſen; in jeder Stadt, in jedem Flecken mußte Diplomatie getrieben, mußten die No⸗ tabilitäten oder irgend eine Schöne gewonnen werden, die den Herrn Steuereinehmer oder Tribunalrath regierte; einige der Geliebten des Prinzen Conti von einem Concurrenten gemachte Geſchenke hätten beinahe Molière's ganze Zukunft zerſtört. Es war eine harte Dienſtzeit, die Moliere bittere Erinnerungen zurück⸗ ließ. Ferner mußte er ſich außer dem Beifall der
Logen noch den guten Willen des Parterres erobern,
und zwar eines ſehr unruhigen, lärmenden Parterres.
die bei weitem vorzüglichere, rde⸗
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Vor Allem aber waren die Officiere zu fürchten, deren brutale Rohheit während der bürgerlichen Kriege ſich noch geſteigert hatte.
Waren aber dieſe Schuljahre hart, ſo müſſen ſie andrerſeits auch höchſt lehrreich geweſen ſein, und Molière hat Zeit und Gelegenheit gehabt, jedes ein— zelne Stuͤck ſeiner Rüſtung zu ſchmieden und zu ſtäh⸗ len. Vor allem erwarb er ſich die vollſtändigſte Menſchenkenntniß und ward auf jedem Terrain hei⸗ miſch, am Hofe wie in allen Schichten des Volkes. Nehmen wir dazu die ſcharf ausgeſprochene Eigen⸗ thümlichkeit, die damals noch jede einzelne Stadt bewahrte, ſo läßt ſich denken, daß es ſeinen Studien nicht an Originalen gefehlt haben wird.
Und Molière nahm es ſehr ernſt mit ſeinen dramatiſchen Lehrjahren. Er ſtudirte mit Eifer die Komödien des Plautus und Terenz, ja die noch vor⸗ handenen Bruchſtücke Menander's, las die Theaterſtücke der Spanier und Italiener und machte ſich vertraut mit Montaigne, Brantome und Rabelais. Der Weg, den er einſchlug, war langſam, aber ſicher. Er ver⸗ ſuchte ſich zuerſt in der alten Form der Poſſenſpiele, wie das ſechszehnte Jahrhundert ſie dem ſiebzehnten überliefert hat. So ſchritt er allmählich weiter vor— wärts.
I Denſelben Fleiß verwandte er auf ſeine mi⸗ miſche Kunſt, die ihn vielleicht noch mehr Zeit ge⸗ koſtet hat, als ſeine Schriften. Für tragiſche Rollen eignete er ſich nicht; ſeine Stimme war nicht voll— tönend, er ſprach leicht zu ſchnell und hatte von Na⸗ tur kein biegſames Organ. Aber alle dieſe Hinderniſſe ül berwand er durch Fleiß und Uebung und durch das Studium der italieniſchen Komiker.„Er vereinigte in ſeinem Spiel,“ ſagt de Villiers,„den Arlechino, den Scaramuccia und den Pantalon.“ Es war ihm aber nicht genug ſich ſelbſt zum großen Schauſpieler aus⸗ zubilden, er mußte ſich auch eine intelligente und füg⸗ ſame Truppe verſchaffen.
Aus dieſen Mittheilungen lernt man zur Genüge erſte bewegte Studienleben Molisre's erkennen; ſein ferneres häusliches, welches ihm durch Frauen⸗ ränke, Schauſpielerintriguen, Chicanen der Hofleute, eine geſchwächte Geſundheit und endlich durch das empfindlichſte aller Uebel, durch eine für ihn nicht paſſende kokette und ſtolze Ehegattin getrübt, und nur durch ſeine dramatiſchen Erfolge, eine große Jahres⸗ einnahme und die fortdauernde Gunſt des Königs verſüßt wurde, iſt dem Publicum etwas näher be⸗ kannt geworden. Oft genug wurde deſſen Darſtellung freilich durch romantiſche, dem Zeitgeiſte nicht einmal entſprechende Hinzudichtungen gefälſcht, was um ſo leichter möglich war, da wir in der That bei weitem
das


