aft ge⸗ ekannt. er Ge⸗ Reheim⸗ n, von ein, mit Grunde n noch jutwick⸗ Ja Ci⸗ iche von Geheim⸗ nau ge⸗ zttlichen
veigger ffunden lte, po⸗ nt und enſatzes ß ſchon lleitto⸗ tin der d ebenſo phülhe v⸗magne⸗ nkönnen. ſittel die n wieder wendung
n Grabe—
gemacht, rauſende beit gel⸗ derlichen, Kenntniſe verſtehen llar auch und Bib Niemand Hirrogl⸗ den Tiefen e neueſten mubte⸗ er zu ent⸗ eren nele⸗
gletticti
Vierte
der Blitz das vornehmſte Attribut des Königs der Götter in den alten Religionen iſt.
Unter allen Völkern des Alterthums ſollen ſich die Bewohner von Latium und Etrurien am lebhaf— teſten mit dem aufregenden Schauſpiel der Blitze und dem furchtharen Getöſe des Donners, der das Feuer des Himmels begleitet, wenn es zur Erde hernieder⸗ fährt, beſchäftigt haben und dadurch zu eingehenden Studien der Elektricität angeregt worden ſein. Auch hier hatte die alte Religion eine durchaus phyſika⸗ liſche Grundlage, und namentlich ſcheinen hierin die mächtigen Erſcheinungen der Elektricität in den Ge⸗ wittern, die an der ganzen Apenninenkette entlang ſehr häufig auftreten, eine große Rolle geſpielt zu haben. Die Spuren, die hiervon bis auf uns gekom⸗ men ſind, deuten darauf hin, daß unter dieſen my⸗ ſtiſchen Symbolen ſich eine vorgerückte Wiſſenſchaft verberge.
Aus dieſen ſparſamen und verſtümmelten Ueber⸗ reſten läßt ſich deutlich erkennen:
Erſtens, daß die Völker des alten Italiens oft Gelegenheit hatten, an Thieren, Pflanzen und unor⸗
ganiſchen Körpern leuchtende Erſcheinungen, die von
einer Elektricitäts⸗Entwickelung herrührten, zu beob⸗ achten;
Zweitens, daß die Prieſter, die Inhaber der Ge⸗ heimniſſe der Wiſſenſchaft, vorzugsweiſe die aruspi- ces, erkannt hatten, daß die Phosphorescenz⸗Erſchei⸗ nungen an gewiſſen lebenden und lebloſen Körpern, ſo wie gewiſſe Meteore am Himmel von derſelben Urſache herrührten, wie der Blitz und der Donner;
Drittens, daß das Studium der elektriſchen Ei⸗ genſchaften der Körper und der Wirkungen der atmo⸗ ſphäriſchen Elektricität die Eingeweihten dahin geführt habe, Mittel aufzuſuchen, um den Blitz abzuwenden und anzuziehen; und
Viertens, daß durch die zu dieſem Zwecke ange⸗ wendeten Mittel, die uns aber völlig unbekannt ſind, eine geheime Lehre gegründet wurde, die ihre Bücher, Lehrer und Schüler hatte.
Auch hier tritt deutlich genug hervor, daß dieſe Lehre auf Traditionen aus einer alten, fernen Zeit beruht.
Namentlich ſucht man wahrſcheinlich zu machen, daß hier ſchon ſehr früh Experimente angeſtellt wor⸗ den ſeien, die große Aehnlichkeit mit denen gehabt haben ſollen, die ſo häufig von unſeren Gelehrten ausgeführt worden ſind, ſeitdem Franklin den Blitz aus den Wolken auf die Erde herniedergeführt hatte.
So ſchreibt man z. B. den Tod des Tullus Ho⸗ ſtilius, über den Titus Livius berichtet, einem ſolchen
Folge. 473
ſchlecht angeſtellten Experiment zu. Er ſoll ebenſo wegen Mangel an Umſicht vom Blitz erſchlagen wor⸗ den ſein, wie 1753 der unglückliche Richmann, Pro⸗ feſſor der Phyſik zu Petersburg, als er die atmoſphä⸗ riſche Elektricität ſtudiren wollte.
Daß man in der That ſchon 400 Jahre vor Chr. Geburt mit dem Blitzableiter bekannt geweſen ſei, will man aus einem Zeugniß des Kteſias, eines gelehrten Arztes und Geſchichtsſchreibers, ableiten. Er berichtet nämlich, daß er zwei eiſerne Degen be⸗ ſeſſen habe, ein Geſchenk des Königs Artaxerxes Mnemon, welche, in die Erde geſteckt, die Wolken, den Hagel und Blitz ablenkten. Ebenſo ſehen Einige die Spitzen an dem Tempel Salomonis als Blitzab⸗ leiter an.
Von anderer Seite werden aber dieſe vorgeſchrit⸗ tenen Kenntniſſe des Alterthums auf dem Gebiete der Elektricität durchaus geleugnet. Wir wiſſen, daß
die Kenntniß der natürlichen Dinge in der fernen
Vergangenheit dem menſchlichen Geſchlecht nicht zum Segen gereicht hat. Die Wiſſenden waren damals zugleich die Prieſter und dieſe die getreueſten Helfer— der Tyrannen des Alterthums. Beide wähnten hoch erhaben über dem gemeinen Haufen zu ſtehen, und um dieſen ſich dienſtbar zu machen, ſchloſſen ſie ein inniges Bündniß. Seines Gleichen hatte ſich der Menſch mie und nimmer als Sclave unterworfen, aber willig ließ er ſich die Feſſeln anlegen, als ihm Jene in Folge der Benutzung ihrer Kenntniſſe von den Vorgängen in der Natur gleichſam als höhere Weſen erſchienen.
Nichts konnte wohl geeigneter ſein, als die elek⸗ triſchen Erſcheinungen, um den gewöhnlichen Men⸗
ſchen Furcht einzuflößen und ſie dem Willen der Herrſchenden zu unterwerfen; aber unter den zahl⸗ reichen Praktiken dieſer Art, mit denen uns Breyſter bekannt macht, finden wir ſeltſamer Weiſe jene nicht vertreten. Ja, er ſagt ſogar ausdrücklich, daß wohl wenige, vielleicht gar keine von den Hülfsmitteln, die man im Alterthum anwendete, um die geiſtige Fin⸗ ſterniß zu erhalten und die Menſchen zu unterjochen, der Elektricität als abſichtlich wirkender Urſache zuge⸗ ſchrieben werden können.
Von Einigen wird jedoch die Stiftshütte der Ifraeliten als ein elektriſcher Apparat angeſehen. Die Bundeslade ſoll die Einrichtung einer Leydener Flaſche gehabt haben. Die Cherubim ſollen die Stelle des Ausladers und der goldene Leuchter die des Con⸗ ductors vertreten haben. Hiernach würde ſich aller⸗ dings erklären laſſen, wie das Holz auf dem Brand⸗ altar ſich durch elektriſche Entladung entzünden konnte, und warum der Hoheprieſter vor Betretung des Al⸗
——— 3 1 8— ———


