Jahrgang 
27-52 (1865)
Seite
480
Einzelbild herunterladen

‿ze 478 1 480 novellen⸗ Bitte 1 das WlDies Alles, ſagte Adele,iſt wohl eher geeignet, den gegeben Menſchen zum Gebet, als zum Genuß einzuladen.Es demzufo kommt ſehr auf die Natur des Menſchen an, verſetzte die Kaiſers Gräfin;bei Ihnen würde es vielleicht nur dieſe Wirkung

ſehr fruü⸗ niß, um

fei.

Ihren

Sie da Bitten habe ne und wer frieden welche g Ganz türlich Kammer Ich, S geſehen; Haushoft meiſter b das Min der Mun davon w haben. bekannt, dey

ſich herauf

haben wof worauf d Vater, a Graſen! nicht ſch Der Kai fingen a ten ihre Majeſtä⸗ eines ge laſſen. doch ver s D 85 ſpondent De und hat er habe ſich gar bekanntle nen. G

und viel

mäßigen genſinn Reiter un ler Jane

Mißverſen

ſeitdem e Gemälde

zuwenden gewußt.Wozu denn?Um dieſen Sarg

hervorbringen. Und dennoch, wenn Sie hier drei Tage und drei Nächte allein zugebracht und ſich mit dieſer Umgebung vertraut gemacht haben und wenn Sie endlich Alles ſehen würdenAlles? Iſt hier noch mehr zu ſehen? Wenn Sie hier eingeführt werden, um drei Tage hier zu verbringen, dann erhalten Sie von unſerm Obern einen Schlüſſel, ohne daß Ihnen geſagt wird, was Sie damit be⸗ ginnen ſollen. Aber bis jetzt hat ihn noch jeder Novize an⸗

hier aufzuſchließen.Und was iſt in dieſem Sarge? Nichts Anderes als drei Gerippe, zwei große und ein ganz kleines Kindergerippe.Und das ſollte eine andere entge⸗ gengeſetzte Wirkung hervorbringen? Das Gerippe nicht, aber das Fenſter, welches den Boden des Sarges bildet. Und was ſieht man durch dieſes Fenſter?Ein trauliches Bett, ein trauliches Zimmer, deſſen Wände mit den obſcön⸗ ſten Bildern, wie ſolche die üppigſte Phantaſie nur auszuma⸗ len vermag, geziert ſind. Durch den Druck eines Mechanis⸗ mus, welchen Sie bald entdecken würden, hebt ſich der Einſatz des Sarges, Sie erblicken ein zweites Fenſter, welches Sie öffnen können, und mittelſt einer kleinen Treppe gelangen Sie in das üppige Zimmer, wohin Sie. ſich vor der traurigen Umgebung dieſes Gemaches flüchten und behaglich ausruhen können.

Das iſt abſcheulich! rief Adele.Das iſt nicht ab⸗ ſcheulich, meine Liebe; die alten claſſiſchen Völker haben we⸗ nigſtens nicht ſo darüber gedacht und ihre Künſtler haben ſich nicht geſcheut, mit ihrem Pinſel den Olymp und mit ihrem Meißel menſchliche Schönheit den höchſten Triumph der geiſtdurchhauchten Materie darzuſtellen, um durch ſie den Schöpfungstrieb der Natur zu verherrlichen u. ſ. w.

Zeitung.

General Franco. Lebensbild aus Ecuador 2 Friedrich Gerſtäcker. Jena und Leipzig, Verlag vo Hermann Coſtenoble.

Wir haben ſchon mehrere Male in dieſen Blättern übe das Verhältniß geſprochen, welches zwiſchen Gerſtäcker'trans atlantiſchen Reiſen und transatlantiſchen Romanen und No vellen ſtattfindet und bei weitem zum Vortheil der erſtere ſpricht. Doch wenn die letztern einmal ſein ſollen, ſo kan zum Lobe derſelben hervorgehoben werden, daß Gerſtäckg ſeine Erfahrung in fernen Ländern über Sitten, Gekräuch Naturzuſtände und ſtaatliche Verhältniſſe trefflich zu benutze verſteht, um der im materiellen Roman üblichen Erfindungt kraft eine Unterlage aus der realen Welt zu geben. Daß dabei an Abenteuerlichkeit nicht fehlt, liegt einestheilz ſcho in den Gegenden, wo dieſe Erzählungen ſpielen, andernthei in der Abſicht, daß ſie namentlich auf die moderne Ten der einer Nervenſpannung der Leſer berechnet ſind. Innerhi empfängt man aber dabei Natur⸗ und Menſchenſchilderunge

inſtructiv als unterhaltend ſind. Abgeſehen von allen hit nicht zu erhebenden Anſprüchen an Styl und Vortug mu man außerdem geſtehen, daß die Erzählergabe des Veraſſtt eine ſehr gewandte iſt, und es ſich bei der Wahl ſeiner Stoſ gar nicht berechnen läßt, welche Zahl von Bändchen Gabe der Leihbibliothek noch zu liefern vermag.

genſchaften an ſich und bilden nur die erſte, ſehr thaten⸗ un figurenreiche Abtheilung eines Romanes, der eigentlichZm Republiken heißt und vom Verfaſſer einLebensbild a

Ecuador genaunt wird. 9. B.

5 Verſchollen. Novelle von Adolph Görling.(Fortſttzung.) Inhalt Gedichte von M. Pilgram⸗Diehl. Sommerabmnd. ¹ rum beweinen ſolchen Tod. Literariſche Briefe von Otto Danck.

Feuilleton. In den Dſchungles verirrt. Nach dem Engliſ

von Friedrich Coßmann. Die Einflüſſe des Nicotin. Die

Wer beſitzt ein Recht, Gänſehaut zu bekommen, wenn

er nicht ſo etwas lieſt? und wer beſitzt ein Recht, ſo etwas zu . B.

leſen, wenn er nicht ſchon Gänſehaut hat?

Wünſche. Ein Märchen. Der Prinz und ſeine Ponies. Schiff in der Africaine von Meyerbeer. Miscellen. Vim ſchen Büchermarkt.

Mit dem 1. Juli 1865 beginnt das Abonnement des III. Quartals auf

Die La

die als die Productionen eines Augenzeugen nicht waigt⸗

Die vorliegenden drei tragen die hier bez ichnetan G.

Vier

t, Eine Erſcheint jeden

chtaube,

illuſtrirte Kinder-Beitung. Herausgegeben von Frau Margarethe Lohmeier.

Dieſe überaus billige, handlungen zu beziehen, ſich die Eltern gewiß längſt Kleinen paßt un Darſtellungen wabrhaft zu vergnügen und zu belehren.

Damit keine Unterbrechung in der Verſendung geſ handlungen, ſowie in der Expedition zu abonniren

So weit der Vorrath reicht, des erſten und zweiten

Trier, im Juni 1865.

für ihre Kinder gewünſcht haben;

mit vielen Illuſtrationen ausgeſchmückte,

Erzählungen, Märchen, Gedichte ꝛc. enthaltende Jugendſchrift erſcheint jeden Sonntag, und beträgt der Abonnementspreis vierteljährlich hier in Trier 7 ¾ eine Schrift, welche nur ſolches enthält, was in den

d worin ſie Gelegenheit finden, ſich am Einfachen und Schönen des häuslichen und Naturlebens, in Gedich chieht, beliebe man ſich recht bald bei den betreffenden Poſtauſtalten uid 41

Quarialbetrages nachgeliefert erhalten.

bis jetzt in ihrer Art wohl einzig daſtehende, nur Ougz, iſt durch alle Poſtanſtalten und

Ideenl

können neu eintretende Abonnenten die bisher erſchienenen Nummern gegen Za 4

.

Redigirt unter Verantwortlichkeit von Qll⸗ Sriedrich Dürr in Leipzig. Verlag der Dürr'ſchen Buchhandlung in Leipzig.

Sgr. Es iſt ein Wochenblatt, wißr ein.

Es dia, m

dem

Erpedition, Liebfrauenſtraße No. 170 in Trier blis

darſ