Baume her⸗ ſen Stunden Brummen, veit entfernt, at raſſelte es unter uns, nunter blick⸗ Augen irgend ſcheten, wäh⸗ wsſtieß.
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Vierte
In derſelben Nacht kamen viele Leute von der Mann⸗ ſchaft unſres Schiffes, die uns ſeit zwei Tagen geſucht hatten, in dem Dorfe an, und wir befanden uns wieder unter unſern Freunden. Ich werde nie die Freude dieſes Zuſammentref⸗ fens, aber ebenſowenig die Schrecken meiner Abenteuer auf der Inſel Banca vergeſſen. C.
Zie Einfluſſr des Niuα*³.
Die Männer der mediciniſchen und chemiſchen Wiſſen⸗ ſchaft gehen damit um, uns unſere irdiſchen Genüſſe mehr und mehr durch Nachweis von der Schädlichkeit mancher der⸗ ſelben zu verkümmern. Einestheils mögen ſie zu ſchwarz ſehen, anderntheils ſehr recht haben. Der Culturmenſch ver⸗ giftet ſich, wenn auch langſam, aber vielſeitig.
Herr Joly legte kürzlich der Pariſer Akademie der Me⸗ dicin eine umfaſſende Abhandlung über die ſchädlichen Ein⸗ flüſſe des Nicotin vor und wies darin zuvörderſt auf die un⸗ geheure Zunahme des Rauchens in Frankreich hin. Den Durchſchnitt der Maxima und Minima nehmend, welcher Provinzen umfaßt, in denen nur ſehr wenig geraucht wird, wie die Bretagne und das Limouſin, berechnet Herr Joly, daß 8 Kilogramme(16 Pfd.) Tabak von jedem Raucher jährlich verbraucht werden, was einem Aequivalent von 50 oder 60 Grammen Nicotin per Kopf gleichkommt. Natürlicherweiſe überſchreiten bewährte Raucher weit dieſes beſcheidene Maß, welches, ſo klein es iſt, doch„mehr beträgt, als man bedürfte, um ein ganzes Regiment zu tödten, das ſich lieber Leib an Leib mit dem Tabak als mit dem Feinde meſſen wollte.“
Die Statiſtik zeigt, daß die Zunahme von Krankheiten der Nerven⸗Mittelpunkte(Wahnſinn, allgemeine Lähmung, Paraplegie, Gehirn⸗Erweichung) und einiger krebsartigen Affectionen in genauem Verhältniß mit dieſem vermehrten Tabakverbrauch ſteht. Obgleich nun Orientalen, Türken, Griechen, Braſilier und Ungarn übermäßig rauchen, ſo thun ſie es doch faſt ungeſtraft, weil der von ihnen gebrauchte ein⸗
— eimiſche Tabak ſehr geringe Verhältniſſe von Nicotin enthält
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und zuweilen überhaupt gar keins; während andere Nationen, dir ſelbſt, die Schweizer, Franzoſen, Schweden ec. weit ernſter arunter leiden. Bis auf den heutigen Tag weiß man von einem Fall allgemeiner oder progreſſiver Lähmung in einer er zahlreichen Oertlichkeiten des Oſtens, wo Tabak von ſo isgezeichnet mildem Charakter oder irgend ein Surrogat ge⸗ aucht wird. Herr Moreau iſt bei den ſorgfältigen For⸗ ungen, die er in den Hospitälern von Conſtantinopel, myrna, Malta und auf allen Mittelmeer⸗Inſeln angeſtellt t, nicht im Stande geweſen, einen einzigen derartigen Fall
—u entdecken.„Die Urſache,“ bemerkt er,„iſt klar genug und
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jervorragend phyſiologiſch! In allen Gegenden der Levante Herauſcht man ſich nicht mit Nicotin oder Alkohol, oder dem Ehrgeiz von Glück und Ruhm, ſondern ſättigt ſich mit Opium
ind Wohlgerüchen, indem man die Zeit in Geiſtesſtumpfheit,
Trägheit und Sinnlichkeit hinbringt. Die Orientalen nar⸗ otiſiren, aber narkotiſiren ſich nicht, und wenn Opium, wie man geſagt hat, das Gift des Verſtandes im Oſten iſt, ſo dürfte ſich im Weſten eines Tages Tabak als das Gift des Lebens ſelbſt erweiſen.“ 3
Ein anderer Uebelſtand iſt die Verdrängung der Pfeife durch die Cigarre. Daher Krebs der Lippe, während das bei Frauen für faſt alle Organe beobachtete Vorherrſchen von Krebs ſogar rückſichtlich des Magens aufhört— ein Uebel, das bei Männern im Verhältniß von 53 Procent häufiger zefunden wird.
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Folge. 4 Herr Melſens hat durchſchnittlich gefunden, daß ein Verhältniß von 75 Procent Nicotin durch Tabakrauch in Suspenſion gehalten wird. Ueber die Schädlichkeit einer
ſinn und Krankheiten der Nerven-Mittelpunkte haben in Frankreich ungeheuer zugenommen, und dieſe Zunahme rührt erwieſenermaßen bei Männern faſt durchaus von Fällen pro⸗ greſſiver Lähmung her(dieſe Fälle bilden mehr als 60 Pro⸗ cent der Geſammtzahl), und ſo oft man in den Irrenanſtalten die Geſchichte ſolcher Fälle kennen zu lernen ſuchte, zeigte es ſich klar, daß ſie ihren Grund in dem Tabaksmißbrauch hatten. Im Gegenſatze hierzu ſteht die Seltenheit, mit welcher dieſe Form der Krankheit bei weiblichen Wahnſinnigen vorkommt. Unter dieſen paralytiſchen Wahnſinnigen nehmen Soldaten und Matroſen, die dem Tabak ſo ſehr fröhnen, den erſten Rang ein. Herrn Joly's Forſchungen führten ihn zu dem Schluſſe: daß dieſer Tabaksmißbrauch bei der Herbeiführung der Paralyſis weit thätiger iſt als Alkohol oder Abſynth.
Die drei Wünſche. Ein Märchen.
Ein weiſer Kaiſer erließ einſt ein Geſetz, daß jedem Fremden, der ſich an ſeinem Hofe einfinde, ein gebackner Fiſch vorgeſetzt werden ſollte. Seine Diener waren angewieſen, Achtung zu geben, ob der Fremde, wenn er den Fiſch auf der einen Seite bis zu den Gräten abgegeſſen, ihn auf die andere lege, um dieſe auch abzueſſen. Wenn er das that, ſo wurde er ſofort ergriffen und am dritten Tage danach mußte er den Tod erleiden. Aber in Folge ſeiner großen kaiſerlichen Gnade erlaubte er dem Schuldigen, jeden Tag einen Wunſch auszu⸗ ſprechen, den zu erfüllen, vorausgeſetzt daß er nicht um Scho⸗ nang ſeines Lebens bat, der Kaiſer ſich verpflichtete. In Folge dieſes Edicts hatten bereits viele Fremde das Leben verloren, als eines Tages ein Graf und deſſen junger Sohn ſich am Hofe einfanden. Der Fiſch wurde wie gewöhnlich ſer⸗ virt, und als der Graf die eine Seite desſelben gegeſſen hatte, drehte er ihn um und ſtand im Begriff auch die andere Seite desſelben zu genießen, als er plötzlich ergriffen und ins Ge⸗ fängniß geworfen wurde, wo er erfuhr, welches Loos ihm in drei Tagen bevorſtehe. Vor Kummer ganz außer ſich flehte der junge Graf den Kaiſer an, ihm zu erlauben, an Stelle ſeines Vaters zu ſterben, und der Kaiſer war ſo gnädig, ihm dieſes Geſuch zu bewilligen. Dem zufolge wurde der alte Graf in Freiheit geſetzt und ſein junger Sohn an ſeiner Stelle ins Gefängniß geworfen. Sobald das geſchehen war, ſagte der junge Graf zu ſeinen Gefängnißwächtern:
„Ihr wißt, ich habe das Recht mir drei Wünſche gewäh⸗ ren zu laſſen, ehe ich ſterbe; geht und ſagt dem Kaiſer, er ſolle mir ſeine Tochter und einen Prieſter ſchicken, um uns zu trauen.“ Die erſte Bitte war gar nicht nach dem Ge⸗ ſchmacke des Kaiſers, nichts deſtoweniger fühlte er ſich verbun⸗ den, ſein Wort zu halten, und er erfüllte demzufolge dieſelbe, gegen welche die Prinzeſſin keinen Einwand machte. Das ereignete ſich zu Zeiten, wo die Monarchen ihren Schatz in einem Gewölbe oder in einem dazu erbauten Thurme aufbe⸗ wahrten, und am zweiten Tage ſeiner Gefangenſchaft verlangte der junge Mann die Schätze des Kaiſers. Wenn die erſte
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