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Erſcheint regelmäßig
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Eine Mochenchronik für Niteratur, Auntt, ſchöne Wiſſenſrhaften und Geſellſch
Leipzig, am 29. September 1865.
III. Jahrgang.
aft.
Abonnementspreis jährl. 5 ½ Tblr.
Der Zimmermann von Saalfeld.
Im Jahre 1639 und 1640.
Von Schüler.
Ein Handwerksburſche, von Profeſſion Zimmer⸗ Jnann, mit ſchwerem Felleiſen und Wanderſtab, der auch als Längenmaß gebraucht werden konnte, wan⸗ derte in ernſtem Sinnen im Jahre 1639 auf der (Straßenaus Sachſen nach dem Thüringer Walde, in der Abſicht, in Franken Arbeit zu ſuchen. Es war ſein ſchöner, kräftiger junger Mann mit offenem, freiem Auge, ſcharfem Blicke und gut geformten Ge⸗ ſichtszügen; ein ſtarker ſchwarzer Bart umgab Kinn
die Stirn zwiſchen den Augenbrauen durch, woraus ſich ſchließen ließ daß wohl nicht freier Wille ihn beſtimmt habe, ſeine Heimath zu verlaſſen. Auf der Mitte der großen ſteinernen⸗Brücke vor Saalfeld an⸗
(und Backen. Nur ein einziger trüber Zug ging über
ſich an ihm vorüber, An der
gekormmen, blieb er ſtehen, lehnte ſich rückwärts an die Brüſtung, legte ſein ſchweres Felleiſen zu Füßen, überſah die vor ihm liegende Stadt und ſprach in ſich hinein:„Wie friedlich blicken deine herrlichen Kirchen herüber; wie ſchön liegſt du, Stadt, am Ufer der ruhig fließenden Saale; wie freundlich einladend ſind deine Wohnungen zu ſchauen, und wie gut muß ſich's hier noch leben laſſen! Du haſt wohl noch wenig von der Geißel der Kriegsfurie erfahren, die Deutſchlands ſchönſte( egenden verwüſtet? Möge dich Gott für immer dafür bewahren!“
Nachdem er ſich genug umgeſehen und 2
ruht hatte, reinigte er ſeine Stiefel vom Staube, brachte ſeine Kleider et— was in Ordnung, hing ſein Felleiſen nachläſſig über, nahm ſeinen treuen Wanderſtab und ging durch das Thor aufwärts der Mitte der Stadt zu. Noch nicht ganz am Marktplatze angekommen, fingen alle Kir⸗
chenglocken zu läuten an und ein Leichenzug bewegte
Spitze ging ein Knabe mit umflortem Kreuze, darauf folgten ſingende Schul⸗ knaben mit ihren Lehrern, dahinter die Geiſtlichen


