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Gefahr, gegen welche ſich zu ſchützen die weiſen Männer die Nothwendigkeit fühlten. Sollte man einen ſolchen von ähn⸗ lichen Beſorgniſſen dictirten Artikel in das Reglement des Inſtituts oder irgend einer ähnlichen Akademie einrücken? Es würde für die Damen eben ſo ungerecht und ebenſo ver⸗ letzend ſein, die Zahl zu beſtimmen, die man zulaſſen wolle, als ſie vollſtändig auszuſchließen. Man würde damit ſagen, jenſeits dieſer Zahl beſitze Keine Talent oder das Talent derer, welche eine ſo ſeltſame Regel überſchritten, werde nicht belohnt werden.
Vielleicht ließe ſich ein Mittel auffinden, die Klugheit und Billigkeit in Einklang zu ſetzen, den Damen die Gerech⸗ tigkeit zu Theil werden zu laſſen, die ſie fordern oder die für ſie gefordert wird, ohne ſich den Gefahren auszuſetzen, welche ganz natürlich aus ihrer Macht der Verführung ent⸗ ſtehen, und zwar dadurch, wenn in den Akademieen eine weib⸗ liche Section errichtet würde. Die Damen, die dann ganz allein einander zu beurtheilen hätten, würden bei den Wah⸗ len eine Strenge zeigen, die dafür Bürgſchaft leiſtete, daß die Plätze blos dem Verdienſt gegeben würden. Jugend, Schönheit, Liebenswürdigkeit würden kein Anrecht auf ihre Stimme geben; ſie würden ſich nicht durch phyſiſche Vorzüge verführen laſſen, deren Einfluß auf die Männer unvermeid⸗ lich ſcheint. Böſe Zungen werden ſagen, daß die Gefahren von einer ganz andern Art ſein würden, daß die perſönlichen Reize, weit entfernt die von der Natur glücklich ausgeſtattete Bewerberin zu mächtig zu empfehlen, ihr im Gegentheil ein Hinderniß werden könnten, und wenn man nicht mehr ſähe, daß die Schönheit den Sieg über das Talent davon trage, ſo könnte es ſich dagegen leicht ereignen, daß das Talent we⸗ gen der Schönheit zurückgewieſen werde. Wir wollen die böſen Zungen ſprechen laſſen und ihnen keinen Glauben ſchenken. Wenn es eine wirkliche Gefahr gäbe, ſo würden die dabei Intereſſirten wohl verſtehen, ſie zu beſchwören. Die Damen haben für dieſe Dinge einen Takt, der ſie nicht
täuſchen wird. Man kann als gewiß annehmen, daß die Be⸗
werberinnen bei ihren Wahlviſiten dafür Sorge tragen wür⸗ den, ſich weder zu jung, noch zu ſchön, noch zu elegant zu machen, und müßten ſie das Wunder der Krücke Sixtus' V. erneuern, ſo würden ſie ſicher einwilligen, für eine ganz kurze Zeit ihre Coquetterie zum Opfer zu bringen. C.
Der Banquier Karl Heine.
Am 7. Juli fand in Paris auf dem Kirchhof Pére La⸗ chaiſe die Beerdigung des Banquier Karl Heine aus Ham⸗ burg ſtatt, der in dem reizenden Pyrenäenbade Bagneres de Luchon, wohin er ſich zur Stärkung ſeiner Geſundheit bege⸗ ben hatte, in Folge eines unglücklichen Sturzes mit ſeinem Pferde den Tod fand. Die mit Recht ſehr geachtete France vom 8. Juli widmet demſelben folgenden Nachruf.
„Da der Verſtorbene den Wunſch ausgedrückt hatte, daß ſeine Beerdigung ganz in der Stille und in der beſcheidenſten Art ſtattfinden ſollte, ſo waren keine Einladungen zu derſel⸗ ben erlaſſen worden und nur eine kleine Zahl von Verwand⸗ ten und intimen Freunden begleiteten die Leiche von dem Bahnhofe der Orleans⸗Eiſenbahn bis zu ſeiner letzten Ruhe⸗ ſtätte. Dem Leichenwagen zunächſt folgten Herr Furtado,
ſein Schwiegervater, und die Herren Armand, Michael und
Hermann Heine, ſeine Geſchwiſterkinder.
Wäre der Verſtorbene in Hamburg, ſeiner Geburtsſtadt, beerdigt worden, ſo würde trotz ſeines förmlichen Willens dennoch die ganze Bevölkerung ſeinem Leichenwagen gefolgt
Novellen⸗
Zeitung.
ſein, denn ſein Name war dort mit der berechtigtſten Popula⸗ rität umgeben und ſein Tod wird dort als ein öffentliches Unglück betrachtet.
Dieſe Popularität verdankt die Familie Heine nicht blos dem großen Vermögen, das ihr verehrtes Haupt, Salomo Heine, durch ſeine Thätigkeit und Geſchicklichkeit in einer ehrenvollen Art erworben hat, noch dem Genie eines andern ihrer Mitglieder, jenes Heinrich Heine, deſſen hohe Einſicht ſeinem reizenden Geiſte gleich; ſie verdankt ſie ganz beſonders dem Geiſte der Wohlthätigkeit und der wahren Menſchenliebe, deren Typus und Beiſpiel ſie geweſen iſt.
Salomo Heine war Einer jener braven Männer, die ſich hienieden als die Mandatare der Vorſehung betrachten und in deren Augen der Reichthum ein ihnen anvertrautes Gut iſt, deſſen Bewahrung Gott uns nur anvertraut hat, um unſre unglücklichen Brüder davon genießen zu laſſen. In Hamburg kennt Jedermann die Anſtalten der Vorſorge und Menſchenliebe, mit denen ſein Name verknüpft iſt; aber nur die Armen wußten, was er jeden Tag that, um ihr gehei⸗ mes Elend zu mildern und demſelben abzuhelfen.
Zwei gleich nützliche Anſtalten werden das Andenken die⸗ ſes frommen Mannes verewigen. Die Eine iſt ein Hospi⸗ tal, das ſeinesgleichen in ganz Europa nicht findet; die An⸗ dere iſt ein Inſtitut zinsfreier Darlehen für den kleinen Han⸗ delsſtand und Handwerker, die ſich in einer Geldverlegenheit befinden. Beide Anſtalten ſind aus demſelben Gedanken entſprungen: den Leiden derer abzuhelfen, die in ihrer Per⸗ ſon oder in ihren Intereſſen leiden, und den Einen den ärzt⸗ lichen Beiſtand zu ſichern, der ihnen, wo möglich, die körper⸗ liche Geſundheit wieder verſchaffen ſoll; den Andern dagegen den Credit, welcher die Geſundheit der Arbeit und der Indu⸗ ſtrie iſt.
Die ſchönſte Lobrede, welche man dem eben verſtorbenen Karl Heine halten kann, iſt, daß er die edeln Traditionen ſeines Vaters fortgeſetzt hat. Alles, was Salomo Heine ge⸗ gründet hatte, hat ſein Sohn unterſtützt und weiter entwickelt; was er ausgedacht hatte, das verwirklichte ſein Sohn. Noch kürzlich machte er dem von ſeinem Vater errichteten Hospital eine königliche Schenkung von beinah einer Million, um die Erhaltung und Zukunft desſelben für immer zu ſichern. Das durch die Arbeit eines jeden Tages vermehrte väterliche Ver⸗ mögen wurde von ihm gkeichfalls den Werken einer ununter⸗ brochenen Wohlthätigkeit gewidmet, die um ſo verdienſtvoller waren, da ſie ganz im Stillen, ohne irgend eine Prahlerei mit jenem Geheimniß gemacht wurden, das den Preis der Wohlthat verdoppelt.
Karl Heine hatte ſich mit der Tochter des Herrn Furtado
vermählt, deſſen Name ſich im Beginn dieſes Jahrhunderts
mit einem der merkwürdigſten Acte der Civiliſation, der To⸗ leranz und der Gerechtigkeit verband. Ein Furtado führte den Vorſitz in jenem großen Sanhedrin, aus dem, auf die Initiative Napoleon's I., die defigitive Emancipation der Iſra⸗ eliten in Frankreich hervorging. Karl Heine hatte in der Dame, die er ſich zur Lebensgefährtin erwählte, eine jener ausgezeichneten Frauen gefunden, bei denen ſich die höchſten Talente der Einſicht mit den koſtbarſten Eigenſchaften des Herzens vereinigen. Bei dem Schmerz, von dem ſie betrof⸗ fen worden iſt, wird die öffentliche Meinung ihr ſagen, wel⸗
Gatte, den ſie verloren, allgemein erfreut. Durch dieſe Ver⸗ bindung wurde Karl Heine ein Verwandter der Familie Fould. Der geehrte Finanzminiſter Fould wohnte geſtern der Beer⸗ digung des Verſtorbenen bei.
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