Zeitschriftenband 
24 (1856)
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Der Goldschmied Jancovius. 437

erden bir einer ſo ſcheußlichen That ganz ruhig in einer Tabagie det Mi⸗ Bier trinken könne? Auch erwähnt er zum Beweiſe en nic ſeiner Unſchuld eines blutigen Beils, das in Dittmann's ſict ſt Wohnung bei der Hausſuchung gefunden, aber erſt ſpä⸗ ſhen Ei ter vorgebracht ſei. Der Staatsanwalt macht ſeiner⸗ ſeits auf dieſen erſt am Schluſſe der Beweisaufnahme

usſage de i.

ſo plötzlich hervorgehobenen Umſtand als auf eine der bes Je vielen frechen Lügen des Angeklagten aufmerkſam; da ß erhebt ſich Jancovius nochmals, kreuzt die Hände über

nigt un die Bruſt und ruft laut:Bei Gott, ich bin un⸗ ſ ſchuldig!

ht un Die Geſchworenen ſind hierdurch nicht überzeugt worden. Ihr Vorſteher verkündet mit erhobener Rech⸗

oc ten das mit abſoluter Majorität abgegebene Verdict auf un Schuldig des Mordes gegen beide Angeklagte.

zungiſun Indem dieſer verhängnißvolle Ausſpruch durch den . lautloſen Saal ertönt, treten zwei Musketiere vor die t Rhun Schranken.

in den ſi Der Gerichtsſchreiber verlieſt den Spruch der abgeführt Rednts geweſenen, jetzt wieder vorgelaſſenen Angeklagten. tdurhunAn mir wird ein Juſtizmord begangen! ruft che Vim Jancovius laut.Dittmann iſt der Schuldige! und zu 6rt dieſer Menſch iſt es, der mich ins Unglück gebracht hat! wid Da wendet ſich Dittmann zu ihm und ſagt bewegt:Ja, E Herr Jancovius, auf Ihrem letzten Gange werden Sie gwrilli bekennen, daß Sie Ihre Frau umgebracht haben!

ut, a Die Ausdrucksweiſe des Dittmann, der Ton ſeiner riſſe Be Stimme, der Gegenſatz zu Jancovius und die Bezüch⸗

tigungen gegen dieſen, in dem ernſten Augenblicke, wo Dittmann ſelbſt wegen der That das Schuldig empfan⸗ gen, ſind von ſo ergreifender Wahrheit, daß dieſe Aeuße⸗ rungen die Ueberzeugung von der Schuld des Jancovius vollkommen beſtätigten.