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Vierte Folge. 607
Tage einen Dollar verdient haben ſollte, einen ganzen Dol⸗ hatten ihn ſogar, ohne daß der Pater Toquet etwas davon lar mit rechtlicher Arbeit. Die Welt erſchien mir größer eerfuhr, verhältnißmäßig entſchädigt. Alle, ohne Ausnahme, und beſſer als früher, und von dieſem Augenblicke an ſetzte ich hatten ſich demnach an der Liſt betheiligt und die Belohnung mehr Hoffnung und ein größeres Vertrauen auf meine Zu⸗ dafür fiel doch nur dem Einen zu. Kann er mit gutem Ge⸗ kunft.“— e. wiſſen die Erbſchaft allein annehmen? Prosper X. ſagt 3„Nein“, doch die Andern wollen nichts davon annehmen.—
Auf die Löſung der Frage iſt man geſpannt. C.
Pater Toquet.
Im„Salut public“ lieſt man folgende Anekdote:. 4
Pater Toquet iſt geſtorben. Er war ein alter Repeti⸗ Ein perſiſches Lager in Arabien. tor der Mathematik, deſſen wahrer Name nichts zur Geſchichte Ueber dieſes Thema theilt„Palgrave's Central and thut. Seine Schüler beteten ihn wegen ſeiner Güte und Eastern Arabia“ Folgendes mit: Hingebung an. Er hatte das Problem, wohlfeil zu leben, So warm es in Kaſim auch iſt, ſo waren die Mor⸗ verwirklicht, denn er gab täglich nicht leicht mehr als 90 gen daſelbſt, wenigſtens um dieſe Zeit des Jahres(Ende Sep⸗ Centimes aus; was darüber hinausging, erſchien ihm als tembers), köſtlich. An einem reinen, wolkenloſen Himmel Luxus. erhebt ſich die Sonne über einer endloſen Ebene, während
Der Pater Toquet trug nur Kleider, die durch den Ge⸗ der Morgenwind noch kühl und ſtärkend iſt, ein Vorrecht, brauch wie g wichſt erſchienen; er hatte gar kein Geld, und deſſen ſich Arabien faſt unveränderlich erfreut, während dennoch konnte er einem von Lyon gebürtigen jungen Bacca⸗ Aegypten an der Weſtſeite und Oſtindien an der Oſtſeite es laurens der Wiſſenſchaften 200,000 Francs hinterlaſſen. nur allzuoft entbehren. Zu dieſer Stunde fanden wir uns
Wie war der alte Profeſſor zu dieſem Vermögen ge⸗ oft in den Straßen, auf denen wir zuerſt in die Stadt ein⸗ langt? Die Geſchichte davon iſt merkwürdig und verdient traten, und gingen früh in das perſiſche Lager, wo ſchon Al— erzählt zu werden. les munter und voller Leben war. Hier waren in dem Sande
Unter anderen Zöglingen liebte Pater Toquet beſonders Körbe mit Eiern und Datteln aufgeſtellt und neben denſelben einen ſehr leidenden jungen Menſchen, der ſich für die poly- waren Brode und kleine runde Kuchen von weißer Butter techniſche Schule beſtimmt hatte, deſſen Laufbahn aber die V aufgethürmt; dicht dabei gab es Bündel von Brennholz und Schwindſucht unterbrach. Sterbend erinnerte der junge eine Menge Eimer voll Ziegen⸗ oder Kameelmilch, und mit⸗ Mann ſich ſeines armen Profeſſors und ſetzte ihn zu ſeinem ten darunter ſitzen Reihen Frauen, welche mit ſchlanken Per⸗ Univerſalerben ein. V ſern oder den ſchwarzen Dienern des Taj⸗Djehan markten,
Der reich gewordene Pater Toquet traf eben ſeine Vor⸗ die in gebrochenem Arabiſch verſuchen, billigere Preiſe zu be⸗ kehrungen, um ſich dieſes unerwarteten Vermögens zu er⸗ dingen und im Allgemeinen damit enden, daß ſie das Dop⸗
freuen, als der Tod plötzlich an ſeine Thür klopfte. In einem pelte von dem bezahlen, was die Bäuerinnen gefordert ha⸗ eigenhändig aufgeſetzten Teſtament vom 24. November 1863 ben. Die großthuenden Kameeltreiber mit ihren breiten hatte er ſein ganzes kleines Beſitzthum einem Herrn Pros⸗ Geſichtern aus Bagdad und die ſchlecht ausſehenden, blaſſen per X. vermacht, und zwar aus folgendem Grunde: jungen Leute aus Meſchid Ali ſtanden überall müßig herum, Eines Sonntags im Jahre 1863 hatte der Pater To⸗ V handgreifliche Zoten reißend, diejenigen beſchimpfend, bei de⸗ gSuet auf die Bitten früherer Schüler, die ſeine Freunde ge⸗ nen ſie es zu thun wagen, während ſie ſich vor Vornehmeren, worden waren, eingewilligt, an einer Matelote in Mulatisre als ſie ſelbſt ſind, wie Sclaven krümmen. Perſiſche Herren Theil zu nehmen. Am Ende des Mahls, das ſehr vorzüglich mit Habichtsnaſen, hohen Mützen und zierlich gearbeiteten war, brachte der Wirth die zu bezahlende Note, und ein un⸗ Anzügen von heiteren Muſtern ſchlendern auch umher, indem heſonnener junger Mann hatte die unglückliche Idee, einen ſie ihre Beſchwerden beſprechen oder ſich mit einander zanken, gi um die Zeit zu vertreiben. Denn dem Araber ganz unähn⸗ lich, ſpricht der Perſer es ſofort aus, wenn er böſer Laune iſt, mag zugegen ſein wer da will, und er theilt die Anſicht Seine Verzweiflung war mit blaſſen Farben auf ſein des Arabers, daß Geduld ein weſentlicher Punkt der Höflich⸗ Geſicht gemalt; Alle dachten auf ein Mittel, ihn in einer zar⸗ keit und der Würde ſei, durchaus nicht. Es ſind hier viele mn Art aus der Verlegenheit zu ziehen, als der arme Pater Städter aus Bereydah, welche plaudern oder Handel treiben, Toquet, der halb wahnſinnig ſeine leere Börſe unterſuchte, und Beduinen mit einer Gerte in der Hand. Wenn man ausrief:„Ungeſchickter, der ich bin; ich habe ein Goldſtück irgend ein Individuum der Letzteren fragt, was ihn hierher fallen laſſen!“ gebracht habe, ſo kann man im Voraus ſicher ſein, daß das Alle jungen Gäſte beeilten ſich, unter der Tafel zu ſu- Wort Kameel⸗ in der einen oder der andern Form in der Antwort Platz finden wird, denn die Beduinen haben wenig⸗ am natürlichſten Tone ſagte:„Hier iſt das ſtens fünfundzwanzig verſchiedene Worte für Kameel im Ge⸗ Arinter meinem Fuße gefunden!“ brauch, je nach dem Alter, dem. Geſchlechte oder andern Um⸗ nahm das Goldſtück, das er nicht ſtänden, ohne die unzähligen, aber weniger gebrauchten vier⸗ buchſtabigen Benennungen zu erwähnen, von denen, wer dazu „ der Dankbarkeit anf Pros⸗ Luſt hat, eine Menge in den Wörterbüchern von Freitag oder Golius finden kann. Es giebt deren aber noch genug drei⸗ den ſeine kleine Habe buchſtabige im täglichen Gebrauch, und das Kameel und der *. Erbſchaft, der Beduine ſind nicht weniger eng mit einander derwebt, als Mann und Pferd in irgend einem Centaur der Elgin marbles, Liſt ſo daß der kürzeſte Verkehr mit dem Einen ſicher auch Etwas von dem Andern herbeiführt. Ausrufer gehen im Lager auf
nehmer des Mahls ſeine Zeche darauf lege; dieſelbe betrug
— 5 8 8 5 — S = — ½ — η 8 5 556 2 — —₰ 8+b R — 9 H


