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lerheiligſten alle leitenden Subſtanzen ablegen mußte. Aber dem ſtehen jedoch Schwierigkeiten entgegen, die ſich nicht beſeitigen laſſen. Zunächſt haben wir durch⸗ aus keine Kunde davon, wodurch man hier die Elek— tricität erregt hat, und dann nahm ja der Hoheprie⸗ ſter eine metallene Rauchpfanne in das Allerheiligſte mit, die, ſowie der davon aufſteigende Rauch, als ſtarke Leiter wirken mußten.“
Jedenfalls läßt ſich annehmen, daß die Vorwelt nichts Ausführliches über dieſe merkwürdige Materie gewußt hat, und daß erſt unſere Zukunft darin den größten Entdeckungen entgegenſeben darf. Gewiß iſt es für den Laien eine intereſſante Pflicht, ſich mit dem reichen Fonds des Wiſſens, den wir ſchon heute errungen baben, bekannt zu machen, und der Verfaſſer hilft hierzu auf eine niemals ermüdende Weiſe, indem er ſehr anregend und faßlich erzählt, wie ſich unſere Kenntniſſe von der Elektricität und von dem Mag⸗ netismus im Laufe der Zeit entwickelt haben, was uns gegenwärtig von beiden bekannt iſt, und wie wir ihre ſegensreichen Wirkungen benutzen und uns vor ihren ſchädlichen ſchützen können.
Das Volk hat ſich ſeit langer Zeit an die auf allen Jahrmärkten aufgeſtellten Elektriſirmaſchinen her— angedrängt und die Befriedigung ſeiner Neugierde mit hundert unaugenehmen Schlägen erkauft. Viel
Novellen⸗Jeitung.
die zugleich eine Belehrung darüber bietet, daß der elektriſche und magnetiſche Strom für die Geſundheit in zahlreicheren Fällen mehr bedenklich als heilſam iſt und es uns noch ſehr an Aufklärung fehlt, dieſe dunklen Naturkräfte richtig verwenden zu können. Ebenſowenig ſind wir bis jetzt dahin gekommen, das elektriſche Licht als Stadtbeleuchtung nutzbar zu machen, denn um die ſchwarzen Schatten, welche die Häuſer werfen, ſowie den den Augen ſchädlichen An⸗ blick der Flamme ſelbſt zu meiden, würde doch eine große Stadt mehrere zur Beleuchtung verwendete Ballons nöthig haben, die wenigſtens in einer Höhe von 20,000 Fuß feſt ſtehen müßten. Daß dies un⸗ thunlich wäre, bedarf keiner weitern Erklärung. Das elektriſche Licht iſt daher immer noch auf das Theater oder auf andere Detailanwendungen beſchränkt geblie⸗ ben oder hat ſich nur bei öffentlichen Bauten, z. B. bei der Rivoliſtraße in Paris, als Nachtbeleuchtung zum Zweck einer ununterbrochenen Arbeit praktiſch erwieſen. Viel weiter ſind wir bekanntlich mit dem elektriſchen Strom gekommen, den wir durch den Te⸗
(legraphendraht vollkommen in unſern Dienſt gebannt
baben und ihm in wenigen Monaten ſogar auf dem Grunde des Meeres ſeine Bahn anweiſen werden, im Fall der„Great Eaſtern“ ſich beſſeren Glückes und beſſeren Wetters zu erfreuen hat, als es ihn
billiger geſchieht dies durch eine angenehme Lectüre, ſonſt gern heimzuſuchen pflegt.
Feui
In den öſchungles verirrt.
Nach dem Engliſchen von Friedrich Coßmann.
Im Jahr 1854 gehörte ich zu der United States North Pacific Surveying and Exploring Expedition. Seit eini⸗ gen Monaten hatten wir ſeyr fleißig in der Gaspar⸗Meerenge gewiſſer Reiz in einer verſteckten Gefahr zu liegen, wenn die⸗
und zwiſchen den malayiſchen Inſeln gearbeitet und hatten endlich unſre Vermeſſungs- und Aufnahme⸗ Arbeiten zum Abſchluß gebracht.
An einem köſtlichen Morgen, wo wir in der Nähe der Inſel Banca ver Anker lagen, begab ſich der größte Theil der Mannſchaft unſres Schiffes ans Land, um den Tag da⸗ ſelbſt heiter zu verleben, und ich befand mich unter der Zahl. Es gab dort eine ſchöne Bucht voller Sand und Muſcheln, die einige Meilen tief ins Land ſich hinein erſtreckte und an welcher ein Gürtel von Raſen fortlief, der eben ſo glänzend ausſah, wie die künſtlich angelegten Raſenplätze an amerika⸗ niſchen und engliſchen Landhäuſern, auf dem ſich mächtige Bäume himmelwärts erhoben, die ganz den Anſchein hatten,
als ſtänden ſie über den dicken, dunkeln Dſchungles, die den Hintergrund der romantiſchen Scene bildeten, Schildwache.
Die Luft war mild und balſamiſch, und wir träumten ſchon im voraus von dem Vergnügen, das unſer wartete, wenn
(leton.—
1 wir uns in dieſer ganz unbekannten ſchönen Landſchaft herum⸗ trieben und uns von Zeit zu Zeit in die geheimnißvollen Tie⸗ fen derſelben hineinwagten und die Gefahren herausforderten, von denen wir wußten, daß ſie ſich dort in der Geſtalt reißen⸗ der Thiere und giftiger Reptilien in Menge fanden. Ich weiß den Grund davon nicht anzugeben, es ſcheint aber ein
ſelbe mit einer Art von romantiſchem Geheimniß umgeben iſt, das oft den Furchtſamſten anlocken wird, und der Tag und die Scene vor uns waren ganz dazu geeignet, dieſen Einfluß auf uns zu üben. Von den Klugen wurden wir ermahnt, uns nicht zu weit von der Bucht zu entfernen, noch uns von einander zu trennen, damit wir uns in dem Fall, wenn wir von den Eingebernen oder wilden Thieren angegriffen wür⸗ den, einander zurufen und uns ſchnell gegen einen gemein⸗ ſchaftlichen Feind möchten vereinigen können. Das war ein ſehr guter Rath, und hätte ich zu denen gehört, die ihn befolg⸗ ten, ſo wären mir viel Unruhe, Angſt und Leiden erſpart ge⸗
blieben.
In der Geſellſchaft eines Cameraden, Namens John Halleck, ging ich langſam längs der ruhigen, glänzenden Bucht hinauf, blieb von Zeit zu Zeit ſtehen, um irgend eine ſchöne Muſchel aufzuheben, oder einen Stein ins Waſſer zu
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